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Sonntag, 10. August 2014

La Traviata live aus Glyndebourne














An dem seit 1934 veranstalteten Opernfestival im britischen Glyndebourne sollten sich die jeden Sommer erneut die gleichen Schlagzeilen produzierenden Festivals in Salzburg und Bayreuth ein Beispiel nehmen. Man kann auch ohne permanente Personal-, Budget- oder Programmquerelen erfolgreich und nachhaltig Oper produzieren und das Publikum strömt. Aber dazu bedarf es Sorgfalt und einer vielleicht nur in England zu findenden Gelassenheit. Seit mehreren Jahren zeigt das Glyndebourne Festival inzwischen seine Neuproduktionen als kostenlose Livestreams im Internet. Heute ist die neue La Traviata dran, zu sehen auf der Festivalhomepage und auf der Seite des Medienpartners The Telegraph. Mark Elder dirigiert eine Inszenierung von Tom Cairns, zu hören sind zwei interessante neue Stimmen: Venera Gimadieva gibt die Violetta und Michael Fabiano den Alfredo.

Donnerstag, 28. November 2013

La Traviata aus der Scala auf ARTE und ARTEliveweb




Wie in jedem Jahr überträgt ARTE die Saisoneröffnung aus der Mailänder Scala. Während vor genau einem Jahr das Wagner-Verdi-Doppeljubiläum mit Richard Wagners Lohengrin eingeläutet wurde (was in Italien für mittelschwere Erschütterungen sorgte) steht nun zum Abschluss des Ganzen Verdis La Traviata auf dem Spielplan. Es dirigiert übrigens nicht der scheidende Musikchef Daniel Barenboim, wie in den Jahren zuvor, sondern ein möglicherweise kommender: Danielle Gatti. Die Inszenierung stammt von Dimitri Tcherniakov (der unlängst erst zum wiederholten Mal mit Barenboim an der Berliner Staatsoper zusammengearbeitet hat). Mit Diana Damrau, Piotr Beczala und Zeljko Lucic ist die Produktion attraktiv besetzt. Zu sehen im Fernsehprogramm von ARTE am 07.12.2013 ab 20.15 Uhr und auch als Livestream im Internet (siehe oben). Ob die Tradition dieser Übertragungen in den nächsten Jahren fortgeführt wird ist zu beobachten. Vielleicht gibt es ja zukünftig mehr Oper aus der französischen Hauptstadt, wenn Stephane Lissner von Mailand nach Paris wechselt. Könnte sogar besser zu ARTE passen. Und auch aus Berlin hätte man gern den Trovatore mit Netrebko und Domingo gesehen, der erst angekündigt wurde und nun doch nicht gezeigt wird.

Samstag, 14. September 2013

La Traviata auf 3sat - Netrebko & Villazon














Heute abend zeigt 3sat eine Verdi-Produktion, die erst acht Jahre alt ist und dennoch aus einer ganz anderen Zeit stammt: La traviata in der Inszenierung von Willy Decker bei den Salzburger Festspielen 2005. Man erinnert sich: Anna Netrebko und Rolando Villazon wurden mit dieser in allen Medien und auf allen Verbreitungswegen gehypten Produktion endgültig zum neuen Traumpaar der Oper. Was draus geworden ist wissen wir heute: Villazon schlägt sich tapfer und verwaltet nach Zwangspausen und Operationen die Reste seiner Stimme. Netrebko war cleverer oder hatte einfach auch nur mehr Glück, unangefochten ist sie bis heute die Königin des Business. Mittlerweile häufigere Absagen, der früher stets sehr zuverlässigen Künstlerin oder auch die immer wieder kolportierte Nähe zum russischen Präsidenten Putin können ihr nichts anhaben. Im Gegenteil, sie singt einfach ein europaweit übertragenes Open-Air auf dem Roten Platz in Moskau und macht sich damit nebenbei auf den Weg, ganz neue Partien zu erobern. Die Elsa mit Christian Thielemann in Dresden ist versprochen. Beim ganz jungen Villazon gab es damals übrigens durchaus Hoffnungen auf einen Lohengrin! Tempi passati...genau wie die superbe Traviata mit Netrebko, Hampson, Villazon...








Sonntag, 23. Dezember 2012

Andrea Breths LA TRAVIATA aus Brüssel




Die anlässlich ihrer Premiere vor einigen Tagen ziemlich kontrovers aufgenommene Neuinszenierung von Giuseppe Verdis La traviata durch die Schauspielregie-Altmeisterin Andrea Breth am Opernhaus La monnaie in Brüssel ist jetzt als Livestream zu sehen. Opernkritiker Manuel Brug scheibt in der Tageszeitung DIE WELT über die Aufführung: Schön ist diese "La Traviata"-Inszenierung nicht – aber gut: Andrea Breth schält Verdis Repertoire-Kracher in Brüssel aus seinem Plüsch. Heraus kommt ein faszinierender Abend voll Emotionalität. Klingt doch viel versprechend!

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