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Dienstag, 7. Juli 2015

Diana Damrau sagt Figaro-Gräfin in Baden-Baden ab
















Aufgrund ihrer angespannten gesundheitlichen Situation, die auf einer langandauernden Viruserkrankung beruht, muss Diana Damrau ihr für Mitte Juli geplantes Debüt als Gräfin in Mozarts Le Nozze di Figaro absagen. Die Partie wird jetzt von Sonya Yoncheva übernommen, die bereits vor einem Jahr im Festspielhaus Baden-Baden als Maguerite einspang als Anna Netrebko die Rolle nicht singen wollte. Unter dem Titel Baden-Baden Gala zeigt das Festspielhaus einen mehrjährigen Zyklus konzertanter Mozart-Aufführungen unter der Leitung von Yannick Nézét-Séguin, die parallel von der Deutschen Grammophon aufgenommen werden. Zur weiteren Besetzung von Le Nozze di Figaro in diesem Jahr zählen Anne Sofie von Otter, Christiane Karg, Luca Pisaroni, Rolando Villazon und Thomas Hampson.

Samstag, 31. Januar 2015

Lucia-Livestream aus München auf 8.2. verschoben
















Die Bayerische Staatsoper hat den Livestream der Neuproduktion Lucia die Lammermoor um eine Woche verschoben. Statt an diesem Sonntag wird die Aufführung mit Diana Damrau in der Titelrolle erst am 08. Februar 2015 ab 17.45 Uhr kostenlos auf der Homepage des Hauses zu verfolgen sein. Die musikalische Leitung hat GMD Kirill Petrenko übernommen, in weiteren Partien sind Pavol Breslik, Georg Zeppenfeld, Dalibor Jenis, Dean Power, Emanuele D'Aguanno und Rachel Wilson zu erleben.

Dienstag, 27. Januar 2015

Diana Damrau schont sich















Seit gestern abend steht Diana Damrau als Lucia die Lammermoor in einer Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper auf der Bühne des Nationaltheaters in München. Der Auftritt in einer ihrer Glanzpartien gelingt nach ersten Berichten in jeder Hinsicht überzeugend. Noch sechs Vorstellungen sind bis Saisonende geplant, alle ausverkauft - auf der Konzertbühne macht sich die Sängerin dagegen rar. Nach dem Silvesterkonzert der Münchner Philharmoniker hat sie nun auch den Auftritt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Thomas Hengelbrock am 31.01.2015 bei der Salzburger Mozartwoche abgesagt. Die Absage an Silvester verschaffte ihrer Kollegin Simona Šaturová einen Überraschungserfolg und in Salzburg springt jetzt Marina Rebeka ein. Was auch immer dahintersteht, es ist sicher eine kluge Entscheidung von Diana Damrau. Eine großartige Sängerin im Zenith ihrer Karriere geht kein Risiko ein, das Beispiel sollte Schule machen. Am 01.02.2015 streamt die Bayerische Staatsoper übrigens die Lucia die Lammermoor gratis im Netz, Infos auf der Homepage!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Simona Šaturová springt für Diana Damrau ein














Umbesetzung beim Silvesterkonzert der Münchner Philharmoniker: Diana Damrau hat sich krank gemeldet, für sie springt Simona Šaturová ein. Die aus Bratislava stammende Sopranistin hat in den vergangenen Jahre häufig an La monnaie in Brüssel und an der Oper in Essen gesungen. Manfred Honeck hat die musikalische Leitung, es erklingt ein dem Anlass entsprechendes Programm von Bizet über Gounod und Offenbach bis zu Johann Strauss. Das Münchner Publikum ist ungemein starfixiert und Neuentdeckungen gegenüber kaum aufgeschlossen, es dürfte also wieder Karten geben.

Donnerstag, 28. November 2013

La Traviata aus der Scala auf ARTE und ARTEliveweb




Wie in jedem Jahr überträgt ARTE die Saisoneröffnung aus der Mailänder Scala. Während vor genau einem Jahr das Wagner-Verdi-Doppeljubiläum mit Richard Wagners Lohengrin eingeläutet wurde (was in Italien für mittelschwere Erschütterungen sorgte) steht nun zum Abschluss des Ganzen Verdis La Traviata auf dem Spielplan. Es dirigiert übrigens nicht der scheidende Musikchef Daniel Barenboim, wie in den Jahren zuvor, sondern ein möglicherweise kommender: Danielle Gatti. Die Inszenierung stammt von Dimitri Tcherniakov (der unlängst erst zum wiederholten Mal mit Barenboim an der Berliner Staatsoper zusammengearbeitet hat). Mit Diana Damrau, Piotr Beczala und Zeljko Lucic ist die Produktion attraktiv besetzt. Zu sehen im Fernsehprogramm von ARTE am 07.12.2013 ab 20.15 Uhr und auch als Livestream im Internet (siehe oben). Ob die Tradition dieser Übertragungen in den nächsten Jahren fortgeführt wird ist zu beobachten. Vielleicht gibt es ja zukünftig mehr Oper aus der französischen Hauptstadt, wenn Stephane Lissner von Mailand nach Paris wechselt. Könnte sogar besser zu ARTE passen. Und auch aus Berlin hätte man gern den Trovatore mit Netrebko und Domingo gesehen, der erst angekündigt wurde und nun doch nicht gezeigt wird.

Dienstag, 22. Oktober 2013

A Harlots progress aus Wien als Livestream













Zum ersten, zum zweiten, zum dritten Mal: Die Sopranistin Diana Damrau ist die Livestream-Königin dieses Jahres, nach der Münchner Lucia di Lammmermoor im Juli und ihrem Solorecital zusammen mit Xavier de Maistre aus Grafenegg Ende August wird am kommenden Donnerstag, 24. Oktober 2013 ab 19 Uhr die Uraufführung von A Harlots Progress aus dem Theater an der Wien als kostenloser Livestream im Internet übertragen. Die Oper des englischen Komponisten Iain Bell wurde für Damrau geschrieben und knüpft inhaltlich an The Rakes Progress von Igor Strawinski an. Neben Damau, die in einer standesgemäßen Wahnsinnsszene brilliert, treten Marie McLaughlin, Tara Erraugth, Christopher Gillet, Nathan Gunn und Nicolas Testé auf. Mikko Franck dirigiert die Wiener Symphoniker, Jens-Daniel Herzog hat inszeniert. Die bisherigen Aufführungen wurden vom Publikum bejubelt, die Aufführung gilt als Beweis, dass zeitgenössische Oper spannend und unterhaltsam sein kann. Dank des Livestreams kann sich nun jeder davon überzeugen, ob dem auch wirklich so ist!

Hier geht es direkt zum Livestream-Link!

Samstag, 31. August 2013

Matinee mit Diana Damrau und Xavier de Maistre im Netz












Am kommenden Sonntag bestreiten Diana Damrau und Xavier de Maistre eine gemeinsame Lied- und Harfenmatinee im östereichischen Grafenegg. Die Sopranistin und der Harfenist arbeiten schon länger und auch ziemlich erfolgreich in diesem Format zusammen und bringen ein erneuertes Programm zur Aufführung: Neben Franz Schubert und Richard Strauss stehen erstmals verschiedene französische Komponisten wie Ernest Chausson, Gabriel Fauré und Henri Duparc auf dem Programm. Im Tischgespräch mit der Tageszeitung Die Welt hat de Maistre unlängst Damrau als seine bevorzugte Bühnenpartnerin bezeichnet, mit ihr gebe es unbedingte Harmonie. Dass dies wirklich so ist, davon kann sich der geneigte Musikliebhaber am 01. September 2013 um 12 Uhr live im Internet überzeugen. sonostream.tv überträgt das Konzert live und kostenlos und der Mitschnitt ist danach auch noch zwei Wochen on demand erhältlich. (Auf der Plattform wurde auch vor zwei Monaten Damraus Münchner Lucia di Lammermoor übertragen.)

Und für alle die die auf den Geschmack gekommen sind: Xavier de Maistre hat soeben eine CD mit Mozart-Aufnahmen veröffentlich.







Samstag, 13. Juli 2013

Lucia di Lammermoor aus München als Webstream













Es war einer der Höhepunkte der gerade zu Ende gehenden Münchner Klassiksaison: drei konzertante Aufführungen von Gaetano Donizettis Meisterwerk Lucia di Lammermoor in der Philharmonie im Gasteig mit einer absoluten Traumbesetzung. Diana Damrau gab in der Titelrolle ihr umjubeltes München-Comeback nach der Geburt ihres zweiten Sohnes, an ihrer Seite glänzten Joseph Calleja als Edgardo und Ludovic Tézier als Enrico. Auch in den kleineren Partien war die Produktion sorgfältig besetzt: Marie Mc Laughlin seit Jahrzehnten souverän in der Spitzenklasse der Soprane gab die Alisa, Nicolas Téste den Raimondo und der noch junge Andrew Lepri Meyer den Normanno. Mit Jesús López-Cobos steht ein langjähriger Kenner des italienischen Repertoires am Pult, der bereits 1977 die damals kaum bekannte und noch weniger gespielte Lucia die Lammermoor mit Montserrat Caballé eingespielt hat. Dem Vernehmen nach trägt sich die Bayerische Staatsoper mit dem Gedanken demnächst wieder eine szenische Produktion des Stücks in den Spielplan aufzunehemen. Ob man das unbedingt braucht bleibt abzuwarten, war doch zu erleben, dass die konzertanten Versionen eine adäquate Möglichkeit sind, gerade das Belcanto-Repertoire auf reizvolle Weise und in hoher Qualität auf die Bühne zu bringen. Die dritte Vorstellung der Lucia die Lammermoor am vergangenen Donnerstag wurde als kostenloser Livestream im Internet übertragen. Ab heute steht die Produktion noch einmal für zwei Wochen als Abruf zur Verfügung. Anschauen und genießen (die drei Akte sind jeweils anklickbar, unterhalb der Fotos!)




Dienstag, 18. Juni 2013

Lucia di Lammermoor konzertant in München


München hat es manchmal wirklich besser, nicht nur die Besetzungen an der Bayerischen Staatsoper lassen Opernfreunde in anderen Städten immer wieder neidisch aufstöhnen. Auch das Programm in den Konzertsälen der Städt zeichnet sich durch eine dichte Ansammlung von attraktiven Programmen aus (nicht davon zu reden, dass über den Neubau eines weiteren Konzertsaals diskutiert wird). In der vielgeschmähten, gleichwohl beliebten und gut augelasteten Philharmonie im Gasteig gibt es Anfang Juli im Rahmen der schon länger laufenden Reihe mit konzertanten Opernaufführungen ein besonderes Highlight für alle Stimmfetischisten: Gaetano Donizettis Belcanto-Schlager Lucia di Lammermoor in einer absoluten Traumbesetzung: Diana Damrau, Joseph Calleja und Ludovic Tézier. Die musikalsiche Leitung liegt in den Händen des Routiners Jesus Lopez Cobos. Diana Damrau meldet sich damit endgültig aus ihrer zweiten Babypause zurück und singt in München zum ersten Mal seit ihrem Mammutauftritt mit allen Frauenpartien in Hoffmanns Erzählungen an der Bayersichen Staatsoper im Herbst 2011. Bei den bisherigen Wiederaufnahmen sind die drei Rollen übrigens jeweils von drei unterschiedlichen Sängerinnen interpretiert worden, offenbar fand sich keine, die das komplette Paket singen konnte und wollte.  Es sind für alle drei Termine Lucia di Lammermoor (01./04./10.07.2013) noch Karten erhältlich!

Edit 13.07.2013
Die dritte Vorstellung wurde als kostenloser Livestream weltweit im Internet übertragen, dieser steht ab heute für zwei Wochen zum Abruf zur Verfügung!




Montag, 26. November 2012

Netrebko und Kaufmann machen die Czardasfürstin

 
Kaufmann/Netrebko in der Londoner La Traviata (2008)
Am Rande der Pressekonferenz zu den überraschend doch stattfindenden Berliner Wannseefestspielen im Sommer 2013 (ein sehr entbehrliches Gastspiel des Budapester Operettentheaters mit einer abgehangenen Inszenierung der Czardasfürstin, die bereits in Baden-Baden gastierte) gab Komponistentochter Yvonne Kalman bekannt, dass eine Neueinspielung der erfolgreichen Operette ihres Vaters mit Anna Netrebko und Jonas Kaufmann geplant sei. Das ist eine Produktion, auf die man kurz vor dem Verdi- und Wagnerjahr jetzt nicht direkt gewartet hat, aber gute neue Operettenaufnahmen sind in der letzten Zeit nicht viele auf den Markt gekommen und außerdem soll man Operette singen, wenn man es kann und nicht danach! Immerhin dirigiert Christian Thielemann am 31.12.2012 auch ein reines Kalman-Programm im Rahmen des ZDF-Silvesterkonzertes in der Dresdner Semperoper, welches sicher alsbald auch veröffentlicht werden wird. Die Solisten sind dort Diana Damrau und Piotr Beczala, ebenfalls sehr hochkarätig. Vielleicht doch eine Renaissance der guten alten Operette?

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Diana Damraus zweiter Sohn geboren













Er kam leicht verspätet aber jetzt ist er da: Colyn Testé Damrau, der zweite Sohn von Sängerpaar Diana Damrau und Nicolas Testé wurde am 7. Oktober diesen Jahres geboren. Beide haben bereits einen gemeinsamen Sohn Alexander. Wir wünschen der Familie Wohlergehen und Diana Damrau ein wunderbares Comeback, wenn die Zeit dafür gekommen ist!

Freitag, 13. Juli 2012

Diana Damrau in zweiter Babypause

Diana Damrau meldet sich nun offenbar wirklich in ihre zweite Babypause ab und hat ihre Auftritte bei den Münchner Opernfestspielen 2012 abgesagt. Sie sollte im Rahmen eines Nachtkonzertes mit Michael Volle und den Blechbläsern des Staatsorchesters sowie in ihrer aktuellen Münchner Produktion Les contes d'Hoffmann auftreten. Im Nachtkonzert übernimmt Rebecca Nelsen und bei Jaques Offenbach werden gleich drei Sängerinnen aufgeboten um die Damrau zu ersetzen: Olga Mykytenko als Antonia, Brenda Rae als Olympia und Anna Virovlansky als Giuletta. Diana Damrau hatte sämtliche Frauenrollen in der Neuinszenierung im vergangenen Herbst übernommen, offenbar war keine Sängerin verfügbar, die es ihr jetzt gleich tun wollte. Aber auch für die kommende Saison plant die Bayerische Staatsoper die Besetzung mit drei Solistinnen. Der Rückzug von Damrau passierte übrigens scheibchenweise: Zwischenzeitlich sollte sie nur als Antonia auftreten. In Wien gab es vor kurzem auch einiges Hin & Her mit Damraus Auftritten als Lucia di Lamermoor an der dortigen Staatsoper, bei welchen sie erst ab und dann wieder zusagte. Wir wünschen der Sängerin und ihrer Familie jetzt eine ruhige Zeit und freuen uns auf das Comeback im nächsten Jahr!

Samstag, 23. Juni 2012

Absage der Absage















Auch das gibt es: Diana Damrau springt für ihre eigene Einspringerin ein. In diesen Tagen singt sie ein Serie des Belcanto-Dauerbrenners Lucia di Lamermoor an der Wiener Staatsoper. Zwei Vorstellungen (20./24. Juni 2012) musste sie krankheitsbedingt absagen und sollte durch Hibla Gerzmava ersetzt werden. Die wurde wiederum selber krank und so sprang Brenda Rae ein. Die amerikanische Sopranistin hatte ein gelungenes Debüt an der Seite des gefeierten Piotr Beczala. Für den zweiten Termin morgen hat sie allerdings keine Zeit und so spingt nun Diana Damrau selber ein, das Publikum wird es freuen, zuletzt hatte Damrau mit dieser Partie großen Erfolg an der Deutschen Oper Berlin. Es gibt in Wien auch noch weitere Vorstellungen am 27. und am 30. Juni 2012! Und ehe es zu weiteren Spekulationen kommt, Diana Damrau erwartet noch in diesem Jahr ihr zweites Kind, deswegen hat sie für den Herbst einige Termine mehr abgesagt.

Edit 26. Juni 2012
Jetzt hat Diana Damrau doch noch die beiden letzten Aufführungen abgesagt, es kommt wieder Brenda Rae zum Einsatz. Der einzige Termin, den sie gesungen hat, war also der, den sie abgesagt hat, das hat doch was. Ab sofort sollte sie sich schonen, wir wünschen eine ruhige Schwangerschaft!

Samstag, 21. April 2012

Diana Damrau macht wieder Babypause!

















Erfreuliche Neuigkeiten: Die Familie von Diana Damrau bekommt weiteren Zuwachs, die Sopranistin erwartet ihr zweites Kind. Ihr im Oktober 2010 geborener Sohn Alexander (auf dem Foto mit Damraus Ehemann Nicolas Testé und Frankfurts Ex-Oberbürgermeisterin Petra Roth) kann sich auf ein Geschwisterchen noch in diesem Jahr freuen! Das Royal Opera House in London hat Damraus Rückzug aus der Neuproduktion von Meyerbeers Robert le Diable im Dezember bekannt gegeben. Weitere Absagen sind noch nicht bekannt.

Montag, 27. Februar 2012

Anna Netrebko eröffnet kommende MET-Saison


Auch die kommende Saison der New Yorker Metropolitan Opera wird Anna Netrebko eröffnen. In Donizettis L'elisir d'amore singt sie im September an der Seite ihrer großartigen Kollegen Mariusz Kwiecien und Ambrogio Maestri. Die laufende Saison war ebenfalls mit Netrebko als Anna Bolena gestartet. Der Belcantozyklus wird mit Maria Stuarda fortgesetzt, es singen Joyce DiDonato und Elza van den Heever. Karita Matilla kehrt an der Seite von Marcelo Alvarez und Dimitri Hvorostovsky in Un ballo in maschera auf die MET-Bühne zurück. Diana Damrau und Pjotr Beczala singen Rigoletto, aber nicht in der geplanten Produktion von Luc Bondy, diese wird nach der gemischten Aufnahme seiner Tosca gegen eine weniger streitbare Inszenierung ausgetauscht. Danielle Gatti dirigiert einen neuen Parsifal mit Katarina Dalayman, Peter Mattei, Jonas Kaufmann und René Pape. Aus Glyndebourne wird eine Produktion von Händels Giulio Cesare übernommen (mit Natalie Dessay und David Daniels). Robert Lepage inszeniert Thomas Adès The Tempest mit Simon Keenlyside als Prospero. Seine inzwischen komplette Ring-Inszenierung steht im April/Mai 2013 in drei Zyklen auf dem Plan, alle dirigiert von Fabio Luisi. Eine Rückkehr von James Levine ist in der kommenden Saison nicht geplant. Die Wiederaufnahmen bergen keine großen Überraschungen, Lorin Maazel dirigiert eine Serie Don Carlo, La Traviata kommt in der Willy-Decker-Inszenierung mit Diana Damrau, Saimir Pirgu und Placido Domingo weiter auf Baritonkurs als Germont. Im Spielplan fehlt Richard Strauss völlig. Deswegen tritt Hausdiva Renée Fleming nur als Desdemona auf und teilt sich die Termine soger noch mit Krassimira Stoyanova, die sie in dieser Partie im Moment locker in den Schatten stellt. Umfangreich wie das ganze Repertoire auch die geplanten Kino-Übertragungen im Rahmen der HD-Series, es ist allerdings noch nicht klar, welche davon außerhalb der USA gezeigt werden. Alle Details finden sich in dieser Online-Broschüre!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Damrau sagt Wiener Liederabend ab


Zusammen mit dem Harfenisten Xavier de Maistre wollte Diana Damrau am 19.01.2012 in der Wiener Staatsoper einen Liederabend mit Werken von Strauss, Duparc, Fauré und Schubert geben. Wegen Erkrankung der Sopranistin musste dieser leider komplett abgesagt werden. Wie man hört gab es auch Schwierigkeiten die zahlreichen Karten an den Mann zu bringen. Das touristische Wiener Opernpublikum will eben auch Opern sehen und nicht Lieder hören. Da helfen keine sehr weit hergeholten Vergleiche von beiden Kunstformen! Die Hoffnungen ruhen nun auf Roberto Alagna und Edita Gruberova, welche als nächste in der neuen Recital-Reihe der Wiener Staatsoper angekündigt sind. Und wer trotzdem auf Damrau nicht verzichten will sei auf ihre aktuelle CD Lieder
verwiesen!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Hoffmanns Erzählungen heute auf ARTE!


Nicht verpassen: Heute um 21.55 Uhr zeigt ARTE Les Contes d'Hoffmann aus der Bayerischen Staatsoper mit Rolando Villazon und Diana Damrau. Die Übertragung war ursprünglich auf den 21.11.2011 terminiert, wurde dann aber ins Nachweihnachtsprogramm verschoben. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier.

Freitag, 28. Oktober 2011

Erste Bilder vom Münchner Hoffmann


An der Bayerischen Staatsoper steht am Montag die erste Saisonpremiere an: Les Contes d'Hoffmann mit Diana Damrau in allen vier Frauenpartien. (Außerdem mit dabei: Rolando Villazon als Hoffmann!) Erste bewegte Bilder sind dank des Bayerischen Fernsehens verfügbar, die komplette Oper gibt es am 21. November 2011 bei ARTE oder am Premierenabend beim Hörfunk des BR.



Dienstag, 11. Oktober 2011

ARTE überträgt Hoffmanns Erzählungen


Dank des Kultursenders ARTE kommt das geneigte Publikum am 21. November 2011 um 20.40 Uhr in den Genuss einer (zeitversetzten) Liveübertragung von Les Contes d'Hoffmann von Jaques Offenbach aus der Bayerischen Staatsoper in München. Die Neuproduktion ist einer der Höherpunkte der Münchner Opernsaison und zwar nicht nur wegen Rolando Villazon, dessen Interpretaion der der Titelrolle mit großer Spannung erwartet wird, sondern auch wegen Diana Damrau (Foto), die alle drei Frauenpartien Olympia, Giulietta und Antonia singen wird. Das ist auch von Offenbach so vorgesehen, wird aber aufgrund der hohen stimmlichen Anforderungen selten umgesetzt. Meist teilen sich drei Sängerinnen die Partien. Interessant dürfte auch die musikalische Deutung des jungen Dirigenten Constantinos Carydis und die Inszenierung von Richard Jones (seine letzte Münchner Arbeit war Lohengrin) werden.

Hoffmann-Übertragung aus München auf Ende Dezember verschoben

Samstag, 11. Juni 2011

Rolando & Damrau junior


Rolando Villazon als Babysitter - an seiner Seite Diana Damraus Sohn Alexander. Das Bild entstand auf der aktuellen Japan-Tournee der Metropolitan Opera. Damrau und Villazon singen dort Lucia di Lamermoore, Villazon war kurzfristig für Joseph Calleja eingesprungen, der wie verschiedene andere Künstler seine Teilnahme an der Tournee abgesagt hatte. Seit 2009 hatte er nicht mehr an der MET gesungen und konnte jetzt ein unerwartetes, aber gleichwohl erfolgreiches Comeback feiern.

Weitere Bilder vom MET-Gastspiel in Japan

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