Posts mit dem Label Wiener Staatsoper werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wiener Staatsoper werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. März 2016

Tri Sestri ab heute als Livestream aus Wien
















Im Rahmen ihres kostenpflichtigen Livestreamprogramms zeigt die Wiener Staatsoper heute abend die Neuproduktion von Peter Eötvös Tri Sestri, in den drei Titelrollen sind Aida Garifullina, Margarita Gritskova und Ilseyar Khayrullova zu erleben. Die Inszenierung hat der junge Amerikaner Yuval Sharon übernommen und sich bei seinem Debüt mehr als eine gute Visitenkarte ausgestellt. Von ihm wird man noch hören und sehen, mit 14 Euro sind Sie jetzt schon dabei! Schade, die Produktion wäre eigentlich gut auf der kostenfreien The Opera Platform aufgehoben gewesen, dort zeigt die Wiener Staatsoper dann in zwei Wochen den Parsifal.

Samstag, 5. März 2016

Sophie Koch zur Kammersängerin ernannt












Die weithin geschätzte französische Mezzosopranistin Sophie Koch wurde am vergangenen Donnerstag mit dem Titel Österreichische Kammersängerin ausgezeichnet. An der Wiener Staatsoper war sie bislang in 70 Aufführungen zu erleben, im Moment steht sie als Komponist in der aktuellen Serie von Ariadne auf Naxos auf der Bühne. Ebenso wie der Octavian ist das seit Jahren eine ihrer großen Erfolgspartien, in welchen sie ihre beeidruckende Bühnenpräsenz zur Geltung bringt. Differenziertes musikalisches Gestaltungsvermögen und darstellerische Rafinesse gehen bei ihr immer wieder eine wunderbare Verbindung ein. Nach frühen Erfolgen an den Opernhäusern in Dresden und München hat sie sich - neben den Hosenrollen bei Richard Strauss - Schritt für Schritt ein breites Repertoire erarbeitet, welches von der Rosina in Il barbiere di Siviglia über die Charlotte in Werther bis zur Venus im Tannhäuser reicht. Auch als Protagonistin in selten gespielten Werken des französischen Repertoires macht sie sich zunehmend einen Namen. Zu nennen wären ihre Auftritte als Selica in Meyerbeers L'Africaine und an der Deutschen Oper Berlin und als Genièvre in Chaussons Le Roi Arthus an der Opera national de Paris, beide im vergangenen Jahr. Sophie Koch gehört mit ihrer charmanten, unspektakulären Art zu den unverzichtbaren stillen Stars des internationalen Opernbetriebs. Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung und freuen uns auf viele weitere wunderbare Abende mit ihr!

Mittwoch, 6. Januar 2016

Hänsel und Gretel aus Wien on demand













Noch bis zum 24.01.2016 kann die aktuelle Neuproduktion von Hänsel und Gretel an der Wiener Staatsoper komplett und kostenlos bei Arte Concert abgerufen werden. Die musikalische Leitung hat Christian Thielemann inne, die Inseznierung besorte der Brite Adrian Noble. Auf dem Besetzungszettel stehen Adrian Eröd, Janina Baechle, Ileana Tonca, Daniela Sindram und Michaela Schuster. Christian Thielemann wird in dieser Saison noch eine weitere Opernneuproduktion musikalisch neu einstudieren: Giuseppe Verdis Othello bei den Salzburger Osterfestspielen. In seinem Dresdner Stammhaus stehen dann noch Wiederaufnahmen von Die Walküre und Lohengrin auf dem Programm.

Donnerstag, 19. November 2015

Hänsel und Gretel neu an der Wiener Staatsoper
















Zum ersten Mal seit der Wiedereröffnung im Jahre 1955 steht heute abend an der Wiener Staatsoper Humperdincks Hänsel und Gretel auf dem Spielplan. Die Neuprouduktion steht unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann. Aus seinem Dresdner Stammhaus dürften neidvolle Blicke nach Wien gehen, denn in dieser Saison dirigiert Thielemann an der Semperoper keine Neuproduktion. Die Inszenierung stammt vom Briten Adrian Noble, der mit Händels Alcina bereits die Auftaktproduktion der Direktion von Dominique Meyer im Herbst 2010 in Szene gesetzt hat. Ihm kommt die nicht ganz einfach zu lösende Aufgabe zu, eine repertoiretaugliche Aufführung zu organisieren, die zugleich so lebendig und frisch ist, dass die zahlreichen Kinder im Publikum diese Erstbegegnung mit der Oper in guter Erinnerung behalten. Und das, obwohl das Werk eigentlich gar kein Kinderstück ist. Die Titelpartien singen Daniela Sindram und Ileana Tonca. Adrian Eröd und Janina Baechle verkörpern die Eltern Peter und Gertrud, Michaela Schuster die Knusperhexe. Das sind alles mehr als rollendeckende Besetzungen, die für musikalische wie darstellerischen Prägnanz sorgen werden. Die Premiere wird für Rundfunk und Fernsehen mitgeschnitten und ist am Samstag, 21. November um 19.30 Uhr auf Ö1 zu hören und im Weihnachtsprogramm am Sonntag, dem 27. Dezember um 9.05 Uhr in der matinee auf ORF 2 zu sehen.

Donnerstag, 9. April 2015

Geht Dominique Meyer an die Semperoper?














Wenn es nur ein Gerücht ist, dann ist es endlich mal ein schönes: Dominique Meyer, im Moment noch Direktor der Wiener Staatsoper soll vielleicht den seit längerer Zeit vakanten Intendantenposten an der Dresdner Semperoper übernehmen. Ein Aufstieg wäre das für ihn freilich gerade nicht, aber ein richtiger Abstieg wohl auch nicht. Die Dresdner Oper ist ein durchaus prestigeträchtiges und traditionsversessenes Haus, was zu Meyer passen könnte. Und dass man ihn in Wien loswerden will, das Schicksal teilt er mit allen seinen Vorgängern im Amt. Zumindest kann er gut mit dem Chefdirigenten der Dresdner Staatskapelle Christian Thielemann, was ihn vom fast schon vergessenen Dresdner Beinahe-Intendanten Serge Dorny unterscheidet. In der nächsten Saison dirigiert Thielemann in Wien eine Neuproduktion von Hänsel und Gretel, in Dresden macht er derweil nur zwei Wiederaufnahmen. Das ist betrüblich für Dresden, muss aber nichts heißen, denn sicher ist das alles nur ein Gerücht....

Samstag, 21. Februar 2015

Spielplanänderung an der Wiener Staatsoper














Früher gab es sie regelmäßig, inzwischen gehören sie zu den absoluten Ausnahmefällen: Spielplanänderungen an den großen Opernhäusern. Heute wird bei kurzfristigen Sängerabsagen bis zur allerletzen Minute umbesetzt, was mitunter zu eigenartigen Konstellationen führt, zur Aufspaltung in eine singende und eine spielende Person, um den musikalischen und den szenischen Ansprüchen gleichermaßen zu entsprechen. Nicht so an der Wiener Staatsoper am kommenden Montag, dort entfällt die geplante Aufführung von Halévys La Juive und es wird anstelle L’elisir d’amore gespielt. Grund ist die Erkrankung von Neil Shicoff. Der dürfte nicht so leicht zu ersetzen sein, einmal weil die anspruchsvolle Partie des Éléazar nicht so viele verfügbare Kollegen im Repertoire haben und zum anderen weil die Wiener Inszenierung von Günter Krämer untrennbar mit der Person Shicoffs verbunden ist. Die Premiere im Jahr 1999 war ein überragender Erfolg für den Sänger und für das Haus, immer wieder kam die Produktion seit dem zurück ins Repertoire. Und nicht zuletzt war Neil Shicoff auch ein Kandidat für die Nachfolge Ioan Holenders an der Spitze der Wiener Staatsoper, das wurde dann Dominique Meyer. Dass er Neil Shicoff, dessen außergewöhnliche Karriere sich nun langsam dem Ende zuneigt, ein Comeback in seiner Lebenspartie schenkt ist sicher auch als eine kleine Reminiszenz zu verstehen. Wir wünschen dem Tenor gute Besserung, die nächste Vorstellung La Juive ist für kommenden Freitag geplant. Die letzte Aufführung der Serie am 07. März 2015 wird von der Wiener Staatsoper als kostenpflichtiger Livestream im Internet übertragen.

Sonntag, 8. Juni 2014

Capriccio aus der Wiener Staatsoper heute auf ARTE













Gestern abend brachte 3sat zum wiederholten Male den mittlerweile legendären Wernicke/Thielemann-Rosenkavalier aus Baden-Baden. Und die Renée-Fleming-Festspiele am Bildschirm gehen weiter. ARTE zeigt heute nacht um 00.10 Uhr im Rahmen eines Programmschwerpunktes zum Jubiäum von Richard Strauss eine Aufzeichnung von Capriccio aus der Wiener Staatsoper aus dem vergangenen Jahr. In einer Inszenierung von Marco Arturo Marelli brilliert die amerikanische Diva in einer ihrer Paraderollen. Live wird sie als Capriccio-Gräfin in diesem Herbst in einer Neueinstudierung der MET-Produktion in Chicago und zu den Strauss-Festtagen an der Semperoper Dresden zu erleben sein, dann unter der Leitung von Christian Thielemann und ebenfalls in einer Inszenieurng von Marco Arturo Marelli.

Bis zum 16.06.2014 kann die Aufzeichnung aus der Wiener Staatsoper on demand bei Arte+7 abgerufen werden. 

Ab sofort ist die Aufführung auch auf DVD und Blue-ray erhältlich:
Richard Strauss - Capriccio (Wiener Staatsoper 2013) [2 DVDs]


Samstag, 29. März 2014

La bohème-livestream aus Wien zum halben Preis












Heute Abend zeigt die Wiener Staatsoper im Rahmen ihres kostenpflichtigen Livestream-Programms eine Aufführung von La bohème in der legendären Inszenierung von Franco Zefirelli. Es singen: Maija Kovalevska die Mimì, Ramón Vargas den Rodolfo, Ildikó Raimondi die Musetta und es dirigiert Mikko Franck. Über dieses Gutscheinangebot kann man die Aufführung zum halben Preis verfolgen...(das Angebot ist als Entschädigung für die mangelnde Erreichbarkeit der Website der Wiener Staatsoper in der vergangenen Woche beim Vorverkaufsstart für die neue Saison gedacht.)

Freitag, 28. Februar 2014

Anna Netrebko singt doch keine Marguerite

















Das war wohl ein Rollendebüt zu viel für die laufende Saison. Anna Netrebko legt die Rolle der Marguerite in Gounod Faust, die sie in diesem Frühjahr in London, Baden-Baden und Wien singen sollte zurück. Die drei Häuser arbeiten an einer Neubesetzung der Partie, das dürfte nicht einfach werden. In einem Statement der Sängerin heißt es: Es tut mir sehr leid, mitteilen zu müssen, dass ich die Rolle der Marguerite in Faust nicht in mein Repertoire werde aufnehmen können. Ich habe mich intensiv mit der Partie beschäftigt und bin zu der für mich sehr schweren und schmerzhaften Entscheidung gekommen, dass sie leider nicht richtig für mich ist. Netrebko debütiert derzeit gerade in Rom unter Ricardo Muti mit Manon Lescaut. Im November hatte sie an der Staatsoper in Berlin zum ersten Mal die Trovatore-Leonore gesungen und zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 2014 steht Ende Juni die Lady Macbeth an.

Dienstag, 10. Dezember 2013

La fanciulla del West auf arte













Sie sind vielleicht nicht das neue Traumpaar der Oper, aber gehören zu den gefragtesten Gesangssolisten unserer Zeit: Nina Stemme und Jonas Kaufmann. Zur diesjährigen Saisoneröffnung der Wiener Staatsoper waren beide in einem eher randständigen Werk des Opernrepertoires zu erleben: La fanciulla del West von Giacomo Puccini. Die Aufführung in der Regie von Marco Arturo Marelli und unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst war bereits im Fernsehen zu sehen, wer das versäumt hat bekommt am morgigen Mittwoch, 11. Dezember 2013 ab 22.45 Uhr auf arte noch mal Gelegenheit das viel zu selten gespielte Werk zu sehen. Auch das ist Musiktheater des 20. Jahrhunderts!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Wiener Staatsoper Livestream vor Start

















Die Wiener Staatsoper startet jetzt ihr bereits länger angekündigtes Livestreamprogramm im Internet. Am 27. Oktober 2013 wird die Otto-Schenk-Inszenierung von Richard Strauss Der Rosenkavalier mit Renée Fleming, Sophie Koch, Mojca Erdmann und Peter Rose übertragen. Bis zum Jahresende folgen dann noch Die Zauberflöte (27.11.), Tristan und Isolde (13.12.), La cenerentola (27.12.), Der Nußknacker (28.12.), Fidelio (29.12.) und auch die traditionelle Silvestervorstellung der Fledermaus (31.12.) - ebenfalls in der Regie von Otto Schenk. Bis zum Saisonende sollen dann noch zehn weitere Aufführungen gestreamt werden und das Angebot in den folgenden Spielzeiten ausgeweitet werden. Die Übertragungen werden mittels HD-Technik aufgenommen und es werden alternativ eine Bühnentotale und eine geschnittene Version angeboten. Im Gegensatz zu den Livestreams der Bayerischen Staatsoper wird das Wiener Angebot nicht kostenfrei sein, sondern pro Liveaufführung derzeit 14 Euro kosten, der Preis für ein on demand beträgt 5 Euro. Das ganze ist als Portallösung angelegt, die an die digital concert hall der Berliner Philharmoniker erinnert. Vergleichbar dürften auch die Chancen des Projektes sein, die Wiener Staatsoper ist ein weltweit eingeführte Marke, man hat  sich der Mitwirkung potenter Sponsoren und Technikpartner versichert und - was vielleicht noch wichtiger ist - man ist Vorreiter (was man von den Wiener sonst eigentlich nicht erwarten kann). Die mitwirkenden Künstler sollen von Anfang an an den Einnahmen beteiligt werden, auch das zeugt von der avisierten Nachhaltigkeit des Projekts und unterscheidet es von fast allen vergleichbaren Angebote. Die kulturelle Wertschöpfung wandert zu einem zunehmenden Teil ins Internet, das ist eigentlich eine gute Neuigkeit. Und erfreulich ist es auch, dass ein großes Opernhaus so seinen Einfluss auf die Branche verstärkt. Die Zeit der kostenlosen, auf Imagemehrung oder Kulturvermittlung angelegten Streamangebote, wie in München wird wohl bald zu Ende gehen.





Mittwoch, 2. Oktober 2013

Jonas Kaufmann singt Puccinis Dick Johnson






















An der Wiener Staatsoper hat am kommenden Samstag, 05. Oktober 2013 Puccinis viel zu selten gespielte La fanciulla del West Premiere. An der Seite von Nina Stemme als Minnie gibt Jonas Kaufmann (Probenfoto) sein mit Spannung erwartetes  Rollendebüt als Dick Johnson. Im Gespräch mit der Wiener Zeitung erläutert der Tenor seine Liederabend-Absage vom vergangenen Wochenende und kündigt an, zukünftig auch den Hoffmann singen zu wollen. Die Inszenierung besorgt Marco Arturo Marelli, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Franz Welser-Möst. Die Premiere wird zeitversetzt von ORF 2 im Fernsehen übertragen, in Deutschland ist der Sender in einigen Kabelnetzen zu empfangen. Außerdem wurden zuletzt Opernübertragungen vom ORF auch in der sendereigenen Mediathek gestreamt.

Edit 07.10.2013

Weitere Möglichkeiten:
Die komplette Aufzeichnung der Premiere vom Samstag hier in der ORF-Mediathek.
Arte zeigt den Mitschnitt vsl. am 11. Dezember 2013 um 22.30 Uhr!

Auf youtube findet sich mittlerweile ein Mitschnitt in zwei Teilen.






Montag, 1. April 2013

Welser-Möst kollabiert im Parsifal















Die abermalige Absage von Jonas Kaufmann für den gestrigen Parsifal an der Wiener Staatsoper stellte sich im Verlauf der Aufführung als das kleinere Problem heraus. Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst erlitt nach dem ersten Aufzug einen Kreislaufzusammenbruch, die Vorstellung stand vor dem Abbruch und konnte nur durch das beherzte Einspringen von James Pearson, Solokorrepetitor der Wiener Staatsoper, gerettet werden, welcher das Dirigat für den zweiten und dritten Aufzug übernahm. Österreichische Zeitungen spekulierten, dass das Arbeitspensum von Welser-Möst in den letzten Tagen zu umfangreich war. In den vergangenen fünf Tagen hatte er vier Vorstellungen an der Staatsoper dirigiert, zwei Mal Parsifal und zwei Mal Wozzeck. Beide Stücke sind auch in der neuen Woche noch einmal auf dem Spielplan.

Edit 11 Uhr

Inwischen hat die Wiener Staatsoper auf ihrer facebook-Seite mitgeteilt, dass Franz Welser-Möst gestern während des ersten Aufzugs des Parsifal einen Hexenschuss erlitten hat, die damit einhergehenden starken Schmerzen führten zum Kreislaufkollaps. Der GMD konnte das Krankenhhaus mittlerweile verlassen, den morgigen Wozzeck an der Staatsoper kann er allerdings noch nicht dirigieren. Wir schließen uns den Genesungswünschen für den Maestro an!




Samstag, 23. Juni 2012

Absage der Absage















Auch das gibt es: Diana Damrau springt für ihre eigene Einspringerin ein. In diesen Tagen singt sie ein Serie des Belcanto-Dauerbrenners Lucia di Lamermoor an der Wiener Staatsoper. Zwei Vorstellungen (20./24. Juni 2012) musste sie krankheitsbedingt absagen und sollte durch Hibla Gerzmava ersetzt werden. Die wurde wiederum selber krank und so sprang Brenda Rae ein. Die amerikanische Sopranistin hatte ein gelungenes Debüt an der Seite des gefeierten Piotr Beczala. Für den zweiten Termin morgen hat sie allerdings keine Zeit und so spingt nun Diana Damrau selber ein, das Publikum wird es freuen, zuletzt hatte Damrau mit dieser Partie großen Erfolg an der Deutschen Oper Berlin. Es gibt in Wien auch noch weitere Vorstellungen am 27. und am 30. Juni 2012! Und ehe es zu weiteren Spekulationen kommt, Diana Damrau erwartet noch in diesem Jahr ihr zweites Kind, deswegen hat sie für den Herbst einige Termine mehr abgesagt.

Edit 26. Juni 2012
Jetzt hat Diana Damrau doch noch die beiden letzten Aufführungen abgesagt, es kommt wieder Brenda Rae zum Einsatz. Der einzige Termin, den sie gesungen hat, war also der, den sie abgesagt hat, das hat doch was. Ab sofort sollte sie sich schonen, wir wünschen eine ruhige Schwangerschaft!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Damrau sagt Wiener Liederabend ab


Zusammen mit dem Harfenisten Xavier de Maistre wollte Diana Damrau am 19.01.2012 in der Wiener Staatsoper einen Liederabend mit Werken von Strauss, Duparc, Fauré und Schubert geben. Wegen Erkrankung der Sopranistin musste dieser leider komplett abgesagt werden. Wie man hört gab es auch Schwierigkeiten die zahlreichen Karten an den Mann zu bringen. Das touristische Wiener Opernpublikum will eben auch Opern sehen und nicht Lieder hören. Da helfen keine sehr weit hergeholten Vergleiche von beiden Kunstformen! Die Hoffnungen ruhen nun auf Roberto Alagna und Edita Gruberova, welche als nächste in der neuen Recital-Reihe der Wiener Staatsoper angekündigt sind. Und wer trotzdem auf Damrau nicht verzichten will sei auf ihre aktuelle CD Lieder
verwiesen!

Dienstag, 22. November 2011

ARTE zeigt Silvester-Fledermaus aus Wien


Zum Jahreswechsel überträgt ARTE am 31.12.2011 den zweiten Akt der Fledermaus aus der Wiener Staatsoper. Die Ansetzung des Werks hat an diesem Termin Tradition, seit langem wird die pittoreske Inszenierung von Otto Schenk gezeigt. Die Partien werden immer wieder auf recht interessante Weise neu besetzt. Die musikalische Leitung hat in diesem Jahr Franz Welser-Möst, auf dem Besetzungszettel stehen Michaela Kaune, Daniela Fally, Kurt Streit, Rainer Trost, Markus Eiche, Zoryana Kushpler und Peter Simonischek als Frosch. Weshalb sich die Übertragung auf den zweiten Akt beschränken soll bleibt nicht so recht nachvollziehbar. Zumindest die Silvestereinlage auf dem Ball vom Prinzen Orlofsky geht nicht verloren, in den Vorjahren gab es da so illustre Stargäste wie Anna Netrebko und Erwin Schrott. Die stehen aber heuer nicht zur Vefügung, weil sie bei Christian Thielemanns Silvesterkonzert in der Dresdner Semperoper im Einsatz sind, welches wiederum vom ZDF übertragen wird!

Samstag, 2. April 2011

Wien heute abend: Anna-Bolena-Premiere


In der Wiener Staatsoper hebt sich heute der Vorhang zur wohl schon vorab am meisten besprochenen Premiere der Saison: Donizettis Anna Bolena. Neben Anna Netrebko in der Titelrolle, Elina Garanca als Kontrahentin Giovanna Seymour, Ildebrando D’Arcangelo als König Heinricht VIII., Francesco Meli als verflossener Liebhaber Percy singt Elisabeth Kulman die Rolle des Hofmusikers Smeton, der unglücklich in seine Herrin Anna verliebt ist. Dirigent Evelino Pidò und Regisseur Eric Génovèse leiten die Erstaufführung von Gaetano Donizettis Belcanto-Meisterwerk. Nach den ersten Fotos handelt es sich um eine Inszenierung, die nicht mit den Sehgewohnheiten des Wiener Opernpublikums bricht und deswegen Anklang finden wird. Bis zum 17. April gibt es insgesamt 6 Vorstellungen. Die Premiere wird live in Radio Ö1 und in zahlreiche EBU-Länder übertragen. Die Vorstellung am Dienstag, 5. April 2011 ist live-zeitversetzt ab 20.15 Uhr in ORF 2 und ARTE zu erleben. Auch im Kino kann man diese Aufführung erstmals verfolgen: Kroatien, Dänemark, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Holland, Russland, Spanien, Tschechien und Großbritannien übertragen am 5. April live aus Wien.

Sonntag, 6. März 2011

Anna Bolena aus der Wiener Staatsoper auf ARTE


Am 02. April 2011 hebt sich in der Wiener Staatsoper erstmals der Vorhang für Donizettis Belcanto-Meisterwerk Anna Bolena. Erstaunlicherweise stand diese 1830 in Mailand urauffgeführte Oper bisher noch nie auf dem Spielplan der Staatsoper. Es wurde also höchste Zeit. Die Besetzung ist nun schlicht und einfach herausragend: Anna Netrebko ist in der Titelpartie zu erleben, Elina Garanca singt die Giovanna Seymour, Ildebrando D’Arcangelo den Heinrich VIII., Elisabeth Kulman ist als Smeton zu erleben und Francesco Meli als Lord Riccardo Percy. Die musikalische Leitung hat Evelino Pidò übernommen, für die Inszenierung zeichnet Eric Génovèse verantwortlich. Für alle, die nicht in Wien dabei sein können überträgt ARTE am 05. April 2011 um 20.15 Uhr eine Vorstellung aus der Wiener Staatsper. Auch der Radiosender BR-Klassik überträgt - und zwar bereits die Premiere (02.04.2011, 19.00 Uhr) und sogar live!

Sonntag, 2. Januar 2011

Alcina aus Wien im österreichischen Fernsehen


Im vergangenen November war mit Händels Alcina an der Wiener Staatsoper erstmals seit langem wieder eine Barockoper zu erleben. Im Orchestergraben spielten dafür nicht die Wiener Philharmoniker, sondern Les Musicien du Louvre auf Orginalinstrumenten der Barockzeit und unter der Leitung ihres Chefs Marc Minkowski. Umjubelte Stars auf der Bühne waren Anja Harteros als Alcina und Vesselina Kasarova als Ruggiero. Im östereichischen Fernsehen ist jetzt ein kompletter Mitschnitt der Aufführung zu sehen, aber nicht im ORF, wie man vielleicht meinen könnte, sondern beim noch relativ unbekannten Sender Servus TV und zwar am 06. Januar 2011 ab 9.25 Uhr. Servus TV gehört zum Imperium des Red-Bull-Eigners Dietrich Mateschitz und ist auch in Deutschland über viele Kabelnetze und Satelitt zu empfangen.

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...