Posts mit dem Label Carmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Carmen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 29. November 2012

Neue Carmen aus Paris im Kino!
















Die Opera national de Paris ist mit dieser Saison auch unter die in Kinos übertragenden Opernhäuser gegangen - zwar noch nicht in dem Umfang, wie die New Yorker Met, aber immerhin werden auch acht Abende gezeigt (davon vier mal Ballett und vier Mal Oper). Der nächste Termin ist am 13. Dezember 2012 die erste der wenigen Neuproduktionen der Saison: Carmen aus der Bastille-Oper unter der musikalischen Leitung des Pariser Chefdirigenten Philippe Jordan und in der Inszenierung von Yves Beaunesne. Es singen in den Hauptpartien Anna Caterina Antonacci (Carmen), Nikolai Schukoff (Don José), Ludovic Teziér (Escamillo) und Genia Kühmeier (Micaela). Gemäß der in Paris herrschenden Opernästhetik ist eher gediegene Kost, als streitbares Konzepttheater zu erwarten. Der französische Opernzuschauer weiß das zu schätzen, es gibt für die gesamte Serie im freien Verkauf schon lange so gut wie keine Karten mehr zu erwerben. Interessant dürfte ein Besetzungswechsel ab Mitte Dezember werden, dann übernimmt die Mezzosopranistin Karine Deshayes die Titelpartie - eine so stilsichere, wie wandlungsfähige junge Sängerin. Sie erfreut sich in Paris schon seit einigen Jahren außerordentlicher Beliebtheit und konnte in ganz unterschiedlichen Fachpartien wie Rosina, Dorabella und Angelina in La Cenerentola überzeugen. Das wird mit der Carmen gewiss nicht anders werden. Weitere Übertragungen aus Paris sind geplant mit Falstaff am 12. März 2013, Hänsel und Gretel am 12. April 2013 und La Gioconda am 13. Mai 2013. In Deutschland sind derzeit nur wenige Kinos der Cineplex-Gruppe einbezogen, es werden hoffentlich mehr, denn die Produktionen in Paris sind durchweg gut besetzt und die eher konservativen Inszenierungen für eine Übertragung gut geeignet.

Donnerstag, 8. November 2012

TV-Silvesternacht mit Jonas Kaufmann

Traumpaar: Jonas Kaufmann als Don José, Vesselina Kasarova als Carmen















Einen besonderen Leckerbissen für alls Fans von Jonas Kaufmann präsentiert der Fernsehsender Tele 5 in der kommenden Silvesternacht: Es werden drei Opern am Stück gezeigt, in denen der Startenor in den letzten Jahren aufgetreten ist, das sind fast sieben Stunden. Neben Carmen und Tosca aus Zürich sind der erste und der dritte Akt Faust aus der New Yorker MET geplant. Jonas Kaufmann wird das Ganze zusammen mit Bettina von Schimmelmann präsentieren und verspricht noch weitere musikalische Überraschungen, so ein Ständchen zum Jahreswechsel. Die übrigen Besetzungen sind mit René Pape, Thomas Hampson, Vesselina Kasarova und Emily Magee ebenfalls hochkarätig. Am 31.12.2012 geht es um 23.15 Uhr los und dauert bist gegen 6 Uhr am Neujahrstag, die Opern laufen in HD und ohne Werbeunterbrechungen. Informationen zur Empfangbarkeit von Tele 5 gibt es hier.

Sonntag, 15. Juli 2012

Carmen von Olivier Py aus Lyon als Livestream


In Frankreich zählt der Regisseur Olivier Py schon seit mehr als zehn Jahren zu den prägenden Figuren des aktuellen Theaterbetriebs. Zuletzt leitete er das Pariser Odéon - Théater de l'Europe und wechselt jetzt als Chef zum rennomierten Festival Avignon. Sein Theater wagt den großen Wurf, greift hart zu und besticht durch eine Fülle von durchdachten Details. Mit starken Bildern und gut geführten Darstellern gelingt ihm ein spannendes, leidenschaftliches und auch immer wieder überraschendes Musiktheater. Zuletzt entstanden auf diese Weise zwei reizvolle Inszenierungen selten gespielter Stücke: Ambroise Thomas Hamlet (mit einem großartigen Stéphane Degout und einer beeindruckenden Christine Schäfer) am Theater an der Wien und Meyerbeers Les Hugenots in einer kongenialen Deutung in Brüssel und Strasbourg. Zwei Wiederentdeckungen, die Lust auf mehr machen. In Deutschland ist Olivier Py bisher kaum in Erscheinung getreten, das wird sich jetzt ändern. In der kommenden Saison inszeniert er passend zum Jubiläum zwei Verdiopern: La forza del destino in Köln und Il trovatore in München. Außerdem wird im Palais Garnier in Paris seine Fassung von The rakes progress wieder aufgenommen. In Lyon hat Py jetzt zum Saisonschluss eine sehenswerte Carmen auf die Bühne gebracht, die dem bekannten Stück noch ein paar ganz neue Dimensionen abgewinnt.

Samstag, 31. März 2012

Carmen aus Salzburg heute auf Ö1

 
Aus dem Salzburger Festspielhaus überträgt der österreichische Radiosender Ö1 (hier im Web) heute ab 19.30 Uhr die Premiere von Bizets Carmen mit Magdalena Kozena und Jonas Kaufmann. Dass er den Don José singen und spielen kann dürfte nicht umstritten sein, ob sie die Carmen schafft, darauf kann mit Interesse gewartet werden, sicher ein spannendes Rollendebüt für die ob ihrer Wandlungsfähigkeit geschätzte Mezzosopranistin. Die Messlatte liegt allerdings hoch, schon manche ambitionierte Kollegin ist an den musikalischen und darstellerischen Anforderungen der Partie gescheitert. Die musikalische Leitung hat Kozenas Ehemann Sir Simon Rattle, im Graben sitzen die Berliner Philharmoniker, übrigens letztmalig zu den Osterfestspielen, ab nächstem Jahr kommt Christian Thielemann mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Donnerstag, 24. November 2011

Schlöndorff inszeniert Carmen am Wannsee


Der auch international renommierte Filmregisseur Volker Schlöndorff wird im kommenden Sommer die Oper Carmen bei den Seefestspielen am Berliner Wannsse inszenieren. Im laufenden Jahr fielen die erstmals veranstalteten Seefestspiele durch viele Querelen auf, u.a. musste aus Genehmigungsgründen von Potsdamer auf Berliner Territorium umgezogen werden. Auch die Seebühne an sich fand sich schließlich nicht auf dem Wasser, sondern auf dem Ufer wieder. Auf dem Spielplan stand Die Zauberflöte in der Regie von Katharina Thalbach. Die Aufführugen waren gut besucht, aber nicht ausvekauft. Schlöndorff hat bereits einige Opern inszeniert, zuletzt einen Janácek an der Deutschen Oper Berlin, was vor einigen Jahren zu einer ärgerlichen Erfahrung für alle Beteiligten wurde. Carmen soll vom 16. August bis zum 02. September 2012 gespielt werden, der Vorverkauf läuft bereits.

Dienstag, 15. November 2011

Hoffmann-Übertragung verschoben


Nicht am 21.11. sondern erst am 29.12.2011 (um 22.05 Uhr) sendet ARTE eine Aufzeichnung von Les Contes d'Hoffmann aus dem Nationaltheater in München. Offenbar werden mehrere Vorstellungen mit- und dann daraus eine sendefähige Version zusammen geschnitten. Rolando Villazon hatte die Titelrolle in der laufenden Serie noch an einem zusätzlichen Termin übernommen. Am 21.11.2011 bringt ARTE noch einmal die Saisoneröffnung der Mailänder Scala aus dem Jahre 2009: Daniel Barenboim dirigiert Carmen in einer gelungenen Inszenierung von Emma Dante mit Newcomerin Anita Rachvelishvili und Jonas Kaufmann in den Hauptrollen.

Meldung der Bayerischen Staatsoper

Montag, 18. April 2011

Nächste Ostern: Carmen


Nach der gemischt aufgenommenen Salome in diesem Jahr wird kommende Ostern mit Carmen eine weitere große Frauenoper auf dem Spielplan in Salzburg stehen. Die Titelrolle singt die tschechische Mezzosopranistin Magdalena Kozená, es dürfte ihr Rollendebüt sein. Hoffen wir, dass es besser gelingt, als das aktuelle von Emily Magee als Salome. Den Don José gibt übrigens unser aller Jonas Kaufmann und als Regisseurin und Choreografin ist Aletta Collins angekündigt. Im Orchestergraben wie immer zu dieser Gelegenheit die Berliner Philharmoniker unter ihrem Chef Sir Simon Rattle. Aufführungstermine sind der 31. März und der 09. April 2012.

Freitag, 7. Mai 2010

Gehobene Routine statt Starauflauf


Wer den lettischen Dirigenten Andris Nelsons bei einer der von ihm in den letzten Jahren in Berlin dirigierten Aufführungen erlebt hat, weiß zu welchen Spitzenleistungen er ein Orchester auch im Repertoire-Alltag führen kann. (Besonders in Erinnerung bleibt ein großartiger Eugen Onegin an der Deutschen Oper.) Bei seinem Debüt an der Wiener Staatsoper mit Bizets Carmen war das jetzt nicht anders. Leidenschaftlich und intelligent schlägt er Funken aus der Partitur, wo man das kaum für möglich gehalten hatte. Das Label Musikalische Neueinstudierung wird eingelöst. Das Orchesterfest geht aber mitunter auf Kosten der Sänger, die durch so viel Fulminanz und Klangpracht in Bedrängnis geraten. Doch das passiert nicht oft, Nadia Krasteva überzeugt als Carmen mit einem konsistenten Rollenporträt, das - wie ihre Stimme - sicher Geschmackssache ist, aber wirkungsvoll. Darstellerische Wandlungsfähigkeit geht auch Massimo Giordano als Don José ab, er macht das aber durch eine sehr virtuose musikalische Gestaltung seiner Rolle wett. Als Escamillo überzeut Ildebrando d'Arcangelo zwar nicht restlos, aber er findet sich noch am besten in den Resten der Inszenierung zurecht. Die Rolle der Micaela gehört zu den größten Absahner-Nebenrollen der Opernliteratur. Das ist natürlich auch bei Anna Netrebko so, die hier einmal mehr ihre Klasse und ihr Format unter Beweis stellen kann. Mit traumwandlerischer Sicherheit in der Gestaltung, vorbildlicher Tongebung und berückend gefühlvollem Gesang wird auch dieser Auftritt zum bejubelten sängerischen Ereignis. Ewig wird sie diese Rolle nicht mehr im Repertoire halten, es mischen sich inzwischen viele dunkle Farben in ihre Stimme, sie wird sich wohl zukünftig verstärkt schwereren und dramatischen Partien zuwenden. An einen Endpunkt dürfte mit dieser Serie nun wirklich die Praxis gekommen sein, Uralt-Produktionen mit immer neuen Besetzungen im Repertoire zu erhalten. Franco Zefirellis naturalistische Kulissen erzeugen keinerlei Spannung oder Sogwirkung, die Mitwirkenden stehen und laufen mehr oder weniger herum, Chor und Statisterie erfüllen eher hilflos als präzise die Vorgaben. Die Geschichte wird ausschließlich durch das Engagement der Sänger verhandelt und da gibt es beträchtliche Unterschiede, Missverständnisse sind vorprogrammiert, der Schritt zur unfreiwilligen Komik nicht weit. Wie man auf die Idee kommen kann, eine solche Vorstellung live im Fernsehen zu zeigen ist äußerst fraglich. Wird sich im Opernhaus noch eine Erfahrung durch das Liveerlebnis einstellen, dürfte vor dem Bildschirm nur Ratlosigkeit über so viel Klischee und Routine ausbrechen. So ist Oper nicht und so war sie nie! Dass es in Carmen um ganz existenziellen Fragen von Leben, Liebe und Tod geht, dass ist so nicht zu vermitteln!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Rolando Villazon sagt Wiener CARMEN ab

Der Tenor Rolando Villazon sagt seine Mitwirkung an der für die kommende Saison an der Seite von Anna Netrebko und Elina Garanca geplanten Aufführungsserie von George Bizets Carmen an der Wiener Staatsoper ab. Die Aufführungsserie ist für Mai 2010, also kurz vor dem Ende der Amtszeit von Staatsoperndirektor Ioan Hollender geplant. Damit bestätigt Villazon entsprechende Spekulationen, die schon seit längerem kursierten. Als Grund führt er an, dass er die Partie des Don José nach seiner Stimmbandoperation vorerst aus seinem Repertoire streichen muss. Er hatte im April bereits alle Auftritte für das laufende Jahr abgesagt, darunter auch seinen Auftritt bei den Salzburger Festspielen und einen Teil einer längeren Deutschland-Tournee.

Statement von Rolando Villazon auf seiner Homepage

Die Rolle des Don José wird in Wien Massimo Giordano übernehmen, der die Rolle gerade sehr erfolgreich an der Deutschen Oper Berlin gesungen hat. Es handelt sich im Übrigen nicht um eine Neuinszenierung, wie an vielen Stellen fälschlich gemeldet wurde, sondern um eine Wiederaufnahme der betagten Inszenierung von Franco Zefirelli. Die Aufführungsserie steht allerdings unter der musikalischen Leitung von Mariss Jansons und gilt deshalb als einer der Höhepunkte der kommenden Opernsaison in Wien.

Homepage Massimo Girodano

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...