Posts mit dem Label Glyndebourne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Glyndebourne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 13. August 2016
Berlioz' Béatrice et Bénédict als Stream aus Glyndebourne
Hector Berlioz gehört ohne Zweifel zu den interessantesten Komponisten des 19. Jahrhunderts, glücklicherweise finden seine teilweise ziemlich großformatigen Werke inzwischen wieder regelmäßige Berücksichtigung in den Spielplänen der Opernhäuser und Festivals. Anlässlich des Shakespeare-Jubiläums hat des Festival in Glyndebourne in diesem Jahr eine Neuproduktion von Beatrice et Benedict ins Programm aufgenommen. Mit der literarischen Komplexität der dramatischen Vorlage Viel Lärm um nichts kann es die Oper nicht ganz aufnehmen, aber musikalisch lässt das Werk keine Wünsche offen. Große Chor- und Ensembleszenen wechseln wirkungsvoll mit prägnanten Arien und Duetten und alles ist raffiniert instrumentiert. Regieroutinier Laurent Pelly hat das effektvoll in Szene gesetzt, bis zum 16. August 2016 kann die komplette Aufführung auf der Homepage des Festivals gratis angeschaut werden!
Sonntag, 19. Juli 2015
Entführung heute live aus Glyndebourne
Das jeden Sommer im britischen Glyndebourne stattfindende Opernfestival überträgt schon seit mehreren Jahren regelmäßig seine Produktionen gratis im Internet. Der nächste Webcast ist für heute nachmittag angekündigt, auf dem Programm steht die Neuproduktion von Mozarts Die Entführung aus dem Serail. Robin Ticciati dirigiert, David McVicar inszeniert, auf dem Besetzungszettel stehen mit Edgaras Montvidas, Tobias Kehrer, Brenden Gunnell, Sally Matthews und Mari Eriksmoen interessante Namen, die man nicht unbedingt aus dem internationalen Festivalzirkus kennt. Der Livestream wird für eine Woche als on demand abrufbar sein (d.h. bis 26. Juli 2015).
Sonntag, 10. August 2014
La Traviata live aus Glyndebourne
An dem seit 1934 veranstalteten Opernfestival im britischen Glyndebourne sollten sich die jeden Sommer erneut die gleichen Schlagzeilen produzierenden Festivals in Salzburg und Bayreuth ein Beispiel nehmen. Man kann auch ohne permanente Personal-, Budget- oder Programmquerelen erfolgreich und nachhaltig Oper produzieren und das Publikum strömt. Aber dazu bedarf es Sorgfalt und einer vielleicht nur in England zu findenden Gelassenheit. Seit mehreren Jahren zeigt das Glyndebourne Festival inzwischen seine Neuproduktionen als kostenlose Livestreams im Internet. Heute ist die neue La Traviata dran, zu sehen auf der Festivalhomepage und auf der Seite des Medienpartners The Telegraph. Mark Elder dirigiert eine Inszenierung von Tom Cairns, zu hören sind zwei interessante neue Stimmen: Venera Gimadieva gibt die Violetta und Michael Fabiano den Alfredo.
Samstag, 7. Juni 2014
Der Rosenkavalier live aus Glyndebourne
Am Pfingstsonntag (08. Juni 2014) startet das Festival Glyndebourne die diesjährigen Übertragungen per Livestream im Internet. Auf dem Programm steht Der Rosenkavalier von Richard Strauss und Hugo von Hoffmannsthal in einer Inszenierung von Richard Jones. Am Pult steht Robin Ticciati. Die Premiere vor wenigen Wochen wurde überwiegend positiv aufgenommen, in die internationalen Schlagzeilen geriet die Produktion, weil mehrere britische Kritiker die Sängerin der Hosenrolle des Octavian Tara Erraught für zu dick befanden. Das löste einen Sturm der Entrüstung in der einschlägigne Presse und auf vielen Insiderblogs aus. Auch die deutsche Tageszeitung DIE WELT macht die Angelegenheit vor wenigen Tagen nochmals zum Thema. In München ist Tara Erraught seit einigen Jahren geschätztes Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper, Einlassungen zu ihrer Figur sind bisher nicht bekannt. Kate Royal singt die Marschallin, Lars Woldt den Ochs auf Lerchenau und Teodora Gheorghiu die Sophie. Die Aufführung ist am kommenden Sonntag live ab 15.30 Uhr auf der Homepage des Festivals und auf der Seite des Telegraph zu sehen und steht danach noch bis 15. Juni 2014 als on demand zur Verfügung!
Freitag, 20. Juli 2012
Großer Opernsommer am Bildschirm
Die Opernsaison liegt in den letzten Zügen, bei den großen Festivals beginnen die Endproben. Alle denen die Karten oder auch die Anreise zu teuer oder zu beschwerlich ist haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit eine Vielzahl von Aufführungen am heimischen Bildschirm oder im Kino zu verfolgen. Das Angebot ist umfangreich und breit gefächert wie nie. Es dürfte eher schwierig sein aus der Fülle auszuwählen, gehört doch die Beschäftigung mit Fernseher oder Computer nicht zu den sommertypischen Zeitvertreiben. Ein adäquates Erlebnis ist eine Übertragung sicher nicht, man kann aber ohne Zweifel einen guten Eindruck von der musikalischen und der szenischen Umsetzung gewinnen. Damit niemand die Übersicht verliert stellen wir die wichtigsten Termine zusammen: Die erfolgreichen Kinoübertragungen aus der New Yorker MET bekommen einen Nachschlag. An zwei Wochenende wird der komplette Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Robert Lepage gezeigt (28./29.07. und 04./05.08.2012 jeweils 14 Uhr). Höhepunkt der sommerlichen Opernsendungen am Bildschirm dürfte die Übertragung des Bayreuther Parsifals in der Inszenierung von Stefan Herheim am 11. August 2012 sein, im Kino live und auf arte leicht zeitversetzt. Es wird erst zum zweiten Mal überhaupt eine Aufführung vom Grünen Hügel übertragen. Auch die Salzburger Festspiele rüsten auf und übertragen in diesem Jahr erstmals vier Produktionen: Ariadne auf Naxos und Die Soldaten auf 3sat, Die Zauberflöte auf arte und La Bohéme im ZDF. Aus Bregenz wird eine Aufzeichnung von André Chénier aus dem Vorjahr gesendet. Das kleine, aber feine Festival in Aix en Provence zeigt in diesem Jahr alle vier Opernproduktionen als Livestream via arte live web - abrufbar ein halbes Jahr nach der Erstausstrahlung. Ebenfalls fast das komplette Programm zeigt das britische Glyndebourne Festival, abrufbar allerdings immer nur für zehn Tage. Zwei wichtige Produktionen der gerade zu Ende gehenden Opernsaison sind ebenfalls im Online-Angebot: Carmen aus Lyon in der Inszenierung von Olivier Py und Il trovatore aus Brüssel in der Interpretation von Dimitri Tscherniakov. Höhepunkt des Londoner Opernsommers war unzweifelhat die Neuinszenierung von Les Troyens, auch ohne Jonas Kaufmann. Diese Aufführung kann hier angeschaut werden! Wir haben sämtliche Aufführungen übersichtlich sortiert und geordnet in den Kategorien TV/Kino und Internet. Gute Unterhaltung!
Dienstag, 19. Juni 2012
La Cenerentola live aus Glyndebourne
Am Freitag zeigt das Festival in Glyndebourne den zweiten Livestream in dieser Saison. Auf dem Programm steht La Cenerentola in der Inszenierung von Sir Peter Hall, die nicht mehr ganz neue Produktion findet sich mittlerweile auch im Repertoire der Deutschen Oper Berlin. In der Titelrolle ist die rollenerfahrene Ruxandra Donose zu erleben, es dirigiert Vladimir Jurowski. Es handelt sich um eine Aufzeichnung aus dem Jahr 2005, wenngleich die Inszenierung auch in diesem Jahr auf dem Spielplan steht!
Mittwoch, 6. Juni 2012
Livestreams aus Glyndebourne 2012
Wie bereits früher gemeldet wird das Opern-Festival im britischen Glyndebourne in dieser Saison sechs Produktionen im Internet übertragen. Die genauen Termine wurden jetzt veröffentlicht: Das schlaue Füchslein (10. Juni), La Cenerentola (22. Juni), The Fairy Queen (22. Juli), Le Nozze de Figaro (17. August) sowie der Doppelabend L'Heure Espagnole und L'enfant et les sortilèges (19. August). Durchweg interessant besetzt versprechen die Aufführungen interessante Abende und bieten die Möglichkeit Festspielatmosphäre nach Hause zu holen. Die Livestreams werden sowohl auf der Festival-Homepage, wie auch auf der Website vom Guardian übertragen und sind jeweils für mindestens eine Woche, zum Teil auch länger zu sehen. Es gibt außerdem ein umfangreiches Online-Rahmenprogramm mit Einführungen, Hintergrundberichten und Chats. Weitere aktuelle und ausführliche Informationen zum Festival in Glyndebourne sind ab sofort hier zu finden!
Abonnieren
Posts (Atom)






