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Dienstag, 30. Juni 2015

Bayerische Staatsoper streamt Arabella-Neuproduktion














Programmänderung bei den beliebten Livestreams der Bayerischen Staatsoper: Am 11. Juli 2015 ab 19 Uhr wird die Neuproduktion von Richard Strauss Arabella, welche am kommenden Montag im Rahmen der diesjährigen Münchner Opernfestspiele Premiere hat, als kostenloser Livestream im Internet gezeigt. Die Inszenierung verantwortet Filmregisseur Andreas Dresen, zum ersten Mal am Haus tätig. Die musikalische Leitung hat der Arabella-erfahrene Musikchef der Pariser Oper Philippe Jordan übernommen. Als Arabella ist mit Anja Harteros eine der führenden Strauss-Interpretinnen unserer Tage im Einsatz und der Rest der Besetzung geht auch in Ordnung. Da sollte also nichts schief gehen. Die ursprünglich für den 4.7. geplante Übertragung der zweiten Festspielproduktion Pelléas et Mélisande aus dem Prinzregententheter wurde dafür leider aus technischen Gründen abgesagt. Interessenten sollten sich um Restkarten für eine der verbleibenden Vorstellungen bemühen. Auch wenn das Publikumsecho zur Premiere angesichts der abstrakt-anspruchsvollen Inszenierung ziemlich gemischt ausfiel: Französische Oper in dieser musikalischen Qualität ist in München nur in absoluten Ausnahmefällen zu erleben.

Montag, 16. Juni 2014

Anja Harteros - die neue Richard-Strauss-Diva













Wir haben Renée Flemings ernorme Medienpräsenz in diesen Tagen des Richard-Strauss-Jubiläums auf diesem Blog bereits ausführlich gewürdigt, so dass nun Gelegenheit sein soll, zu schauen, wer ihr denn nachfolgen könnte, wenn die Diva früher oder später kürzer treten wird. Ohne Zweifel mit der besten Ausgangsposition in den Startlöchern steht die deutsche Sopranistin Anja Harteros. Sie hat - ähnlich wie Fleming vor Jahren - im italienischen Fach reüssiert und schickt sich jetzt Schritt für Schritt an, die großen Strauss-Partien zu erobern. Die Vier letzten Lieder gehören schon länger zu ihrem Konzertrepertoire, die Bühnenrollen kommen nun eine nach der anderen hinzu. Vor Jahren gab es bereits eine Serie als Feldmarschallin im Rosenkavalier in München; vergangene Woche stand sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Camilla Nylund und Christiane Goerke anlässlich des Jubiläums in einer Richard-Strauss-Gala unter der Leitung von Christian Thielemann auf der Bühne der Dresdner Semperoper (on demand auf Arte Concerts) und brachte eine vollendete Interpretation der großen Arie Meine Elemer aus Arabella zur Aufführung. Und heute abend nun wird sie unter der Leitung von Philippe Jordan den großen Schlussmonolog der Gräfin aus Capriccio in einer konzertanten Version in der Bastille-Oper in Paris interpretieren. Mit dem gleichen Programm gastiert sie am Donnerstag dieser Woche im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Im Herbst steht dann erstmals die Ariadne auf dem Programm, wiederum zunächst nur in einer einzelnen konzertanten Aufführung in der Berliner Philharmonie. Die Feldmarschallin gibt sie im Laufe der nächsten Saison zweimal: Unter der Leitung von Christian Thielemann an der Semperoper in Dresden und in einer Neuproduktion der Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden unter der Leitung von Sir Simon Rattle. Abschließender Höhepunkt der kommenden Spielzeit dürfte die Neuproduktion der Arabella an der Bayerischen Staatsoper sein. Der erfolgreiche Kinoregisseur Andreas Dresen inszeniert erstmals an diesem Haus und die Produktion steht unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan. Damit schließt sich der Kreis zur heutigen Capriccio-Szene in Paris. Und auch Capriccio-Gräfin wird sie früher oder später szenisch interpretieren. Nicht in Eile, sondern besonnen und überlegt, so wie sie ihre mittlerweile unvergleichliche Karriere bereits seit Jahren vorantreibt.

Sonntag, 30. März 2014

Salzburger Arabella auf 3sat













Im Richard-Strauss-Jahr bringen die Osterfestspiele Salzburg Arabella in exquisiter Besetzung. Christian Thielemann dirigiert die Staatskapelle Dresden. Renée Fleming singt die Titelrolle, Thomas Hampson den Mandryka. (Das Foto zeigt Fleming als Arabella vor zwei Jahren in Paris, dort war Michael Volle ihr Partner.) Im Herbst geht die Inszenierung dann für nur zwei Abende an die Dresdner Semperoper, die allerdings bereits ausverkauft sein dürften. Dank 3sat kann sich der interessierte Opernfreund aber am 12. April 2014 ein Bild machen, die Salzburger Premiere wird ab 20.15 Uhr zeitversetzt übertragen.

Donnerstag, 28. März 2013

Arabella in Salzburg 2014



Das Programm der Salzburger Osterfestspiele 2014 wird erwartungsgemäß dem Jubilar Richard Strauss gewidmet. Im Mittelpunkt steht eine Neuproduktion von Arabella mit Renée Fleming in der Titelrolle und Thomas Hampson als Mandryka, Dirigent ist natürlich Christian Thielemann. In dieser Konstellation sollte Arabella vor einigen Jahren bereits in Zürich heraus kommen, aber das Projekt hatte sich zerschlagen. Bei den Berliner Philharmonikern gab es im vorvergangenen Jahr einen großen Richard-Strauss-Abend mit den beiden Solisten unter Thielemann, in dessen Verlauf auch Ausschnitte aus Araballa zur Aufführung kamen (und von der auch die Videos stammen). In den neunziger Jahren hat Thielmann das Stück an der New Yorker Metropolitan Opera dirigiert. In Salzburg spielt dann selbstverständlich die Staatskapelle Dresden, das neue Residenzorchester der Osterfestspiele. Mit der Inszenierung wurde Florentine Klepper betraut, die noch junge Regisseurin inszeniert noch in dieser Saison Der fliegende Holländer neu an der Semperoper in Dresden. Warum hat man eigentlich nicht auf die Pariser Inszenierung von Marco Arturo Marelli aus dem vergangenen Jahr zurück gegriffen, in der Renée Fleming bereits einen großen Erfolg feiern konnte? Die würde auf Grund ihrer repräsentativen und fulminanten Entfaltung des Stücks wunderbar ins Salzburger Festspielhaus und zu den Osterfestspielen passen! Nach dem inszenierungstechnisch missratenen Start mit dem Parsifal in diesem Jahr sollte da besser nichts mehr schief gehen. Das weitere Programm der Osterfestspiele umfasst Werke von Strauss, Mozart und Rihm, neben Thielemann dirigiert auch Christoph Eschenbach, Anja Harteros kommt mit den Vier letzten Liedern. Die Kartenpreise bleiben extrem teuer, aber es darf auf eine TV-Ausstrahlung gehofft werden, die hoffentlich viel kurzweiliger wird als die des Parsifal in diesem Jahr!






Donnerstag, 21. Februar 2013

Renée Fleming erklärt Arabella



Die Renée-Fleming-Festspiele auf diesem Blog gehen weiter! Im vergangenen Sommer stand die geschätzte Sopranistin in einer Neuproduktion von Richard Strauss' Arabella auf der Bühne der Opéra de Paris. Michael Volle gab den Mandryka, Marco Arturo Marelli hat inszeniert, Philippe Jordan dirigiert. Eine Großtat der Pflege des Strauss-Repertoires, bei dem sich die großen Opernhäuser ansonsten in den letzten Jahren merklich zurückhalten. Hier nun erklärt Fleming das Stück auf launige, wie unterhaltsame Weise und die Ausschnitte machen Lust auf die komplette DVD, die nun hoffentlich bald erscheinen wird!



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