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Samstag, 19. Juli 2014
Gergiev dirigiert Gedenkkonzert für Maazel
Der am vergangenen Wochenende verstorbene Dirigent Lorin Maazel war mit München auf besondere Weise verbunden, er hatte Chefpositionen sowohl beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wie auch bei den Münchner Philharmonikern inne. Musiker aus beiden Orchestern spielen am kommenden Montag, 21.7.2014 in der Jesuitenkirche St. Michael in München ein Gedenkkonzert für Maazel, welches von seinem Nachfolger bei den Philharmonikern, Valery Gergiev dirigiert wird. Auf dem Programm steht Johannes Brahms Ein deutsches Requiem, Solisten sind Christiane Karg und Georg Zeppenfeld. Der Bayerische Rundfunk überträgt das Konzert im Radio und weltweit im Internet als Video-Webstream.
Montag, 14. Juli 2014
Donnerstag, 12. Juni 2014
Lorin Maazel hört in München auf
Der Chefdirigent der Münchner Philharmoniker Lorin Maazel hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung nieder gelegt. Er ist bereits mehrere Monate erkrankt und musste Verpflichtungen nicht nur bei seinem Stammorcherster, sondern auch bei den Wiener Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern absagen. Die kommende Saison 2014/15 sollte seine letzte in München sein, dementsprechend umfangreich ist das mit ihm geplante Programm, welches jetzt umbesetzt werden muss. Beim von ihm an seinem Wohnort gegründeten Festival in Castelton/Virigina will er auch in diesem Sommer präsent sein.
Montag, 20. Mai 2013
Münchner Philharmoniker für den FC Bayern
Mia san mia! Spitzenklasse in München hält zusammen. Unter diesem Motto haben die Münchner Philharmoniker unter der Leitung ihres Chefs Lorin Maazel anlässlich des Champions-League-Finales am kommenden Samstag in London eine Hymne zur Unterstützung der ebenfalls ortsansässigen Fussballmannschaft FC Bayern aufgenommen. Nicht ganz uneigennützig, kann ein bisschen zurückstrahlender Glanz den Philharmonikern doch nicht schaden, die sich in der Liga der Münchner Konzertorchester mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks um den Spitzenplatz streiten und dabei nicht so oft gewinnen, wie ihnen das wohl recht wäre.
Freitag, 4. Februar 2011
Ray Lorin Maazel Charles

Die Münchner Wintersonne am gestrigen Vormittag war dann wohl doch zu kräftig...der künftige Chef der Münchner Philharmoniker bei der Vorstellung des Saisonprogramms 2011/12.
Donnerstag, 3. Februar 2011
Die Münchner Philharmoniker 2011/12

Die Münchner Philharmoniker haben als eines der ersten großen deutschen Orchester ihre neuen Saisonplanungen vorgestellt. Die erste Spielzeit ohne Christian Thielemann ist von durchaus spannender Solidität gekennzeichnet, die wirklich spektakulären Höhepunkte fehlen. Lorin Maazel - noch nicht als Chef im Amt - wird aber bereits vier Programme leiten. Das berühmte augebuchte Thielemann-Abo wird jetzt von Lorin Maazel, Kent Nagano und Zubin Metha gemeinsam bestritten. Ob die eingeplanten Dirigenten "mit Namen" Alan Gilbert, Ivor Bolton, Georges Prêtre und Christoph Eschenbach mehr als nur gehobene Routine bieten wird sich zeigen. Interessant die Verpflichtung des jungen Andrés Orozco-Estrada für gleich zwei Porgramme. Der bereits laufende Mahler-Zyklus wird vervollständigt und Valery Gergiew reist mehrfach für Schostakowitsch-Sinfonien an. Es werden erfreulicherweise die eher selten gespielten Nummern 1, 4, 5, 11, 14 und 15 zu hören sein. Für Februar 2012 ist ein konzertanter Berlioz-Faust unter Stéphane Denève angekündigt, auch das sicher ein Höhepunkt der neuen Saison.
Freitag, 7. Mai 2010
Dresdner Lösung in München?

Im September letzten Jahres meldete sich Fabio Luisi, seinerzeit noch Chef der Dresdner Staatskapelle krank, als Ersatz wurde eilig Christian Thielemann präsentiert, der ist mittlerweile der Nachfolger des damals Erkrankten. Fast vergleichbar die Situation jetzt in München: Christian Thielemann hat sich für die Sinfoniekonzerte der Münchner Philharmoniker in der kommenden Woche und auch die darauf folgende Tourneekonzerte in Köln und Paris krank gemeldet und sein Ersatz ist hochkarätig: Lorin Maazel, der vor kurzem mit einem Dreijahresvertrag ausgestattete Nachfolger. Spekulationen, ob Thielemann überhaupt noch einmal in Münchnen dirigieren wird erhalten so natürlich wieder neue Nahrung. Das Verhältnis zwischen ihm und einem Teil des Orchesters ist erklärtermaßen schlecht. Vielleicht war die hocherfolgreiche Japantournee im März schon das Ende der Zusammenarbeit, Anzeichen dafür gibt es. Für München wäre das bedauerlich, sind doch für die kommende Saison einige hochinteressanten Programme mit Thielemann und illustren Gästen wie zum Beispiel Renée Fleming geplant. Ein kleines Detail am Rande: Sowohl beim Dresdner Einspringen Thielemanns im letzten Jahr, wie auch jetzt in München wurde das Konzertprogramm zufällig auf die gleiche Weise geändert. Man spielt(e) die achte Sinfonie von Anton Bruckner. (K)ein Schelm, wer sich dabei etwas denkt!
Dienstag, 23. Februar 2010
Lorin Maazel soll auf Thielemann folgen

Seit der Ankündigung des Weggangs von Christian Thielemann war auch in München ein Dirigentenposten vakant, der jetzt viel schneller als gedacht wieder besetzt werden soll. Der achtzigjährige Lorin Maazel soll für eine dreijährige Übergangsfrist Chefdirigent der Münchner Philharmoniker werden. In der Stadt ist er kein Unbekannter, er war von 1993 bis 2002 Chefdirigent bei den BR-Symphonikern, das Orchester verdankt Maazel den Aufstieg in die Topliga. Der Maestro alter Schule gilt als schwierig und teuer, dennoch hat diese Lösung Charme, könnte sie doch helfen die zahlreichen Verwerfungen, welche der Thielemann-Abgang in der Stadt und bei den Musikern erzeugt hat, auzugleichen und - noch wichtiger - die Abonnenten bei der Stange zu halten. Nichts wäre schlimmer, als eine Kündigungswelle! Sollte es so kommen ist die Musikstadt München noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen und gewinnt mehrere Jahre Zeit einen richtigen Nachfolger für Thielemann zu suchen und zu finden.
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