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Dienstag, 11. November 2014
Berliner Gruppenbild mit Kanzlerin
There is no business like showbusiness: Politik und Musik freundlich vereint - die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Solisten aus Beethvens IX. Sinfonie Klaus Florian Vogt, Elina Garanča, Renée Fleming und René Pape am Rande der Feierlichkeiten zum fünfundzwanzigsten Jubiläums des Mauerfalls am vergangenen Sonntag in Berlin. Renée Fleming war so frei das Bild zu posten, die Fotografin ist Kristin Schuster.
Dienstag, 15. Oktober 2013
Dreimal Verdi-Requiem in Topbesetzung im Netz
Das Requiem von Giuseppe Verdi gehört zu den vom Publikum am meisten geschätzten Werken des Konzertrepertoires. Vielleicht ein bisschen zu unrecht, schaltet der Komponist doch ziemlich direkt in den "Überwältigungsmodus", musikalisch subtilere Annäherungen sind da schwer. Aber es gelingt mitunter, beide Ansprüche in Übereinstimmung zu bringen, wenn man das entsprechende Personal zur Verfügung hat. Gleich drei Gelegenheiten gibt es dieser Tage "Verdis beste Oper" im Internet und im Fernsehen zu erleben. Heute abend gastieren das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Als Solisten wurden Krassimira Stoyanova, Marina Prudenskaja, Saimir Pirgu und Orlin Anastassov verpflichtet. Die Aufführung wird als Video-Livestream heute ab 19.30 Uhr auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks sowie als Aufzeichnung am 01. November 2013 im Bayerischen Fernsehen gesendet. Schon einige Tage gratis online zu erleben ist das Chicago Symphony Orchestra unter seinem Chef Ricardo Muti, das Solistenquartett besteht aus Tatjana Serjan, Daniela Barcellona, Mario Zeffiri und Ildar Abdrazakov. Auf dem Fernsehkanal arte (und auch +7 auf dessen Homepage) ist am 20. Oktober 2012 ab 21.45 Uhr die wohl hochkarätigste Besetzung zu erleben. Die Solisten sind Anja Harteros, Elina Garanca, Jonas Kaufmann und René Pape. Unter der Leitung von Daniel Barenboim wurde die Auffühurung mit dem Orchester und dem Chor der Mailänder Scala bereits im vergangenen Jahr aufgezeichnet. Drei verschiedene Versionen und alle gratis, das ist nicht schlecht. Viel Freude beim Reinschauen und Vergleichen! Offen bleibt nur die Frage, warum ausgerechnet beim Jubiläum des Geburtstags allerorten das Requiem gespielt wird?
Freitag, 9. August 2013
Elina Garanca ist wieder schwanger
Erfreuliche Nachrichten von Elina Garanca: Die lettische Mezzosopranistin erwartet im Dezember diesen Jahres ihr zweites Kind. Wir freuen uns mit ihr! Sie muss deswegen ihre Auftritte als Carmen in London und als Octavian und Charlotte im Werther in New York absagen. An der Met kommt so ihre französische Kollegin Sophie Koch zum vorfristigen Debüt, sie wird an der Seite von Jonas Kaufmann in der mit Spannung erwarteten Werther-Produktion aufteten. Damit kommt das umjubelte Traumpaar der Pariser Aufführung aus der Saison 2009/10 zurück!
Donnerstag, 10. Januar 2013
Elina Garanca sagt in Berlin ab
Jetzt macht sie es auch einmal: Elina Garanca sollte am 21. Februar 2013 an der Deutschen Oper Berlin ihr Rollendebüt als Didon in Berlioz Die Trojaner geben. Sie hat nun mitteilen lassen, dass diese Partie für sie nun doch zu früh kommt und dass sie sich über ein späteres Debüt in Berlin freuen würde. Für die drei geplanten Vorstellungen springt jetzt Daniela Barcellona ein. Auch beim Tenorpart Énée gab es bereits einen Wechsel, anstelle des vorgesehenen Kurt Streit singt Endrik Wottrich. Für das mit den großen Sängernamen nicht eben verwöhnte Berliner Opernpublikum ist das recht bedauerlich und die ohnehin schwer verkäufliche Trojaner-Wiederaufnahme wird sich so noch weniger an den Mann bringen lassen. Schade!
Freitag, 6. Mai 2011
Elina Garanca ist schwanger

Der aus Lettland stammende Mezzo-Star wird im Oktober diesen Jahres Mutter. Wir freuen uns mit und wünschen Elina Garanca und ihrem Mann Karel Mark Chichon alles Gute! Die bereits geplanten Opernauftritte als Jane Seymour in New York und als Donna Elvira an der Scala dürften nun genauso gestrichen werden, wie die beiden konzertanten La Favorita im Dezember an der Deutschen Oper in Berlin. Wer für die Partien nachbesetzt wird ist mit Spannung zu erwarten, denn eine Kandidatin, auf die das hinausläuft gibt es im Moment nicht.
Samstag, 2. April 2011
Wien heute abend: Anna-Bolena-Premiere

In der Wiener Staatsoper hebt sich heute der Vorhang zur wohl schon vorab am meisten besprochenen Premiere der Saison: Donizettis Anna Bolena. Neben Anna Netrebko in der Titelrolle, Elina Garanca als Kontrahentin Giovanna Seymour, Ildebrando D’Arcangelo als König Heinricht VIII., Francesco Meli als verflossener Liebhaber Percy singt Elisabeth Kulman die Rolle des Hofmusikers Smeton, der unglücklich in seine Herrin Anna verliebt ist. Dirigent Evelino Pidò und Regisseur Eric Génovèse leiten die Erstaufführung von Gaetano Donizettis Belcanto-Meisterwerk. Nach den ersten Fotos handelt es sich um eine Inszenierung, die nicht mit den Sehgewohnheiten des Wiener Opernpublikums bricht und deswegen Anklang finden wird. Bis zum 17. April gibt es insgesamt 6 Vorstellungen. Die Premiere wird live in Radio Ö1 und in zahlreiche EBU-Länder übertragen. Die Vorstellung am Dienstag, 5. April 2011 ist live-zeitversetzt ab 20.15 Uhr in ORF 2 und ARTE zu erleben. Auch im Kino kann man diese Aufführung erstmals verfolgen: Kroatien, Dänemark, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Holland, Russland, Spanien, Tschechien und Großbritannien übertragen am 5. April live aus Wien.
Sonntag, 6. März 2011
Anna Bolena aus der Wiener Staatsoper auf ARTE

Am 02. April 2011 hebt sich in der Wiener Staatsoper erstmals der Vorhang für Donizettis Belcanto-Meisterwerk Anna Bolena. Erstaunlicherweise stand diese 1830 in Mailand urauffgeführte Oper bisher noch nie auf dem Spielplan der Staatsoper. Es wurde also höchste Zeit. Die Besetzung ist nun schlicht und einfach herausragend: Anna Netrebko ist in der Titelpartie zu erleben, Elina Garanca singt die Giovanna Seymour, Ildebrando D’Arcangelo den Heinrich VIII., Elisabeth Kulman ist als Smeton zu erleben und Francesco Meli als Lord Riccardo Percy. Die musikalische Leitung hat Evelino Pidò übernommen, für die Inszenierung zeichnet Eric Génovèse verantwortlich. Für alle, die nicht in Wien dabei sein können überträgt ARTE am 05. April 2011 um 20.15 Uhr eine Vorstellung aus der Wiener Staatsper. Auch der Radiosender BR-Klassik überträgt - und zwar bereits die Premiere (02.04.2011, 19.00 Uhr) und sogar live!
Sonntag, 7. November 2010
Elina Garanca moderiert ARTE-Lounge

Die lettische Mezzosopranistin präsentiert am 16. November 2010 um 23.40 Uhr zusammen mit dem französischen Moderator Patrice Bouédibéla aus einem Berliner Technoclub eine neue Ausgabe der ARTE-Lounge. Zu den Gästen gehören Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, die Pianistin Lise de la Salle und der Rapper FéFé. Die Sendung wird anlässlich des 20jährigen Jubiläums des deutsch-französischen Kulturkanals ins Programm genommen. Elina Garanca hatte zuletzt mehrere Konzerte ihrer Habanera-Tournee absagen müssen, war auf den verbleibenen Terminen aber vom Publikum bejubelt worden. Die ARTE-Sendung dürfte bereits aufgezeichnet sein, denn zur Zeit steht die Sängerin in New York auf der Bühne und gibt auch am 16.11.2010 die Carmen an der MET.
Samstag, 2. Oktober 2010
Elina Garanca sagt ab, Orchester spielt trotzdem

In München und Hamburg wurde sie umjubelt, in Baden-Baden musste sie passen: Elina Garanca hat ihr gestriges Konzert im Festspielhaus abgesagt, wie bereits auch die ersten beiden Termine ihrer Tournee in Riga und Basel. Als (kostenloser) Ersatz sprang Ehemann Karel Mark Chichon mit dem Lettischen Nationalorchester in die Bresche, was beim teilweise von weither angereisten Publikum für große Zustimmung sorgte. Das Programm bestand im Wesentlichen aus den Orchesterstücken des Tourneereptertoires (Marquez, Bizet, Ravel) mit ein paar sinnfälligen Ergänzungen (Verdi, Mascagni, Rimski-Korsakow). Eine absonderliche Zusammenstellung ohne ein wirkliches Zentrum, aber darum ging es in dem Fall ja wirklich nicht. Die Musiker schlagen sich achtbar, das ist alles sicher nicht das Stammrepertoire. Gleichwohl hätte man sich ein differenzierters Klangbild hin und wieder gewünscht. Das vermeintlich Leichte ist eben so schwer zu produzieren! Einen Ersatztermin für Elina Garanca gibt es auch schon: 04.03.2011 - insofern wird alles gut. Es spricht für die Sängerin, dass sie absagt, ihre wunderbare Stimme ist viel zu wertvoll um irgendwie in Gefahr gebracht zu werden und es spricht für das Festspielhaus, dass es eine so kurzfristige, wie souveräne Lösung anbietet.
Montag, 27. September 2010
Elina Garanca heute auf ARTE

Um 22.50 Uhr zeigt ARTE unter dem Titel: Eine Sängerin, natürlich! ein Porträt der lettischen Sängerin, die mit ihrer Habanera-CD gerade auf Tournee ist. In dem Porträt von Claire Alby erzählt die Sängerin von ihrem steilen Weg an die Weltspitze, der in Riga begann, wo sie erste Theatererfahrung sammelte. Zu erleben ist sie mit Arien aus dem Rosenkavalier, der Hochzeit des Figaro und La Clemenza di Tito. Noch für eine Woche kann auch ihr umjubelte Auftritt beim letzten Weihnachtskonzert aus Amsterdam abgerufen werden: Elina Garanca singt Mozart, Bizet und Chapí. Unter der Leitung von Mariss Jansons spielt das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam.
Freitag, 24. September 2010
Die Carmen aus Riga
Die ersten beiden Konzerte auf der Herbst-Tournee zum neuen Album Habanera in Riga und Basel musste sie absagen, jetzt ist sie aber auf Tournee, die sie in den nächsten Tagen nach Düsseldorf, Baden-Baden, Hamburg, Frankfurt, München und Paris führen wird. Elīna Garanča ist ohne Zweifel inzwischen der bekannteste und erfolgreichste Mezzosopran hierzulande. Sie hat es mit Klugheit geschafft ihre noch gar nicht so lange dauernde Karriere geschickt zwischen Oper, Medien und Event auszubalancieren und präsentiert sich bei individueller Rollenwahl (von Rossini über Strauss bis zur spanischen Zarzuela) stets stimmlich in Topform. Immer öfter im Orchestergraben ist ihr Ehemann zu finden, der Dirigent Karel Mark Chichon. Als im Frühjahr in der Wiener Star-Carmen zum Abschied von Direktor Hollender der Dirigent Mariss Jansons durch ihrer beider Landsmann Andris Nelsons ersetzt wurde sagte die Diva ab. Gerüchten zufolge wollte sie lieber ihrem Gatten im Orchestergraben sehen, was für ihn ein schöner Karrieresprung gewesen wäre. Direktor Hollender war not amused und hielt damit auch nicht hinterm Berg. Auch dass sie zuletzt immer öfter die Carmen singt wird ihr von manchen angekreidet, sie hätte mit ihrer baltischen Herkunft nicht die notwendige iberische Glut um die Rolle glaubhaft zu verkörpern. Wer das behauptet hat Elīna Garanča noch nie auf der Bühne erlebt. Es gibt wenige Sängerinnen, die es schaffen die musikalischen und die spielerischen Seiten einer Figur so gelungen in Einklang zu bringen. Gerade auch die Carmen, die ja eine durchaus widersprüchliche Figur ist, aber das interessiert ja nicht so oft...
Freitag, 30. April 2010
Carmen mit Hindernissen in Wien
Es sollte einer der abschließenden Höhepunkte der Abschiedssaison des Wiener Staatsoperndirektors Ioan Hollender werden, die neu einstudierte Serie von Carmen-Vorstellungen Anfang Mai. Zwar gab es keine Neuinszenierung, aber eine Besetzung, die als konkurrenzlos gelten kann. Sämtliche Hauptrollen waren mit Stars besetzt. Doch die prominenten Sänger gingen der Reihe nach von Bord. Als erster legte Rolando Villazon bereits im vergangenen Jahr die Rolle des Don José zurück, die er noch während seiner Zwangspause grundsätzlich aus seinem Repertoire gestrichen hat. Er wurde durch Massimo Giordano ersetzt. Dann musste Dirigent Mariss Jansons seine Mitwirkung aus gesundheitlichen Gründen absagen, für ihn übernahm sein Landsmann Andris Nelsons, der dafür sein Debüt an der Dresdner Semperoper abgesagt hat. Zuletzt musste dann noch Elina Garanca (Foto), ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen, die Titelrolle zurück geben. Die Carmen singt jetzt Nadia Krasteva, ein auch in dieser Rolle erfahrenes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Zwischenzeitlich gab es auch Grund um die Mitwirkung von Anna Netrebko zu bangen, weil sie noch im April eine komplette Serie I Puritani in Wien abgesagt hatte, aber sie wird, wenn nichts dazwischen kommt, die Micaela singen. Auch Ildebrando D'Arcangelo steht von Anfang an auf dem Besetzungszettel und wird den Escamillo zu erleben sein. Die kleinere Rolle des Moralès übernimmt Adrian Eröd von Boaz Daniel. Einer gelungenen Wiederaufnahme steht nun eigentlich nichts im Wege, wenn auch der eine oder andere Zuschauer angesichts der sehr hohen Kartenpreise von bis zu 215 Euro (der Vorverkauf fand wegen des großen Andrangs unter Polizeischutz statt) enttäuscht sein wird. Auch so mancher Grau- und Schwarzhändler wird das entgehende Geschäft bedauern. Man muss nämlich gar nicht in das Opernhaus rein, um zu schauen, was draus geworden ist. Das zweite Programm des ORF überträgt die Aufführung am 06. Mai 2010.
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