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Samstag, 26. März 2016
Salzburger Otello heute im Fernsehen und im Netz
Christian Thielemann dirigiert Giuseppe Verdi - das passiert leider nicht so oft, wie man sich das wünschen würde. Die gleichwohl eher gemischt aufgenomme Opernproduktion der diesjährigen Salzburger Osterfestspiele ist heute abend ab 20.15 Uhr auf 3sat in einer Aufzeichnung der Premierenvorstellung von vor einer Woche zu sehen. Für alle die nicht im Sendegebiet wohnen bietet die Plattform sonostream.tv einen (kostenpflichtigen) Livestram im Internet an. Wir wünschen schöne Ostern und gute Unterhaltung!
Freitag, 19. Februar 2016
I due foscari aus der Mailänder Scala auf Servus-TV
An der Mailänder Scala steht eine Neuproduktion von I due foscari ins Haus, Regie führt Alvis Hermannis, am Dirigentenpult Michele Mariotti und im Mittelpunkt der Produktion der Jahrhundertsänger Placido Domingo. Von all den Baritonpartien, auf die Domingo sich nun schon seit einigen Jahren verlegt hat, ist die des Francesco Foscari sicher eine von denen, die ihm stimmlich und darstellerisch am meisten liegen. Der Mailänder Intendant Alexander Pereira hat sicher noch gute Beziehungen nach Salzburg, denn die Produktion ist am kommenden Donnerstag komplett auf Servus-TV zu sehen. Am Vorabend läuft eine große Domingo-Doku unter dem Titel Meine schönsten Rollen. Der private Fernsehsender ist in ganz Österreich und in Deutschland in vielen Kabelnetzen zu empfangen.
Montag, 16. November 2015
Scala-Eröffnung 2015 wieder auf ARTE
Auch in diesem Jahr überträgt ARTE wieder die Saisoneröffnung aus der Mailänder Scala, die traditionell am 07. Dezember, dem Tag des Stadtheiligen Ambrosius stattfindet. Einiges ist aber neu: Nicht mehr Daniel Barenboim dirigiert, sondern der neue Musikchef des Hauses Riccardo Chailly und im Mittelpunkt des Interesses dürfte Anna Netrebko stehen, sie wird die Titelrolle in Giuseppe Verdis selten gespielter Giovanna d'Arco verkörpern. An ihrer Seite singen Francesco Meli, Carlos Alvarez und Dmitry Beloselskiy. Das Regieduo Moshe Leiser und Patrice Caurier zeichnet für die Inszenierung verantwortlich. Ob sich die Aufführung in die Reihe der eher enttäuscht aufgenommenen Eröffnungspremieren der vergangenen Jahre einreiht - oder eher nicht, das wissen wir spätestens am 07. Dezember 2015 um kurz nach Mitternacht!
Montag, 30. März 2015
Osterfestspiele Salzburg 2016
Mit Giuseppe Verdis Othello steht nach dem großen Erfolg von Cavallerina rusticana/I Pagliacci in diesem Jahr auch 2016 wieder eine italienische Oper im Mittelpunkt der Osterfestspiele in Salzburg. Johan Botha wird die Titelrolle singen, Dorothea Röschmann die Desdemona und Dimtri Hvorostovsky den Jago. Inszenieren wird der Franzose Vincent Boussard, bekannt für einen eher illustrierend-ästhetischen Regiestil und deswegen durchaus geeignet für das hochpreisige Festival. Christian Thielemann und die Staatskapelle Dresden bürgen weiterhin für den musikalischen Hochstandard, auch im Konzertprogramm, welches sich locker nach William Shakespeare ausrichtet und neben Hans Werner Henze auch eine Uraufführung von Manfred Trojahn enthält. Als zweiter Dirigent debütiert Vladmir Jurowski und zu den Gastsolisten gehören Anne-Sophie Mutter, die erstmalig mit Thielemann zusammen arbeitet, sowie Yefim Bronfman. Das komplette Programm ist hier nachzulesen.
Samstag, 21. Februar 2015
Aida aus Mailand auf ServusTV
Peter Stein hat seine vielgelobte Moskauer Inszenierung von Giuseppe Verdis Aida an der Mailänder Scala neu einstudiert und damit dem soeben auf fünf Jahre verlängerten Intendanten Alexander Pereira einen großen Erfolg beschert. Der war unter anderem angetreten, das italienische Repertoire des Hauses zu erneuern und zu vergrößern. Der österreichische Fernsehsender Servus TV überträgt die Produktion am Samstag, dem 21. Februar 2015 ab 20.15 Uhr im Programm und auch als Livestream im Internet. Zubin Metha dirigiert, Kristin Lewis singt die Titelpartie.
Donnerstag, 21. August 2014
It trovatore aus Salzburg als Webstream
Die Produktion Il trovatore der diesjährigen Salzburger Festspiele steht als Webstream auf der Homepage von Arte-Concert zur Verfügung. Plácido Domingo singt noch, er ist dieser Aufführung mittlerweile abhanden gekommen. Anna Netrebko präsentiert sich in Hochform, die Inszenierung von Alvis Hermannis geht in Ordnung, das gilt auch für das Dirigat von Daniele Gatti, ein Meister der Differenzierung wird dieser Maestro nicht mehr werden. Viel Spaß beim Anschauen!
Dienstag, 29. Juli 2014
La forza del destino aus München als Webstream
Jetzt ist das Verdi-Jubiläum endgültig vorüber, aus dem Münchner Nationaltheater übertrug Arte gestern die immer noch aktuelle Produktion La forza del destino der Bayerischen Staatsoper mit Anja Harteros, Jonas Kaufmann und Ludovic Tézier. Die nicht voll und ganz überzeugende Inszenierung stammt von Martin Kušej. Auf der Arte-Homepage ist die Aufzeichnung jetzt für genau eine Woche on demand abrufbar.
Hier eine Premierenkritik von BR-Klassik!
Mittwoch, 16. Juli 2014
Anja Harteros singt Aida konzertant
Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Nach mehreren umjubelten gemeinsamen Auftritten in Verdi-Premieren an der Bayerischen Staatsoper (Il trovatore, La forza del destino) und bei den Salzburger Festspielen (Don Carlo
Donnerstag, 10. Juli 2014
La forza del destino aus München auf ARTE
Mit einer Neuinszenierung von La forza del destino in der Regie von Martin Kusej beschloss die Bayerische Staatsoper im Dezember 2013 das große Verdi-Gedenkjahr. ARTE zeigt am Montag, 28. Juli 2014 um 21.50 Uhr eine Aufzeichnung von den Münchner Opernfestspielen. Die musikalische Leitung der Aufführung hat Asher Fisch und auf dem Besetzungszettel stehen Anja Harteros, Nadia Krasteva, Jonas Kaufmann, Ludovic Tézier und Vitalij Kowaljow. Es handelt sich um Regietheater der mittelschweren Ausprägung!
Freitag, 3. Januar 2014
La forza del destino aus München im Netz
Für alle die sich beeilen: Derzeit ist die aktuelle La forza del destino - Aufführung aus München mit Anja Harteros, Jonas Kaufmann und Ludovic Tézier im Netz zu sehen. Nicht so richtig legal, deswegen dürfte es nicht ewig vorgehalten werden. Insbesondere interessant auch für die Besitzer von Karten für die gestrige Aufführung, denn da hat statt Jonas Kaufmann, der krankheitshalber absagen musste, sein Kollege Zoran Todorovich den Alvaro gesungen.
Montag, 23. Dezember 2013
La forza del destino in München
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| Ich schau dir in die Augen Kleines! |
Es kann eben nicht immer gut gehen. Vielleicht hat sich die Bayerische Staatsoper mit ihren vielen Verdiproduktionen im Jubiläumsjahr auch zu viel vorgenommen. Man setzt in München zunehmend auf Masse, denn auf Klasse. Das Publikum kommt ohnehin immer, trotz der teuren Eintrittskarten. Gestern kam quasi zum Jubiläums-Abschluss La forza del destino zur Premiere. Mit dem Münchner Operntraumpaar Anja Harteros und Jonas Kaufmann wurde das zwar zum Spektakel, konnte aber künstlerisch bei weitem nicht an die Erfolge von Simon Boccanegra und Il trovatore aus der letzten Saison anknüpfen. Die Aufführung hat überhaupt nichts Zwingendes oder Berauschendes, das liegt sowohl an Regisseur Martin Kušej wie auch am Dirigenten Asher Fisch. Beide finden keinen schlüssigen interpretatorischen Zugang zum Werk. Trotz aller spürbaren Bemühungen, was es am Ende schlimmer macht. Gewiss, Anja Harteros ist wie immer großartig, der Rest des Ensembles vorzüglich, das Staatsorchester kennt seinen Verdi. Zum Ereignis wird das alles dennoch nicht. Schade, denn diese zu Unrecht als kaum inszenierbar geltende Oper hätte es mehr als verdient! Wer sich via Bildschirm überzeugen möchte, am kommenden Samstag (28.12.2013) ab 18 Uhr wird La forza del destino als kostenloser Livestream im Internet gezeigt!
Dienstag, 15. Oktober 2013
Dreimal Verdi-Requiem in Topbesetzung im Netz
Das Requiem von Giuseppe Verdi gehört zu den vom Publikum am meisten geschätzten Werken des Konzertrepertoires. Vielleicht ein bisschen zu unrecht, schaltet der Komponist doch ziemlich direkt in den "Überwältigungsmodus", musikalisch subtilere Annäherungen sind da schwer. Aber es gelingt mitunter, beide Ansprüche in Übereinstimmung zu bringen, wenn man das entsprechende Personal zur Verfügung hat. Gleich drei Gelegenheiten gibt es dieser Tage "Verdis beste Oper" im Internet und im Fernsehen zu erleben. Heute abend gastieren das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Als Solisten wurden Krassimira Stoyanova, Marina Prudenskaja, Saimir Pirgu und Orlin Anastassov verpflichtet. Die Aufführung wird als Video-Livestream heute ab 19.30 Uhr auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks sowie als Aufzeichnung am 01. November 2013 im Bayerischen Fernsehen gesendet. Schon einige Tage gratis online zu erleben ist das Chicago Symphony Orchestra unter seinem Chef Ricardo Muti, das Solistenquartett besteht aus Tatjana Serjan, Daniela Barcellona, Mario Zeffiri und Ildar Abdrazakov. Auf dem Fernsehkanal arte (und auch +7 auf dessen Homepage) ist am 20. Oktober 2012 ab 21.45 Uhr die wohl hochkarätigste Besetzung zu erleben. Die Solisten sind Anja Harteros, Elina Garanca, Jonas Kaufmann und René Pape. Unter der Leitung von Daniel Barenboim wurde die Auffühurung mit dem Orchester und dem Chor der Mailänder Scala bereits im vergangenen Jahr aufgezeichnet. Drei verschiedene Versionen und alle gratis, das ist nicht schlecht. Viel Freude beim Reinschauen und Vergleichen! Offen bleibt nur die Frage, warum ausgerechnet beim Jubiläum des Geburtstags allerorten das Requiem gespielt wird?
Samstag, 12. Oktober 2013
Verdis Attila heute abend auf 3sat
Da zeigt das Fernsehen dieser Tage Giuseppe Verdi auf allen Kanälen und ausgerechnet zum besten Sendeplatz in der tatsächlichen Geburtstagswoche am Samstagabend kommt eine veritable Regietheaterproduktion auf den Bildschirm und wird die diesbezügliche Diskussion auch in den Wohnzimmern anheizen. Peter Konwitschny, an der Oper Leipzig schnöde abservierter Chefregisseur und mittlerweile schon Altmeister des beherzten Inszenierungszugriffs hat im Sommer Verdis selten gespielten Attila am Theater an der Wien inszeniert. Nicht ganz zur uneingeschränkten Freude des Wiener Opernpublikums, wie Der Standard berichtete. Fürs Fernsehen könnte Konwitschnys plakative Sicht der Dinge gut funktionieren und Lucrezia Garcia gibt eine fantastische Odabella. Heute am Samstag ab 21.30 Uhr auf 3sat!
Samstag, 17. August 2013
Neuer Don Carlo aus Salzburg als Webstream!
Höhepunkt der diesjährigen Salzburger Festspiele war ohne Zweifel die Neuproduktion von Giuseppe Verdis Don Carlo mit der Traumbesetzung Anja Harteros, Jonas Kaufmann, Thomas Hampson, Ekaterina Semenchuk, Matti Salminen und Eric Halvarson. Das geht kaum besser, am Dirigentenpult steht Antonio Pappano, die Inszenierung stammt von Altmeister Peter Stein. Beide haben eine neue Fassung erstellt, mit Fontainebleau-Akt und bisher nicht gespielten Chorszenen. Ein langer, aber sehenswerter Abend. Arte hat gestern abend die komplette Aufführung zeitversetzt übertragen, für eine Woche steht der Mitschnitt bei arteliveweb zum Abruf zur Verfügung. Durch die Kameraschnitte wird die gelegentliche Statik der Inszenierung auf schöne Weise aufgelöst. Viel Spaß beim Anschauen!
Für alle, die es bisher verpasst haben: Derzeit ist folgender Link im Internet gültig:
Für alle, die es bisher verpasst haben: Derzeit ist folgender Link im Internet gültig:
Freitag, 12. Juli 2013
Heute Verdi-Tag bei Arte: Rigoletto aus Aix
Beim Opernfestival in Aix-en-Provence hatte vergangene Woche Giuseppe Verdis Rigoletto Premiere. Gianandrea Noseda dirigiert, die Besetzung ist mit Arturo Chacon-Cruz, George Gagnidze und Irina Lungu absolut festspielwürdig. Regisseur Robert Carsen verlegt die Geschichte ins Zirkusmilieu und deutsche, wie französische Kritiker waren sich einig, dass er damit eine der bisher gelungensten und plausibelsten Neuinszenierungen des Verdi-Jahrs vorlegt. Die Aufführung wird heute um 21.30 Uhr auf arte übertragen und ist auf der Plattform arteliveweb noch für drei Monate abzurufen. Bereits ab 20.15 Uhr geht es auf arte um Giuseppe Verdi, zunächst werden Verschwörungen auf der Opernbühne näher beleuchtet und dann gibt es noch ein Best-of-Verdi aus dem Opernhaus La Fenice in Venedig.
Mittwoch, 10. Juli 2013
Il trovatore aus München mit Harteros und Kaufmann
Für alle, die am vergangenen Freitag den Livestream aus der Bayerischen Staatsoper in München versäumt haben hier noch mal der komplette Trovatore in der Inszenierung von Olivier Py mit einem grandiosen Hauptcast: Anja Harteros, Jonas Kaufmann, Elena Manistina - unbedingt anschauen, eine der besten Neuproduktionen im Verdi-Jahr!
Edit 12.07.13
Hier gibt es eine weitere Möglichkeit, danke unserem Mitleser "Lohengrin"!
Samstag, 15. Juni 2013
From Russia with Love
Neben der österreichischen besitzt sie ja immer auch noch die russische Staatsbürgerschaft. Der tut Starsopranistin Anna Netrebko neuerdings wieder öfter genüge. Nach ihrer Mitwirkung bei der Eröffnungsgala des neuen Marinsky-Theaters in St. Petersburg singt sie nun am 19. Juni 2013 (ab 21.55 Uhr bei arte) gemeinsam mit ihrem ebenfalls aus Russland stammenden Kollegen Dimitri Hvorostovsky ein Open-Air-Galakonzert auf dem Roten Platz in Moskau. Auf dem Programm stehen Arien und Szenen aus Opern von Giuseppe Verdi und narürlich die große Finalszene aus Tschaikowskys Eugen Onegin. Die beiden Solisten werden von der Russischen Staatssymphonie unter der Leitung von Constantine Orbelian begleitet. Danke Arte können die Fernsehzuschauer in Deutschland und Frankreich dabei sein!
Dienstag, 5. März 2013
Sasha Waltz inszeniert Tannhäuser
Zuletzt hat sie heftig, aber erfolglos mit dem Berliner Kultursenator um Geld und den Verbleib ihrer Company in Berlin gestritten, jetzt wurde bekannt, dass Choreografin Sasha Waltz im Frühjahr 2014 Richard Wagners Tannhäuser an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin inszeniert. Der Zugang zu den hauptstädtischen Subventionstöpfen bleibt also weiterhin gewährleistet, für niemanden Grund zu Sorge! Die Produktion kommt zu den Festtagen heraus und wird natürlich von Daniel Barenboim dirigiert, es singen Peter Seiffert, René Pape, Marina Poplavskaya und Peter Mattei. Außerdem gibt es zu den Festtagen noch eine Wiederaufname von Simon Boccanegra mit dem in dieser Partie inzwischen unvermeidlichen Placido Domingo. Für Gastkonzerte kommen die Wiener Philharmoniker und Martha Argerich spielt zusammen mit Daniel Barenboim Klavier. Unser Bild stammt übrigens aus der Tannhäuser-Aufführung einer anderen Bühnenküstlerin, die hin und wieder polarisiert: Katharina Wagner. Mal schaun, in welche Bildwelten uns Sasha Waltz dann entführt....hoffentlich andere!
Sonntag, 23. Dezember 2012
Andrea Breths LA TRAVIATA aus Brüssel
Die anlässlich ihrer Premiere vor einigen Tagen ziemlich kontrovers aufgenommene Neuinszenierung von Giuseppe Verdis La traviata durch die Schauspielregie-Altmeisterin Andrea Breth am Opernhaus La monnaie in Brüssel ist jetzt als Livestream zu sehen. Opernkritiker Manuel Brug scheibt in der Tageszeitung DIE WELT über die Aufführung: Schön ist diese "La Traviata"-Inszenierung nicht – aber gut: Andrea Breth schält Verdis Repertoire-Kracher in Brüssel aus seinem Plüsch. Heraus kommt ein faszinierender Abend voll Emotionalität. Klingt doch viel versprechend!
Samstag, 15. Dezember 2012
Rigoletto-Premiere in München
An der Bayerischen Staatsoper in München startet man mit Verdi ins Verdi-Jahr: Heute abend steht die Rigoletto-Premiere an. Franco Vassallo singt die Titelrolle, Patricia Petitbon die Gilda, Joseph Calleja den Herzog und Marco Armiliato dirigiert - da sollte nichts schief gehen! Die Inszenierung kommt von Arpad Schilling, soll sich aber - wenn man den wie immer gut unterrichteten Kreisen Glauben schenken darf - stark in Richtung "Konzert in Kostüm" bewegen. Was ja in München sehr gut ins aktuelle Repertoire passt und sicher für Erleichterung beim Stammpublikum sorgt, welches sich mit Grausen an die letzte Rigoletto-Produktion erinnert. Die stammte von Doris Dörrie und spielte auf dem Planeten der Affen. Diese Inszenierung dürfte rückblickend einen wesentlichen Beitrag zur Diskreditierung des sog. Regietheaters beim Publikum und in der internationalen Opernöffentlichkeit geleistet haben. Wie bei allen Premieren im Nationaltheater überträgt der Hörfunk live (BRklassik), außerdem gibt es einen Livestream am 30.12.2012.
Weitere Fotos hier...
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