Posts mit dem Label Staatskapelle Dresden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Staatskapelle Dresden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. März 2017

Salzburger Retro-Walküre am Ostersamstag auf 3sat













Die Salzburger Osterfestspiele bringen in diesem Jahr aus Anlass ihres fünfzigsten Jubiläums eine Neueinstudierung der Walküre aus dem Eröffnungsjahr 1967 zur Premiere. Damals stand Herbert von Karajan am Dirigentenpult und sorgte höchstselbst für die Inszenierung in der Ausstattung von Günther Schneider-Siemssen. Christian Thielemann beschränkt sich nun auf die musikalische Leitung, die Bühnenregie übernimmt Vera Nemirova. Mit Spannung erwartet werden die Debüts von Anja Harteros als Sieglinde und von Anja Kampe als Brünnhilde. Auch die anderen Partien sind hochkarätig besetzt: Siegmund ist Peter Seiffert, Hunding Georg Zeppenfeld und Wotan Vitalij Kowaljow. Den langen Abend wird 3sat am Ostersamstag (15. April 2017) ab 20.15 Uhr übertragen.

Samstag, 26. März 2016

Salzburger Otello heute im Fernsehen und im Netz













Christian Thielemann dirigiert Giuseppe Verdi - das passiert leider nicht so oft, wie man sich das wünschen würde. Die gleichwohl eher gemischt aufgenomme Opernproduktion der diesjährigen Salzburger Osterfestspiele ist heute abend ab 20.15 Uhr auf 3sat in einer Aufzeichnung der Premierenvorstellung von vor einer Woche zu sehen. Für alle die nicht im Sendegebiet wohnen bietet die Plattform sonostream.tv einen (kostenpflichtigen) Livestram im Internet an. Wir wünschen schöne Ostern und gute Unterhaltung!

Montag, 30. März 2015

Osterfestspiele Salzburg 2016















Mit Giuseppe Verdis Othello steht nach dem großen Erfolg von Cavallerina rusticana/I Pagliacci in diesem Jahr auch 2016 wieder eine italienische Oper im Mittelpunkt der Osterfestspiele in Salzburg. Johan Botha wird die Titelrolle singen, Dorothea Röschmann die Desdemona und Dimtri Hvorostovsky den Jago. Inszenieren wird der Franzose Vincent Boussard, bekannt für einen eher illustrierend-ästhetischen Regiestil und deswegen durchaus geeignet für das hochpreisige Festival. Christian Thielemann und die Staatskapelle Dresden bürgen weiterhin für den musikalischen Hochstandard, auch im Konzertprogramm, welches sich locker nach William Shakespeare ausrichtet und neben Hans Werner Henze auch eine Uraufführung von Manfred Trojahn enthält. Als zweiter Dirigent debütiert Vladmir Jurowski und zu den Gastsolisten gehören Anne-Sophie Mutter, die erstmalig mit Thielemann zusammen arbeitet, sowie Yefim Bronfman. Das komplette Programm ist hier nachzulesen.

Dienstag, 24. März 2015

Cavallerina rusticana und I Pagliacci aus Salzburg im TV















Erstmals steht in diesem Jahr das Operndoppel Cavallerina rusticana und I Pagliacci auf dem Programm der Salzburger Osterfestspiele. Nach Parsifal und Arabella eine interssante Auswahl für den dritten Jahrgang unter der Leitung der von Christian Thielemann. Für sängerischen Starglanz ist gesorgt, Jonas Kaufmann führt in den beiden Tenorpartien Canio und Turrido ein wohlsortiertes Solistenensemble an: Ambrogio Maestri, Liudmyla Monastyrska, Maria Agresta, Stefania Toczyska und noch einige andere in den kleineren Partien. Das kann man sich kaum besser wünschen. Das gilt auch für das Team. Regie führt der mit großen Formaten erfahrene Philipp Stölzl, er ist eine gute Wahl für die bieden inszenatorisch heiklen Verismo-Einakter auf einer ganz großen Bühne. Im Orchestergraben natürlich die Staatskapelle Dresden, die bei der (komplett neu besetzen) Übernahme in die Dresdner Semperoper im Januar 2016 zu erleben sein wird. Die Osterfestspiele melden übrigens alle Termine als ausverkauft, aber es gibt in diesem Jahr gleich zwei Gelegenheiten die Aufführung im Fernsehen zu schauen, am 06.04.2015 um 23.15 Uhr im ZDF (nur Cavallerina rusticana) und am 11.04.2015 um 20.15 Uhr den kompletten Abend auf 3sat.

Samstag, 21. März 2015

Parsifal aus Salzburg heute auf 3sat

















Wer will das sehen? Johan Botha, eine der großen Tenostimmen unserer Zeit, als Parsifal im Grasanzug. Heute abend gibt 3sat um 20.15 Uhr noch einmal Gelegenheit, die vor zwei Jahren entstandene Neuproduktion der Osterfestspiele Salzburg in voller Länge anzuschauen. Dann bitte ins Archiv damit! Musikalisch war das eine gelungen bis reizvolle Produktion mit der Christian Thielemann und die Staatskapelle Dresden im Jahr 2013 kurzfristig die Osterfestspiele in Salzburg übernahmen, szenisch blieb dabei aber viel zu viel auf der Strecke. Ohne prägnanten Deutungswillen ist Richard Wagners Bühnenweihfestspiel eben nicht beizukommen, Illustration ersetzt nicht Interpretation. Das wird in im Laufe des langen Abends schmerzlich deutlich. Die einst geplante Übernahme der Inszenierung ins Repertoire der Dresdner Semperoper hat bis heute nicht statt gefunden, obwohl ein neuer Parsifal im Repertoire des Hauses wirklich fehlt. Wen wundert es!

Donnerstag, 1. Januar 2015

ZDF-Csárdásfürstin aus Dresden on demand













Noch bis zum 04. Januar 2014 kann die konzertante Version von Emmerich Kálmáns Die Csárdásfürstin, die am vergangenen Sonntag aus der Dresdner Semperoper übertragen wurde in der ZDF-Mediathek kostenlos abgerufen werden. Für Interessenten außerhalb Deutschlands hält der französische Anbieter medici.tv den Mitschnitt bereit. Unter der Leitung von Christian Thielemann spielt die Staatskapelle Dresden, als Sylva Varescu debütiert Anna Netrebko, sowie als Edwin Ronald ihr Tenorkollege Juan Diego Flórez. Die weiteren Partien sind mit Christina Landshamer, Pavol Breslik, Sebastian Wartig und Bernd Zettisch besetzt. Viel Freude beim Zusehen!

Und hier geht es zum Livestream des Arienabends von Juan Diego Flórez aus der Philharmonie am Gasteig München im Dezember 2014!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Anna Netrebko debütiert heute als Csárdásfürstin im ZDF













Zwei außergewöhnliche Debeüts gibt es heute abend in der Dresdner Semperoper: Anna Netrebko ist erstmalig als Sylva Varescu zu erleben und ihr Kollege Juan Diego Flórez als Edwin Ronald. Im diesjährigen Silvesterkonzert führt die Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann die Operette Die Csárdásfürstin konzertant auf. Es erklingen nicht nur Ausschnitte, sondern das gesamte Werk wird konzertant dargeboten. Die weiteren Partien sind mit Christina Landshamer, Pavol Breslik, Sebastian Wartig und Bernd Zettisch besetzt. Das Zweite Deutsche Fernsehen überträgt ab 22 Uhr zeitversetzt! Erstmalig gibt es durch diesen vorgezogenen Sendeplatz keine Kollision mit dem in der ARD ausgestrahlten Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker, was in den vergangenen Jahren immer wieder für Kritik sorgte.

Übertragung versäumt? Hier geht es zum Stream on demand!

Sonntag, 16. November 2014

Renée Fleming singt Capriccio in Dresden













In der Dresdner Semperoper gehen heute die Richard-Strauss-Festtage 2014 in ihre nächste Runde. Renée Fleming singt ihre erste Opernvorstellung im Haus, die Gräfin Madeleine in Capriccio - seit vielen Jahren eine ihre absoluten Paraderollen. Christian Thielemann dirigiert die Staatskapelle Dresden, das dürfte eine Sternstunde mit Ansage werden. Die Inszenierung von Marco Arturo Marelli gehört bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten zum Repertoire des Hauses und wird nun nach längerer Pause mit viel Glanz wieder in den Spielplan aufgenommen. Es gibt sogar wieder einzelne Restkarten!

Zum Vergleich am Bildschirm:
Richard Strauss: Capriccio (Wiener Staatsoper 2013)
Richard Strauss: Capriccio (Metropolitan Opera 2011)
Richard Strauss: Capriccio (Opera national de Paris 2005)


Freitag, 14. November 2014

Anna Netrebko singt die Csárdasfürstin in Dresden













Nach ihrem Ausstieg aus der Münchner Neuproduktion von Manon Lescaut hat Anna Netrebko jetzt Zeit, die kann sie zum Studium einer neuen Partie nutzen. Denn in Dresden wird sie am 28. November 2014 unter der Leitung von Christian Thielemann in einer konzertanten Aufführung der Csárdasfürstin von Emmerich Kálmán mitwirken. Tenorpartner an ihrer Seite wird Juan Diego Flórez sein. Beide Starsolisten sind bislang eher nicht so häufig im Operettenfach aufgetreten. Das gilt nicht für Christian Thielemann, der die erfolgreichen Silvesterkonzerte seiner Staatskapelle Dresden seit mehreren Jahren mit diesem Repertoire bestückt. Auf dem Weg zur angekündigten Elsa mit Thielemann an der Semperoper ist die Sylva Varescu ein außergewöhnlicher, aber auch interessanter Schritt.  Anna Netrebko ist bereits 2010 für ihre vom Schneesturm verhinderte Kollegin Renée Fleming beim Silvesterkonzert in Dresden eingesprungen, im Jahr darauf hat sie zusammen mit ihrem damaligen Gatten Erwin Schrott abgesagt. Das ZDF überträgt in diesem Jahr ebenfalls am 28. November um 22 Uhr, damit ist auch der Konflikt um den Sendeplatz des traditionellen Silvesterkonzerts der Berliner Philharmoniker entschärft, welches die ARD wie immer am Silvestertag um 17.30 Uhr überträgt. In den vergangenen Jahren war die zeitgleiche Übertragung beider Konzerte immer wieder heftig kritisiert worden.

Übertragung versäumt? Hier geht es zum Stream on demand!

Samstag, 14. Juni 2014

Renée Flemings Ariadne auf 3sat













Sie ist die erfolgreichste und auch die stilsicherste Strauss-Sängerin unserer Tage und als solche anlässlich des Jubiläums des Komponisten derzeit auf dem Fernsehschirm so präsent wie keine ihrer Kolleginnen: die hochgeschätzte amerikanische Sopranistin Renée Fleming. Nach der Arabella, die von den diesjährigen Osterfestspielen Salzburg übertragen wurde und dem Rosenkavalier aus Baden-Baden, der am vergangenen Wochenende gezeigt wurde gab es eine Aufzeichnung des eher selten gespielten Capriccio aus der Wiener Staatsoper (noch on demand auf Arte+7 zu sehen). Heute abend werden nun die Renée-Fleming-Festspiele komplettiert durch die Ariadne auf Naxos in einer Produktion aus dem letzten Jahr im Festspielhaus Baden-Baden. Die Staatskapelle Dresden spielt unter Christian Thielemann, auf der Bühnen stehen neben Renée Fleming eine illustre Solistenschar, angefangen von Robert Dean Smith als Bacchus, über Jane Archibald als Zerbinetta und Sophie Koch als Komponist, bis hin zum hochverdienten René Kollo als Haushofmeister. Beginn ist um 20.15 Uhr auf 3sat, danach folgt ein Filmessay über Richard Strauss Alpensinfonie unter dem Titel Der verkannte Visionär.



Dienstag, 10. Juni 2014

Richard-Strauss-Gala aus Dresden auf ARTE



Am morgigen 150. Geburtstag von Richard Strauss überträgt ARTE ein Galakonzert aus der Dresdner Semperoper mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. Es wurden drei nicht ganz unbekannte Sopranistinnnen verpflichtet: Camilla Nylund, Anja Harteros und Christiane Goerke (erstzt die ursprünglich vorgesehene Nina Stemme). Dementsprechend opernlastig ist auch das Programm: Es erklingen instrumentale Ausschnitte aus Der Rosenkavalier, Feuersnot und Intermezzo sowie einzelne Szenen aus dem umfangreichen Opernwerk von Richard Strauss, wie der Schlussgesang der Salome, der Auftrittsmonolog der Elektra die Zweite Brautnacht aus der Ägyptischen Helena, der Schluss des ersten Aktes Arabella und die Schlusszene aus Daphne. Eine reizvolle Mischung aus beliebten und weniger bekannten Stücken, angesichts der aufgebotenen Besetzung dürfte das eine Sternstunde mit Ansage werden! Das Konzert wird übrigens auf den Vorplatz der Semperoper übertragen. Woanders sind solche public viewings schon wieder aus der Mode, in Dresden wohl noch nicht!


Donnerstag, 23. Mai 2013

Wagner - Thielemann - Kaufmann - Dresden - Bayreuth













Im Dschungel der vielen Sendungen und Übertragungen zum gestrigen Wagner-Jubiläum konnte man schon leicht den Überblick verlieren. Zwei der wichtigsten Konzerte, nämlich die in Dresden und Bayreuth von Dienstag- und Mittwochabend, beide unter der Leitung von Christian Thielemann hat arte übertragen und diese können ab sofort für drei Monate online abgerufen werden. Es handelt sich zwar naturgemäß um ziemlich willkürlich zusammengestellte Best-of-Programme, was bei Richard Wagner ja immer schwierig ist, aber auf höchstem Niveau musiziert und zum großen Teil auch gesungen. Viel Spaß beim Anschauen!

Richard-Wagner-Geburtstagskonzert aus der Semperoper Dresden

Richard-Wagner-Geburtstagskonzert aus dem Festspielhaus Bayreuth


Am kommenden Sonntag zeigt arte auch noch mal einen Zusammenschnitt des Dresdner Konzerts, für das große Publikum mit hoffentlich reichlich Auftritten von Jonas Kaufmann (26.05.2013, 18.45 Uhr)!






Donnerstag, 28. März 2013

Arabella in Salzburg 2014



Das Programm der Salzburger Osterfestspiele 2014 wird erwartungsgemäß dem Jubilar Richard Strauss gewidmet. Im Mittelpunkt steht eine Neuproduktion von Arabella mit Renée Fleming in der Titelrolle und Thomas Hampson als Mandryka, Dirigent ist natürlich Christian Thielemann. In dieser Konstellation sollte Arabella vor einigen Jahren bereits in Zürich heraus kommen, aber das Projekt hatte sich zerschlagen. Bei den Berliner Philharmonikern gab es im vorvergangenen Jahr einen großen Richard-Strauss-Abend mit den beiden Solisten unter Thielemann, in dessen Verlauf auch Ausschnitte aus Araballa zur Aufführung kamen (und von der auch die Videos stammen). In den neunziger Jahren hat Thielmann das Stück an der New Yorker Metropolitan Opera dirigiert. In Salzburg spielt dann selbstverständlich die Staatskapelle Dresden, das neue Residenzorchester der Osterfestspiele. Mit der Inszenierung wurde Florentine Klepper betraut, die noch junge Regisseurin inszeniert noch in dieser Saison Der fliegende Holländer neu an der Semperoper in Dresden. Warum hat man eigentlich nicht auf die Pariser Inszenierung von Marco Arturo Marelli aus dem vergangenen Jahr zurück gegriffen, in der Renée Fleming bereits einen großen Erfolg feiern konnte? Die würde auf Grund ihrer repräsentativen und fulminanten Entfaltung des Stücks wunderbar ins Salzburger Festspielhaus und zu den Osterfestspielen passen! Nach dem inszenierungstechnisch missratenen Start mit dem Parsifal in diesem Jahr sollte da besser nichts mehr schief gehen. Das weitere Programm der Osterfestspiele umfasst Werke von Strauss, Mozart und Rihm, neben Thielemann dirigiert auch Christoph Eschenbach, Anja Harteros kommt mit den Vier letzten Liedern. Die Kartenpreise bleiben extrem teuer, aber es darf auf eine TV-Ausstrahlung gehofft werden, die hoffentlich viel kurzweiliger wird als die des Parsifal in diesem Jahr!






Freitag, 15. März 2013

Parsifal aus Salzburg auf 3sat



Zum ersten Mal spielen Christian Thielemann und die Staatskapelle Dresden in diesem Jahr das Programm der Salzburger Osterfestspiele. Sie haben diese Position von den Berliner Philharmonikern übernommen, die nach Baden-Baden weiter gezogen sind. Passend zum Jubiläumsjahr steht heuer Richard Wagners Parsifal auf dem Programm. In der Neuinszenierung, die später auch noch in Madrid, Peking und Dresden zu sehen sein wird, singen Johan Botha, Stephen Milling, Wolfgang Koch und Michaela Schuster, es inszeniert Michael Schulz. Am 23. März 2013 wird die komplette Oper ab 20.15 Uhr zeitversetzt auf 3sat übertragen. Und hier gibt es auch ein Interview mit Christian Thielemann zum Nachlesen.




Freitag, 10. Juni 2011

Von der Elbe an die Salzach und zurück


So sehen Gewinner aus: Christian Thielemann (im Bild mit Eliette von Karajan, der Dresdner Opernchefin Dr. Ulrike Hessler, Orchesterdirektor Jan Nast und Vorstand Andreas Wylezol in Salzburg) übernimmt ab 2013 die Leitung der Salzburger Osterfestspiele und mit ihm kommt sein neues Orchester, welches eines der ältesten und besten des Landes ist - die Staatskapelle Dresden. Nach dem überraschenden und unfairen Abgang der Berliner Philharmoniker nach Baden-Baden schlagen die Festspiele ein neues Kapitel auf. Wer hätte das vor wenigen Wochen noch gedacht? Die erste Opernneuproduktion wird Richard Wagners Parsifal sein (mit Johan Botha, Stephen Milling und Wolfram Koch) im Jahr darauf folgt Richard Strauss Arabella (mit Renée Fleming). Die Operninszenierungen gehen später ins Dresdner Repertoire. Die Salzburger Sinfoniekonzerte wird neben Thielemann der neue Erste Gastdirigent der Dresdner Myung-Whun Chung leiten. Um das Gesamtengagment zu ermöglichen hat die Wiener Staatsoper Christian Thielemann aus dem Vertrag einer Neuproduktion Lohengrin entlassen, die zu Ostern 2014 herauskommen wird. Der Maestro wird anstelle eine Serie Ariadne auf Naxos im Haus am Ring dirigiren.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Springt Dresden in Salzburg ein?


Die Staatskapelle Dresden könnte ab 2013 die Position der Berliner Philharmoniker bei den Salzburger Osterfestspielen übernehmen, die das Festival zugunsten einer Neugründung in Baden-Baden verlassen. Dort haben die Dresdner ab 2012 bereits eine jährliche Residenz unter ihrem neuen Chef Christian Thielemann. Derart umfangreichen Gastierpausen werfen in Dresden inzwischen auch Fragen nach den Verpflichtungen des Orchesters in der heimischen Semperoper auf. So könnte das in Dresden seit 1827 von der Staatskapelle veranstaltete Palmsonntags-Konzert vakant werden, auch der dichte Repertoirebetrieb in der Oper muss gewährleistet werden. Sollte es zu diesem Wechsel kommen würden die Dresdner in vergleichsweise kurzer Zeit nach dem ZDF-Silvesterkonzert bereits das zweite Traditionsprojekt der Berliner Philharmoniker übernehmen. Die deutsche Orchesterlandschaft stellt sich neu auf, im Moment kennen wir nur die Gewinner!

Donnerstag, 25. November 2010

Noch kein Wagner - Anna Netrebko in Dresden


Am Samstag singt die russische Sopranistin erstmals gemeinsam mit der Staatskapelle Dresden. In der Dresdner Frauenkirche wird Pergolesis Stabat mater aufgezeichnet und dann am Karfreitag im ZDF gesendet, im kommenden Frühjahr geht die Sängerin mit diesem Stück auch auf Tournee. Ursprünglich sollte sie in Dresden auch bei der Aufzeichnung des ZDF-Adventskonzertes am gleichen Tag mitwirken, von diesen Planungen hat sie jetzt aber wieder Abstand genommen um sich nach eigenen Aussagen ganz auf das Stabat mater konzentrieren zu können. Im Adventskonzert des ZDF (am Sonntag um 18 Uhr auch als Livestream!) übernimmt nun Mojca Erdmann ihren Part, was mehr als nur ein Ersatz ist! An ihrer Seite ist der junge italienische Tenor Vittorio Grigolo zu erleben, es dirigiert Bertrand de Billy und es stehen Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Joseph Haydn, Franz Schubert, Pjotr I. Tschaikowsky auf dem Programm. Von einer örtlichen Tageszeitung über ihre Wünsche befragt äußert die Netrebko: Die Zukunft wird hoffentlich weitere Projekte bringen. Wagner unter dem designierten Kapellenchef Christian Thielemann zu singen, ist mein Traum. Ich liebe Wagner! Er ist mein Lieblingskomponist. Also trägt sich die Sängerin doch mit dem gerüchteweise kolportierten Gedanken, die Elsa zu singen. Folgt man ihren weiteren Ausführungen steht ein Fachwechsel in Aussicht: Man muss sich entscheiden, in welchem Fach man in erster Linie zu Hause ist. Wie in so vielen Dingen des Lebens kann man auch in diesem Bereich nicht alles machen, was man möchte. Erstaunlich reflektiert spricht sie auch über die Anfänge ihrer Karriere: Von einer Blitzkarriere kann wirklich keine Rede sein. Mein Debüt an einer großen Bühne hatte ich schon Jahre zuvor in St. Petersburg am Mariinsky-Theater in „Nozze di Figaro“. Bis 2002 hatte ich 30 Rollen drauf – große und kleine, in verschiedenen Sprachen. Also, ganz so schnell ging es nicht.
Wir wünschen Ihr auf jeden Fall, dass es noch eine ganze Weile weiter geht!

Donnerstag, 4. November 2010

Dirigent Rudolf Barschai gestorben


Der aus Russland stammende Dirigent Rudolf Barschai ist am Dienstagabend im Alter von 86 Jahren in Basel gestorben. Er war seit längerem sehr krank und hatte deshalb auch im September das späte Debüt mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei den ersten Internationalen Schostakowitsch-Tagen in Gohrisch (Sächsische Schweiz) abgesagt. Barschai schrieb mit der vom Komponisten autorisierten Instrumentierung des 8.Streichquartetts von Schostakowitsch für Kammerorchester Musikgeschichte. Seine erfolgreiche Gesamtaufnahme der fünfzehn Sinfonien von Schostakowitsch mit dem WDR-Sinfonieorchester ist bis heute unter Musikfreunden weit verbreitet. Der 1924 geborene Barschai studierte Geige und Bratsche, er erhielt Kompositionsunterricht bei Schostakowitsch und im Jahr 1955 gründete er das Moskauer Kammerorchester. Nach Schostakowitschs Tod emigrierte er in den Westen, leitete das Israeli Chamber Orchestra und andere Klangkörper wie das London Symphony Orchestra und das Royal Philharmonic Orchestra.

Sonntag, 12. September 2010

Anna Netrebko in Dresden


Die russische Star-Sopranistin Anna Netrebko gastiert in diesem Jahr noch zwei Mal in Dresden. Nicht an der Semperoper, was auch mal ganz schön wäre, sondern in der Frauenkirche und zwar mit zwei verschiedenen Programmen an einem Tag! Am 27. Novermber wird sie um 18 Uhr zusammen mit ihrem Tenor-Kollegen Vittorio Grigolo (der Herzog zu Mantua im gerade gelaufenen Domingo-Rigoletto) im traditionellen ZDF-Adventskonzert auftreten. Und weil das das sicher schön wird und die Kameras gleich stehen bleiben gibt es um 20.30 Uhr noch die Aufzeichnung des Stabat mater von Pergolesi. Das wird aber erst im Jahr 2011 zu sehen sein, natürlich wieder im ZDF und live auf einer Konzerttournee der Diva. In beiden Dresdner Aufzeichnungen spielt die Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Bertrand de Billy. Die enge Terminierung ist ungewöhnlich, aber nachvollziehbar. Für die sich in den letzten Monaten äußerst stimmstark präsentierende Sängerin sollte das genausowenig ein Problem sein, wie für den Rest der Beteiligten!

Freitag, 3. September 2010

Neues Schostakowitsch-Festival in Sachsen


Dort wo der Freistaat Sachsen vielleicht am schönsten ist, mitten in der Sächsischen Schweiz, wird am übernächsten Wochenende ein neues Musikfestival aus der Taufe gehoben: die Internationalen Schostakowitsch-Tage. In Gohrisch - so heißt der Ort, auf unserem Foto der gleichnamige Felsen - wird ein dreitägiges Programm ausschließlich mit Werken des russischen Komponisten präsentiert. Dimitri Schostakowitsch komponierte hier im Jahr 1960 sein berühmtes Achtes Streichquartett c-Moll op. 110 als er im in der Nähe liegenden Dresden arbeitete und im damaligen Gästehaus des DDR-Ministerrates untergebracht war. Das Werk wird ebenso erklingen, wie sein berühmtes Cellokonzert. Im Wesentlichen getragen wird das Festival durch Musiker der Staatskapelle Dresden, auf die auch die Initiative für das Festival zurück geht. Mit Rudolf Barschai wird einer der Nestoren der Schostakowitsch-Aufführungspraxis dabei sein, ebenfalls eingeladen ist die Witwe Irina Antonowna Schostakowitsch. Insgesamt ein hochinteressantes und substantielles Projekt dem man nur gutes Gelingen und eine regelmäßige Fortsetzung wünschen kann.

Link zur homepage
Presselink: Neues Deutschland

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...