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Samstag, 31. März 2012
Herheims Rusalka online!
Bis Ende April steht ein Mitschnitt der akutellen Rusalka-Inszenierung auf der Homepage der Brüsseler Oper La Monnaie zum Abruf bereit. Wer noch nicht das Vergnügen hatte die Aufführung live zu sehen sollte sich das nicht entgehen lassen. Die Produktion war früher bereits in Brüssel zu sehen und wurde auch in Graz und Dresden mit sehr großem Erfolg gezeigt. Regisseur Stefan Herheim gelingt mit seiner bilderstarken und analytischen Inszenierung einmal mehr wirkungsvolles, faszinierendes Musiktheater auf höchstem Niveau, wie es seinesgleichen sucht. Die Rusalka ist vielleicht seine gelungenste Inszenierung und das Meisterwerk wird nun wohl zum Dauergast auf Europas Opernbühnen, für die nächste Saison kündigt Barcelona eine Übernahme an (mit Camilla Nylund und Klaus Florian Vogt).
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Ein totes Reh

Am Sonnabend gibt es in der Bayerischen Staatsoper die erste Premiere der Saison, es steht Rusalka von Antonin Dvorák auf dem Programm. Wie eine Münchner Boulevard-Zeitung meldet wird in jeder Vorstellung ein totes Reh enthäutet. Für Kenner: Das geschieht zu Beginn des zweiten Aktes. Die Inszenierung stammt von Martin Kušej, deswegen wird das Tier nicht der einzige Aufreger bleiben. Im Vorfeld gab es bereits eine wesentliche Umbesetzung - die ursprünglich für die Titelpartie vorgesehene Nina Stemme zog sich aus der Produktion zurück und wurde durch die lettische Sopranistin Kristine Opolais ersetzt.
Dienstag, 14. September 2010
Neue Rusalka in München

Noch hat die neue Saison noch nicht begonnen, aber die Bayerische Staatsoper hat eine erste wesentliche Umbesetzung angekündigt: Nina Stemme hat die Titelrolle in Rusalka zurück gelegt. Sehr ausführlich gerät die entsprechende Ankündigung auf der Homepage: Frau Stemme sieht sich aufgrund ihrer stimmlichen Weiterentwicklung seit Unterschrift des Vertrages leider nicht mehr in der Lage, Repertoire wie Rusalka zu singen, was sie sehr bedauert. Übernommen wird die Partie nun von der jungen lettischen Sopranistin Kristine Opolais, die bereits auf eine bemerkenswerte Karriere zurück blicken kann. An der Staatsoper Unter den Linden debütierte sie 2006 als Tosca und sang seitdem an vielen ersten Häusern. In der Prokofjew-Premiere von Der Spieler an der Lindenoper gastierte sie unter Daniel Barenboim und Dimitri Tscherniakow als Polina (siehe unser Foto). Nicht nur die FAZ war damals beeidruckt: Kristine Opolais spielt die Polina als kühle Blondine in schwarzem Trenchcoat und trifft mit ihrem klaren Sopran alle Nuancen der Partie zwischen Arroganz, Sehnsucht und Hysterie auf das genaueste. Mit der Rusalka gibt Kristine Opolais ihr Debüt in München, Premiere ist am 23. Oktober 2010, Regie führt Martin Kusej und in weiteren Rollen sind u.a. Klaus Florian Vogt, Nadia Krasteva und Günther Groissböck zu erleben.
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