Freitag, 28. Oktober 2011

Erste Bilder vom Münchner Hoffmann


An der Bayerischen Staatsoper steht am Montag die erste Saisonpremiere an: Les Contes d'Hoffmann mit Diana Damrau in allen vier Frauenpartien. (Außerdem mit dabei: Rolando Villazon als Hoffmann!) Erste bewegte Bilder sind dank des Bayerischen Fernsehens verfügbar, die komplette Oper gibt es am 21. November 2011 bei ARTE oder am Premierenabend beim Hörfunk des BR.



Kommentare:

  1. Villazon scheint reif für die Einweisung. Er ist völlig durchgeknallt. Das kann man auch nicht mit Temperament erklären und ich bin mein Leben lang am Theater, ich bin einiges gewöhnt. Wenn er so schlecht singt wie er Interviews macht, die arme Frau Damrau, dann wundere ich micht nicht. Ohnehin ist der Hoffmann für ihn zu schwer in dieser permanenten Rekanvaleszenz-Zeit. Der Psychiater darf jedenfalls nicht weit sein.

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  2. Sie haben völlig recht. Allmählich muss man sich Sorgen machen, nicht nur wegen seiner Stimme! Da bin ich nun wirklich gespannt auf die Premiere am Montag. Hoffentlich wird es nicht wieder so schlimm, wie beim letzten Liebestrank

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  3. Für den Eindruck, den Villazon in dem Interview von sich vermittelt gibt es in der Psychiatrie Bezeichnungen für ein gewisses Krankheitsbild. Es existiert ein Jugendfilm Villazons von einem ersten Auftritt, den manche allerliebst finden, der Arzt jedoch erkennt schon da, dass Villazon gefährdet ist.

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  4. Die arme Frau Damrau, wie sie in siebzig Prozent des Interviews versucht, ruhig zu bleiben und ihre Mimik verrät es, hofft, das der Quatschkopf endlich aufhört.

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  5. Wem jetzt noch nicht klar ist, dass der Mann nicht ganz dicht ist, dem ist nicht zu helfen.

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  6. Es ist traurig, was all diese selbsternannten Psychiater von sich geben. Ein Maniker, falls das gemeint ist, hätte Schwierigkeiten mit der rigiden Disziplin im Operngeschäft, mit der Wahrnehmung von Terminen und vielem mehr. RV ist seit 1999 im Geschäft - außer Absagen aufgrund von Stimmproblemen und OPs (wie vieler seiner Kollegen auch)gibt es keine Probleme. Die Sängerkollegen, wie ich von Bekannten aus dem Dunstkreis der Oper weiß, lieben ihn geradezu. Schon mal etwas von lateinamerikanischem Temperament gehört. Er trägt das Kind Rolando halt in der Tasche - na und ?

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  7. Oh ja - 19:07 Uhr - so ist es!! Allein schon dass man ein Musikstudium erfolgreich bewältigt, zu den Talenten ungehören Fleiss und eben Disziplin und Klugheit anfügt, verdient eine Verneigung, bei jedem Künstler, erst recht bei einem Künstler mit Stimme. Und Villazon hat sich dafür reichlich verausgabt. Wer so viele bejubelte Auftritte, ausverkaufte Häuser, so viele Rollen, Lieder und so viel anderes noch nebenbei (was andere 'normale' Sänger nie zusammenbringen könnten)schafft, der kann nur bewundert werden. Der Preise bekommt, die ganze Welt ruft nach seinen Auftritten. Seine vielseitigen Interessen - und und und.....
    Viele haben ein Problem mit talentierten Leuten und verstehen nicht dass man sie nicht in eine enge, spießige Schublade stecken kann.

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  8. Liebe Hobby-Mediziner: Es heißt Rekonvaleszenz nicht Rekanvaleszenz. Und nach einer gesamten Saison ohne Absagen kann man nach allen Regeln medizinischer Kunst davon ausgehen, dass Herr Villazon und seine Stimme als gesund erachtet werden können.
    Wie vorher schon in diesem Forum erwähnt: London, Paris, Mailand, Barcelona, die MET (Tokyo), Wien, München, Berlin, Salzburg, Baden-Baden - die Verantwortlichen dort müssen wirklich Dilettanten sein, einen psychisch gestörten und gesanglich auf den Hund gekommenen Künstler zu engagieren. Man hätte Sie, liebe Kommentatoren, vorher konsultieren sollen. Denn Sie sind die wahren Experten!
    Was sein Auftreten in den deutschen Medien anbelangt, so werden ihm nirgendwo sonst so blöde Fragen gestellt. Es fragt sich, wer hier wen auf den Arm nimmt. Ich empfehle Interviews, die in Frankreich oder anderswo geführt werden....
    Rolando Villazon ist, wie meine "Vorrednerin" richtig bemerkte, ein sehr geschätzter und geachteter Kollege. Er würde sich niemals so negativ über irgendeinen anderen Menschen äußern, außer vielleicht Berlusconi....
    Er ist ein Humanist par excellence. Also bitte, etwas mehr Sachlichkeit und Information!

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  9. Ich bin kein Psychiater - weder beruflich noch "hobbymäßig". Deshalb konzentriere ich mich lieber auf die Fakten. Wer wie in dem Kommentar um 20:08 Uhr behauptet, Villazon singe "so viele Rollen", der möge einmal auf seiner offiziellen Website seinen Terminkalender studieren: In letzter Zeit und auch zukünftig scheint Villazon nur 6 Rollen "drauf" zu haben: Edgardo (1x), Don Ottavio (3x), Werther (mehrmals in London), Nemorino (den allerdings rauf und runter), Hoffmann (was ab morgen erst noch zu beweisen ist) und den nicht allzu großen Alessandro in "Il re pastore". Die allermeisten Auftritte sind Konzerte und Liederabende. Das spricht weder für noch gegen ihn, aber es rückt die Maßstäbe etwas zurecht.

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  10. Es gibt hier Leute die haben sich offenbar noch nie verschrieben? Studienrat oder so?
    Auch muss man auf nicht so kluge Fragen nicht minutenlang wie einPsychopath antworten. Aber das ist Villazon. Frau Damrau, mit beiden Beinen auch den künstlerischen auf der Erde, war entsetzt, was sie auch danach anderswo zugegeben hat und jeder nachvollziehen kann. Dieses Affentheater ist unerträglich.
    Richtig ist auch was anonym von 21:35 sagt: von wegen viele Rollen. Es gibt eine internationale Datenbank für Künstler die nur Opernhäusern zugänglich ist. Darin ist Villazon von Oktober 2011 bis Juli 2012 mit ganzen drei Rollen vermerkt. Diese Datenbank ist wasserdicht. Allessandro (kleine Rolle), Nemorino und Hoffmann. Und sehr richtig, den Hoffmann muss man erst noch beweisen. Mir schwant nichts Gutes. Doch die fans werden wieder am Boden liegen, egal was Villazon abliefert. Übrigens: es gibt Leute die gehen zu Villazon inzwischen wie in den Zirkus.

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  11. Der Zirkus hat wunderbare Künstler, lassen sie die Menschen einfach dort hingehen

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  12. Anonym von 20.16 sie haben absolut recht, nirgends auf der Welt werden ihm so dumme und immer wieder dieselben Fragen gestellt wie hier in Deutschland. Man hat bei uns im Land sowieso ein Problem mit Menschen die nicht in Schubladen passen.

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  13. Ein Künstler mit Format antwortet darauf nicht. Aber Villazon lechzt nach jeder noch so dummen Frage. Frau Damrau antwortete adäquat. Die Frage hier war auch nicht dumm. Sie bezog sich auf die Vielzahl der Frauenrollen und das wiederum ist bei Hoffmann nicht falsch. Die Unverbesserlichen aber finden immer einen Grund das dümmste Gehabe zu rechtfertigem

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  14. Das mit dem Zirkus stimmt. Den ernstzunehmenden Opernsänger sehe ich da nicht. Aber der Clown trifft ja auch eher auf Villazon zu. Herzallerliebst und nervig. Ich meine neurotisch.

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  15. Stimme voll mit 14:19 und 14:22 überein. Der Mann wird langsam uneträglich. Man meint in einem Splapstick- Film zu sein.

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  16. Villazon tickt nicht mehr richtig.

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  17. Ich habe gestern die Hoffmann-Premiere in München miterlebt und fand Villazon viel besser als ich es erwartet hatte. Natürlich muss man Abstriche machen, ganz so wie früher klang er nicht mehr, aber er war sängerisch und schauspielerisch sehr gut. Im dritten Akt, wirkte seine Stimme zunehmend angestrengt.Ich fand den ganzen Abend wunderbar.

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  18. Jawohl, der Abend war zauberhaft, die Inszenierung sehr gelungen. Und richtig überrascht war ich von der schauspielerischen Präsenz von Villazon. Genau dieses kritisierte Temperament passt wunderbar auf die Rolle Hoffmanns in dieser Inszenierung. Jemand, der hauptsächlich auf großen Bühnen steht, ist einen anderen Aktionsradius und größere Gesten gewohnt, dies mag vor der Kamera vielleicht befremdlich wirken, den Arzt muss man aber deshalb nicht gleich rufen.

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  19. Natürlich dreht er manchmal an Rad - so what!!!! So lange er sooo singt und soooo spielt wie gestern Abend, kann er von mir aus im Alltag auf den Händen laufen oder auf einer Kuh zur Oper reiten. Es ist ein Riesenglück und ein Geschenk, ihn auf der Bühne zu erleben, da kann mir jeder andere Tenor mit öffentlichkeitskompatiblen Auftritten und Interviews gestohlen bleiben.

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  20. Jeder andere serriöse Tenor ist mir lieber als dieser Kasper.

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  21. Sehr dankbar bin ich Frau Angerer-Winterstetter für ihre Kritik, der man nichts hinzufügen muss. Diese Dame weiß was sie tut und worüber sie schreibt. Gerade was Villazon betrifft, rasten immer wieder Kritiker aus, egal wie Villazon singt und wie er auftritt. Der wet-pants-fraktion muss man alles verzeihen aber wenn Kritiker, die ernstgenommen werden wollen, von unsagbarem Triumph reden, dann hören sie falsch oder wollen nicht richtig hören. Villazon ist bei weitem nicht mehr was er war und er wird es auch nicht wieder werden. Er schlägt sich durch und verbraucht unendlich viel Energie dabei. Sein Manko, sein Leben lang von beiden Enden zu brennen, ein psychologisches Problem, hat ihm nicht gedient.Niemand konnte ihm raten, nicht einmal seine Frau, die Psychologin ist. Wir erleben einen Mann der alles versucht aber bei der Meßlatte die man an den Anfang seiner Karriere legen muss, bleibt all das was er abliefert, ein Schatten von dem was man kannte. Die Stimme ist im Kern ruiniert. Registerbrüche (auch bei Kaufmann gibt es so etwas, der Wagner und den Verismo hätte lassen sollen), seltsam gesplissene und rauhe Töne vernimmt man. Eine internationale Datenbank die nur Operndisponenten zugänglich ist vermerkt ganze drei Rollen von Oktober 2011 bis Juli 2012. Das ist mehr als erschreckend.

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  22. Ich lach' mich tot! Wer einigermassen mit seinem Leben zufrieden ist, selbst etwas erreicht und Anerkennung erfahren hat, schreibt nicht jahrelang die immer gleichen Kommentare.....es ist ermüdend zu lesen. Geradezu ein Hohn, den Lesern die Mär von der 'internationalen Datenbank..nur Operndisponenten zugänglich' unterjubeln zu wollen!!!!Das mag es vielleicht geben, aber Jeder der regelmässig in die Oper geht (und nicht wie die kranken Schreiberlinge zuhause am Gerät sitzt und schreibt weil sie nichts Gescheiteres zu tun haben)ist informiert: Herr Villazón singt 3 Rollen, ja... mit insgesamt 24 Vorstellungen. Weiteres noch spekulativ für den Sommer 2012. Na und? Sind nicht Sie es, die ständig gebetsmühlenhaft behaupten, s.oben, er mache bzw.machte zu viel? Zwischen den Opernvorstellungen singt er noch mindestens 6 Liederabende von Baden-Baden über Wien bis Paris und Bilbao!!! Bereits jetzt fast ausverkauft für 2012. Villazón singt für sein Publikum, nicht für die wenigen Stubenkritiker, diejenigen die behaupten, 'Experten' zu sein. Weder die Opernbetrieb-Verantwotlichen, noch das kompetente Publikum nimmt Notiz von solchen Kommentaren. Über Villazón's Stimme kann man kontrovers diskutieren, wie bei jedem Sänger. Ich kannte ihn gar nicht in den sog.'Glanzzeiten' - meist mit Netrebko. Ich kenne die DVD's - ich möchte ihn nicht eintauschen wollen mit dem Sänger von 'einst'. Die 'wet-pants-fraktion'- damit outen sie sich hinreichend als niveauloser Ignorant der Gesellschaft - hat genügend Grund einem solchen Sänger zu lauschen, diese emotionalen Erlebnisse wurden ihnen nämlich in der Vergangenheit nicht geboten. Und...Villazon's Publikum ist durchschnittlich einiges jünger als das seiner Kollegen. Trotzdem Wertschätzung auch für diese !!!
    Sie können sich zu Tode schreiben, Villazón bleit hoffentlich wie er ist.

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  23. Sie scheinen ja mit Ihrem Leben nicht sonderlich zufrieden zu sein, sonst müßten Sie ja nicht jahrelang immer die gleichen Kommentare lesen, die aber, wenn man richtig liest und noch etwas anderes im Leben hat, viel differenzierter gestaltet sind als Sie behaupten. Frau Angerer hat jedenfalls Recht. Sie schreibt u.a. für Crescendo eine erste Adresse und drei weitere Kritiken sehen Villazion genauso kritisch. Ich jedenfalls gebe Jan und Frau Angerer-Winterstetter Recht. Und ich war da. Wegen Frau Damrau, dem einzigen wirklichen Star dieses Abends.

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  24. Arturo Chacon-Cruz singt 10 Rollen und 50 Vorstellungen in der gleichen Zeit (ohne Liederabende und Recitals). Ramon Vargas 14 Rollen 64 Vorstellungen, Marcello Giordani 12 Rollen 54 Vorstellungen, Jonas Kaufmann 12 Rollen 60 Vorstellungen, Charles Castronovo 10 Rollen, 48 Vorstellungen, sogar Florez mit seinem begrenzten Belcantorepertoire kommt auf 9 Rollen und 48 Vorstellungen. Das ist der Durchschnitt ohne recitals und Liederabende oder Galas. Wenn Sie nun immer noch keinen Unterschied bemerken, dann sollten Sie lesen und schreiben aufgeben und sich mit einer mexikanischen CD von Rolando irgendwo einschließen, wo man es nicht so genau außen hört.

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  25. Kurz wieder mal vorbeigeschaut.
    Wen trifft man? Jan, (oder wie immer er sich gerade nennt). Was liest man? Immer das gleiche. Von Registerbrüchen, Operndisponenten und den berühmten wet-pants-fraktionen.
    Mal sachlich: So ganz konnte ich den Abend nicht genießen. Die Schuldigen nenne ich hier lieber nicht.
    Aber arte wird es dann schon richten.

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  26. Natürlich stellt sich die Frage, ob man sich daran gewöhnen möchte, dass Rolando Villazón ein anderer geworden ist. Sein Schicksal berührt zutiefst, Burnout und Krisen mit der Stimme haben den Tenor gezeichnet. Dennoch ist jeder Sänger selber für sein Wohlbefinden und die Stimme verantwortlich – für die richtige Technik, für die zwingend notwendige Stimmhygiene und ein gesundes Mass an Karriere. In allen Bereichen gab es frühzeitig Warnsignale, Villazón hat sie überhört. Dass er nicht mehr der Alte ist, das zeigte sich nun auch in München.

    An der Bayerischen Staatsoper gestaltete er die Titelpartie in «Hoffmanns Erzählungen» von Jacques Offenbach. Die Rolle ist ihm vertraut, zwischen 2005 und 2008 hat er sie in Wien, Paris und London gesungen. In München war Villazón hörbar gehemmt und hatte Mühe, das grosse Haus mit seiner Stimme zu füllen. Stumpf klang dieser Hoffmann an der Premiere, die Angst schwang mit. Angst isst die Seele auf, befreit war Villazóns Gesang nicht.
    NZZ Zürich

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  27. Das kann ich nur bestätigen, aber ohnehin kam ich wegen Frau Damrau. Dafür hat es sich gelohnt.

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  28. Man höre sich Arturo Chacòn-Cruz als Hoffmann an, dann weiß man wie Hoffman perfekt gesungen wird.

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  29. Paul, Du bist doch immer so genau, Fraktionen wird groß geschrieben!!

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  30. Die Hoffmann-Übertragung auf ARTE wurde jetzt also abgesagt.
    Es war ja zu erwarten, dass er sich mit der Rolle übernommen hat. In Wien war es erschreckend als er im September beim Verdi-Requiem schon wieder anfing zu forcieren.
    Wenn er damit schon Schwierigkeiten hat, wie sollte er in so einer stimmlichen Verfassung einen Hoffmann schaffen?

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  31. Wird man zu einem Opernbesuch, wo Villazon singt, gezwungen? Besteht eine Verpflichtung sich eine Karte zu kaufen? Wenn einem ein Sänger soviel Leid und Ärger verursacht, ist es doch wohl besser ihn völlig zu ignorieren.

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  32. Da der Andrang auf Karten für Hoffmann so gross war bestellte ich vorsorglich Karten für mehrere Vorstellungen. Dadurch kam ich also zur Premiere, am 04. war ich auf einem guten Stehplatz (noch nie war ich auf einem Stehplatz) und habe folgende Erkenntnis gewonnen:

    1. Villazón fehlen die 'Mitspieler'. Wenn man sieht, sofern man das will, wie akribisch er jede noch so kleine Geste kunstvoll ausspielt, wie er seine Rolle lebt - aber darumherum ihm wenig entgegenkommt. Gerade mal Angela Brower versucht diese 'Wüste' zu begrünen. Nach dem stimmlich ausgezeichneten Olympia-Akt sang Frau Damrau meist nur noch schrill, darstellerisch Minimalistin. Nerz und Stöckelschuhe sind stumme Requisiten - die Regie brachte damit nicht viel zustande, obwohl ich die Inszenierung generell nicht verteufeln möchte.

    2. Auf den Stehplätzen gibt es viele Leute mit denen ich gesprochen habe, die touristenmässig zu sämtlichen Opernhäusern reisen, die Bühne nur halbwegs sehen, sobald der Vorhang fällt hinausgehen ohne zu applaudieren. Aber - wahnsinnig gescheit daherreden und sich eine Freude daraus machen auf sämtlichen Blogs zu kommentieren.
    Das Zeitalter des Musik-Terrorismus hat begonnen.
    P.S. Als Villazón würde ich auf München pfeifen. Jonas Kaufmann hatte man früher nicht gewollt, er ging nach Zürich. Nun hebt man ihn (noch)in den Himmel.Hier wird alles kaputtgeredet.Man hat Thielemann verjagt, Nagano geht - warum auch immer.Wie lange darf Herr Bachler bleiben???

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