Mittwoch, 11. April 2012

Klaus Florian Voigt übernimmt Berliner Lohengrin













Tenor Klaus Florian Vogt übernimmt die Titelrolle in der Neuinszenierung des Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin, Premiere ist am kommenden Sonntag (15. April 2012). Kaspar Holten inszeniert, Donald Runnicles dirigiert. Ursprünglich war für die Rolle Vogts junger Kollege Marco Jentzsch vorgesehen, der jetzt ohne Angabe von Gründen aus der Produktion ausgestiegen ist. Dass in Vogts Kalender überhaupt eine passende Freiperiode zu finden war liegt am Gran Teatre de Liceu Barcelona, welches aus Finanzknappheit mehrere Neuproduktionen kurzfristig abgesagt hat. Er war dort für den Doppelabend Eine florentische Tragödie/Der Zwerg eingeplant. Bereits bei der letzten Neuproduktion des Lohengrin in Berlin(Foto) an der Staatsoper Unter den Linden - in der Inszenierung von Stefan Herheim, am Pult Daniel Barenboim - ist Klaus Florian Vogt kurzfristig eingesprungen (damals für Burkhard Fritz). Er ist ohnehin der Lohengrin vom Dienst, gerade in Berlin, zuletzt hat er ihn im konzertanten Wagner-Zyklus von Marek Janowski gesungen. Bleibt zu hoffen, dass das Debüt von Marco Jentzsch nur aufgeschoben ist, Nachwuchs im Wagnerfach ist selten und kostbar!

Kommentare:

  1. Am Donnerstag hat Vogt wegen Erkrankung nicht gesungen, sondern Martin Homrich von der Seite!

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  2. Vogt als Lohengrin erinnert gelegentlich an den großen Leonid Sobinov in dieser Rolle. Silbern, höhensicher, trotz vermeintlicher Leichtigkeit männlich, im Ganzen fast äthereisch. Sobinov allerdings hatte ein Größeres dolce in der Stimme.

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