Samstag, 21. Januar 2012

Adriana Lecouvreur nochmal im Kino


Die gefeierte Londoner Aufführung von Cileas Adriana Lecouvreur mit Angela Gheorghiu und Jonas Kaufmann kommt am 13.02.2012 um 19.30 Uhr nochmals in alle UCI-Kinowelten in Deutschland und Österreich (außer Berlin Colosseum). Die Inszenierung von David McVicar war im letzten Jahr bereits auf ARTE zu sehen, wer das verpasst hat bekommt jetzt nochmal Gelegenheit auf der großen Leinwand!

Kommentare:

  1. Nein danke, Gheorghiu kann ich nicht ab, Kaufmann kann kein Italienisches Fach.

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  2. Kaufmann kann das sehr wohl und besser als viele andere

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  3. Kann er nicht, aber die Unbedarften freuen sich.

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  4. Kaufmann erhält nicht umsonst überall in der Welt
    hervoragende Kritiken

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  5. Er ist ein guter Sänger, ja. Aber kein überragender. Hätte er nicht dieses Aussehen, er wäre fest an einem Stadttheater. Glauben Sie mir.

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    1. Definieren Sie doch mal die Unterschiede zwischen gutem und überragendem Sänger. Welcher Sänger hat bei welchen Kriterien welches Niveau? Wie soll man Ihnen glauben, wenn Sie lediglich Behauptungen und keine fachspezifische Begründung liefern? Wo haben Sie Kaufmann live gehört? Man muß sein Timbre natürlich nicht zwingend mögen, dann sollte man das auch so schreiben und nicht eine Kompetenz vortäuschen, die man doch von der Ausbildung nicht hat? Oder verfügen Sie über eine Ausbildung, die Sie befähigt Stimmen hinsichtlich Fach, Fachwechsel, Alterungsprozeß und vielen anderen Aspekten fachkompetent zu beurteilen?

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    2. Weisen Sie zunächst Ihre Kompetenz nach hier schreiben zu dürfen.

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    3. Ja danke für die sehr aufschlußreiche Antwort. Hier benötigt man offensichtlich keine Kompetenz wie aus Ihrer äußerst kompetenten Anwort zu entnehmen. Sie haben Behauptungen aufgestellt,ich frage nach. Das ist so üblich, wenn es darum geht zu erfahren was die Basis von Behauptungen ist. Ein allgemein übliches Verfahren, ohne jede Häme. Dem ersten, der hier über diffizile stimmtechnische Aspekte schreibt und seine Kompetenz nachweist, die über den Laberstatus hinausgeht, gebührt die Krone. Aber in aller Regel ist schon aus der Art der Formulierung von Behauptungen zu entnehmen, daß hier mal wieder viel heisse Luft und keine Substanz vorhanden ist, leider. Scheint für dieses Portal der Regelfall zu sein. Ich habe Kaufmann als Lohengrin, als Werther und als Don Jose live gehört, kenne alle DVD von Monteverdi bis Wagner. Sie stehen in der Erklärungspflicht mit den Behauptungen. Wo haben Sie Kaufmann live gesehen? Wenn Ihnen das Timbre nicht gefällt, ist das doch völlig in Ordnung. Aber warum immer so auf Kompetenz spielen. Ich gehöre im übrigen nicht zum Fan-Club J.K.

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    4. Zwar sprechen Sie mich nicht an aber dies muss ich mal sagen: niemand steht hier in irgendeiner Pflicht und schon gar nicht, einem Oberlehrer wie Ihnen etwas nachzuweisen. Und zu Kaufmann: Er ist kein Don José, er trifft diesen Charakter gar nicht, da hilft auch kein Chargieren. Er ist auch kein Lohengrin. Ganz und gar nicht. Da fehlt das Wesentliche. In dieser Partie muss die Stimme vermitteln können, dass sie aus einem vermeintlichen Jenseits kommt. Kann sie aber nicht. Sie ist immer blank hier und auf der Bühne. Lediglich der Werther war der Erwähnung wert, weil Kaufmann so etwa wie eine voix mixte hat. Er hat auch keine Fähigkeit das Italienische Fach zu singen. Nicht dadaurch dass man etwas singt wird man zum Sänger dieser Fächer. Kaufmann war einmal sehr gut im Lyrischen. Und Mozart konnte er, was etwas heißen will. Dabei hätte er bleiben sollen und sich entwickeln denn: es gibt wenige die sein Anfangsmaterial hatten. Der Drang zum Verismo, Wagner und ähnlichem hat dem Mann etwas Wesentliches genommen. Kaufmann habe ich in vier Rollen gehört. Eine einzige hat mich überzeugt. Werther.

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    5. Danke für die Antwort. Sie stehen natürlich in keiner Pflicht. Wenn das Einfordern von Kompetenz oberlehrerhaft wirkt, mein Fehler, tut mir Leid. Da ich seit Jahrzehnten in diesem Bereich tätig bin, kann ich ihren Typus, den man immer wieder in der Opernwelt findet, gut einordnen. Sie definieren was ein Don Jose ist, welche Stimme nicht oder doch aus dem Jenseits kommt, sie ordnen alles doktrinär,absolut zu und backen sich Ihre eigene Philosophie.Da kann der sowieso nichts im Französischen, der andere kann nichts im Italienischen usw.. Alles ohne Angabe von Kriterien. Das sind Bauchgefühle mehr nicht. Ich habe diese Art von Sicht in Jahrzehnten kennengelernt. Wenn man hier vieles liest, kann man Kaufmann nur bedauern, daß er sich nicht hier bei den vielen Fachleuten ständig Rat holt. Da müssen dann völlig inkompetente Berater mit Ausbildung herhalten. Natürlich hat jeder Sänger auch schwache Vorstellungen. Ich spreche Ihnen auch grundsätzlich keine Kompetenz ab, auch autodidaktisch ist einiges, aber eben kaum das Entscheidende möglich. Sie sind ein Vertreter, des so und nicht anders, der auch noch an absolute Maßstäbe glaubt, damit personal veschwistert ist. Wobei Sie die Kriterien für sich persönlich festlegen. Das lasse ich mal so gelten, denn insofern bringt keine Diskussion etwas. Danke,daß Sie mir geantwortet haben. Solche Einlassungen sind für mich ein weiterer Baustein, um weitere Erkenntnisse über die Grundbefindlichkeiten von Opernenthusiasten zu gewinnen. Das ist bitte ernsthaft gemeint und ohne Häme, die hier an der Tagesordnung ist.

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    6. Lassen Sie mich zu Kaufmann ergänzen. Ich kann eine konkrete Kritik an ihm jederzeit akzeptieren, aber eben nicht die übliche " der kann Wagner nicht , der kann das Italienische nicht" Behauptungen ohne jegliche Begründung. Ich bin von Kollegen umgeben, denen man infolge Ausbildung die Fachkompetenz nicht absprechen kann und die sehen oder hören das eben ganz anders, unterschiedlich akzentuiert. Schicken Sie fünf Fachleute in die gleiche Vorstellung und sie werden unterschiedliche, manchmal sogar extrem konträre Meinungen hören. Es geht eben nicht um Mathematik, damit ist dem subjektiv affektiven Zugriff, der erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich sein kann, Tür und Tor geöffnet. Wieso allerdings der Lohengrin zwingend eine hell lichte Tenorstimme sein muß, erschließt sich mir nicht, außer durch Tradition. Die assoziative Verknüpfung von nur hell licht und - aus fernem Land- und dunkel - als nicht rollenadäquat - halte ich ehrlich gesagt für reichlich schwarmgeistig verblasen. Solche Aussagen würde ich eher der Wagnerianerwelt zuordnen, die eine bestimmte Art des Denkens, die in der Tradition der Bayreuther Blätter mit nationalistischer Vergangenheit ihre Heimat hat, zuordnen. Dann dürfte auch kein Dunkelhaariger den Lohengrin singen usw. . Wir sind damit zwangsläufig in einer brisanten Ecke.
      Zum teilweise atemberaubend uninformierten Verständnis von Wagnerinhalten möchte ich hier gar nicht zu sprechen kommen.
      Zusammengefaßt stören mich hier generell die Behauptungsmentalität ohne Begründungsnotwendigkeit. Eigentlich etwas Selbstverständliches. Wenn man die einfordert infolge plakativer Aussagen, wird dann Oberlehrerhaftigkeit vorgeworten.
      Ich finde generell jede fachlich nachvollziehbare Kritik interessant. Nur zur Selbstinszenierung von Fans und "Anti-Fans" ist dieses Portal nicht geeignet. Fans und "Antifans" haben eines gemeinsam, den rein affektiven Zugriff nur mit anderen Vorzeichen.

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    7. Die meisten Beiträge außerhalb der Ihren überzeugen mich.- Was sind Sie doch für ein atemberaubender Quatschkopf. Seit 1959 leite ich Opernhäuser und disponiere Stimmen, aber einen solchen Rechthaber wie Sie habe ich nicht mal unter schwierigen Künstlern erlebt.

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    8. Sie schreiben, nur der Werther von Kaufmann hat Sie live überzeugt. In Ordnung, aber warum der Werther und die anderen Rollenporträts nicht? So kann das doch niemand nachvollziehen. Wenn man mit festen, oft über Jahrzehnte gewachsenen Vorstellungen im Vergleich zu anderen Sängern, also subjektiv vorfixiert an eine Wertung herangeht und dann auch noch der Auffassung ist, man müßte eine Rolle nur so und nicht anders singen,sind die negativen Ergebnisse doch schon vorprogrammiert.Häufig werden weit in die Jugend zurückreichende Erlebnisse in der nostalgischen Erinnerung idealisiert und die imaginierte Idealisierung zum Maßstab in absoluter Form gemacht. Der verklärende retrospektive Zugriff ist typisch menschlich. Dabei will ich natürlich nicht bestreiten, daß es auch qualitative Unterschiede gibt, die über den Bereich des Geschmacks hinausgehen. Aber generell gilt für mich, daß hier jeder seine Wertung begründen sollte, so daß man sie nachvollziehen kann und nicht mit Rundumschlägen agiert, die irgendwo rausgezogen wurden, Schlagworte ohne Inhalt. Es reicht doch, wenn jemand sagt, mir gefällt das Timbre, die Expansionskraft, die subtile Ausgestaltung usw. von dem und dem besser. Oder, der wird der Rolle nicht gerecht, weil ich das so und so bewerte. Dann ist die Welt doch in Ordnung. Unterschiedliche Meinungen sind selbst unter ehemaligen Spitzensängern der Normalfall.

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    9. Antwort für 24.3.07.56. Danke für Ihre zorngeprägte, offene Meinung. Aber den argumentativen Nachweis von Rechthaberei kann ich leider nicht erkennen? Was ist bitte daran falsch, daß ich konkrete Begündungen möchte, für Negativeinlassungen über Sänger. Kaufmann kann nichts im italienischen Fach, kann nichts im deutschen Fach, singt auf Stadttheater-Niveau(negativ besetzt), so die Vorwürfe, auf die ich mich bezogen habe. Das können Sie akzeptieren in der Schlagwortsprache ohne Begründung? Das ist nur ein Beispiel. Sie sind überwiegend mit den Beiträgen zufrieden? Das wundert mich erheblichst, wenn Ihr Hintergrund stimmt, was ich mal voraussetze. Ich weis natürlich nicht, was Sie hier gelesen haben. Ich erwarte lediglich Begründungen, wenn hier wüst um sich geschlagen wird. Eine Praxis, die unter halbwegs intelligenten Menschen eigentlich üblich ist. Ein Behauptungsforum ist doch inhaltlich uninteresant. Haben Sie noch nicht gemerkt,daß hier ständig selbsternannte Fachleute unterwegs sind, die sich über "stimmtechnische" Aspekte fundamental auslassen ohne jedes angemessene Ausbildungswissen?
      Sie wissen ganz genau, welches einzig richtige Fach - welches Fach niemals usw. . Nur bei der Begründung - Fehlanzeige-. Auch autodidaktisch ist natürlich vieles möglich. Aber das nicht durch Ausbildung gerechtfertigte Anspruchs- und Bewertungsgebaren mit dem hier geschrieben wird (zu Kaufmann), wäre im wissenschaflichen Bereich ohne Hinterfragung, ohne entprechenden Nachweis der Kompetenz völlig undenkbar. Und nur darum geht es. Ich bin gewohnt z.B. im Musiksoziologiebereich gänzlich anders zu arbeiten. Wenn Sie sich bei Ihrem Hintergrund mit einem solchen Affektstau-Kommentar zu meinen Ausführungen zufrieden geben, ist das auch eine interessante Erfahrung, die ich in meine Arbeit einfließen lassen kann. Generell sehe ich aber einer sachlich argumentativen Einlassung gern entgegen.

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    10. Aha, Sie leiten seit Jahrzehnten Opernhäuser, sind Stimmdisponent, vermutlich der Jan de Turovski, der sich im Internet permanent mit dieser Scheinkompetenz in Szene setzt? Wenn ich Ihre Einlassungen lese, dürften Sie eher zur Gruppe gehören, bei der eher der Wunsch der Vater des Gedankens ist? Melden Sie sich doch einfach mal und benennen Sie die Stationen, an denen Sie Opernhäuser geleitet haben wollen? Ihre weltweite Stimmdisponentenfunktion reduziert sich vermutlich auch eher in den Bereich der Phantasterei? Wenn ich mir geirrt haben sollte, dann steht es Ihnen frei, hier jederzeit das Gegenteil zu beweisen.

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  6. er ist ein überragender Sänger,das hat mit dem Aussehen nichts zu tun.Aussdem ist er auch noch ein
    sehr guter Schauspieler

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  7. Seine immer wieder praktizierte, aufgesetze, baritonale Einfärbung einer an sich schönen, von Natur aus heller timbrierten Stimme, nervt. Überragend ist etwas anderes. Das gilt für Stimmen die ohne Registerbrüche auskommen, oder diese überwunden haben durch überragende Technik. Das fehlt Kaufmann. Ich stimme 10:51 voll zu.

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    1. Definieren Sie doch mal Registerbruch und weisen Sie den mal explizit bei Kaufmanns Interpretationen nach. Daß nur Stimmen ohne Registerbruch als überragend gehandelt werden, deutet auf elementare Unkenntnis hin. Der Callas warf man stets Registerbrüche vor, während die Tebaldi "sauberer" im Sinne der reinen Lehre sang. Sie sehen, so einfach ist das eben nicht mit den Zuordnungen. Wie kommen Sie darauf, daß Kaufmann seine Stimme baritonal einfärbt, das ist schlicht, fachlich betrachtet, Unsinn. Es gab immer mehr baritonal timbrierte Tenöre wie z.B. Ramon Vinay, Corelli usw. oder als Gegensatz für lyrisch helle Timbrierung Pavarotti oder Alfrdo Kraus. Haben Sie schon mal etwas von Stimmentwicklung im Alterungsprozeß gehört? Von Natur aus hell timbrierter Tenor ist doch absoluter Unsinn.Woher haben Sie solche Vorstellungen? Hören Sie doch mal Kaufmann in Mozart und Monteverdi Opern. Ein Timbre hat man oder man hat es nicht. Man kann kein Timbre aufsetzen, einfärben. Solche Einlassungen findet man immer wieder bei fachlicher Schwadronierei ohne fachliche Kompetenz.Die werden in allen Internetforen in stetiger Wiederholung solcher unsinnigen Phrasen vertreten. Aber dadurch werden sie nicht fachlich richtig.

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    2. Vinay und Corelli im Atemzug mit dem Stadttheaterniveau von Kaufmann. Es ist zum Heulen, wenn nicht zum Lachen. Und ganz richtig: Kaufmann färbt künstlich baritonal ein. Dass taten andere nicht. Vinay hatte nur diese eine unvergleichliche Stimme und Corelli hatte unendliche Höhen und diminuendi. Seine Stimme war viril und hatte Corpo. Wer ihn hörte wie ich wird es nie vergessen. Kaufmann vergißt man schnell. Und Sie verwechseln dauernd etwas, Sie, der nur in der Verteidigung spielt. Aber niemand greift Sie an und so stehen Sie vorm Tor und verteidigen. Andere Meinungen gibt es, na und?

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    3. Interessante Antwort. Wo bitte wollen Sie denn Vinay gehört haben, wo bitte Corelli ? Auf CD/DVD - mehr aber nicht- Bitte Angabe des Jahres und der Opernaufführung bzw. der Rolle, wenn Sie mir wirklich weis machen wollen, Sie hätten diese Sänger live gehört. Wo haben Sie Kaufmann live gehört? Vinay ist im übrigen gewechselt vom Baritonrollen zu Tenorrollen und wieder zurück. Von dieser einen Stimme kann also nicht die Rede sein. Die Eigenschaften von Corellis Stimme haben sie schön in einer Quelle abgeschrieben, das ist einfach zu offensichtlich. Die Ausdrucksweise paßt so gar nicht zu Ihrer sonstigen Sprache. Jeder der vom Fach ist, erkennt an ihrer plakativen Art zu schreiben,daß sie fachlich keinerlei Ausbildung haben. So schreibt kein versierter Fachmann, das können Sie mir mit 30 Jahren Erfahrung in diesem Geschäft ruhig glauben. Die stimmtechnische Beurteilung einer Stimme ist ein Spezialgebiet, von dem sich Laien mit vollmundigen Behauptungen fern halten sollten,weil die Ergebnisse schon in den grundsätzlichen Anwürfen falsch sind.

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    4. Ist ja ordentlich was los hier.
      btw auch Kaufmann hat eine virile Stimme, und Diminuendi satt!!
      Und dieser Corpo!

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    5. Zu 03:01
      Wenn mann wie ich 1934 geboren wurde, kann man sehr wohl Vinay und Corelli live gehört haben. Ich hörte Vinay 1954 in einer seiner letzten Otello-Vorstellungen in USA. Ein Geschenk meiner Eltern, die Opernagenten waren. 1963 hörte ich ihn als Telramund in Bayreuth. Und 1965 als Jago in USA. Vinay mit Tamagno der größte Otello aller Zeiten, kehrte zu den Anfängen zurück. Zum Bariton. Jedoch als Tenor, sowie als Bariton zeigte er eine äußerst maskuline einheitliche Stimme. Franco Corelli hörte ich insgesamt fünf mal. Als Cavaradossi zwei mal, als André Chenier im Teatro san Carlo ein Mal und als Pollione in Paris in der legendären Zeffirelli-Produktion mit der Callas als Norma und Christa Ludwig als Adalgisa zwei Mal. Aber die Liste derer die ich hörte ist lang. Bastianini, di Stefano, Cesare Siepi, Vishnevskaja, Ghiaurov, Freni ..... Unter Opernfachgleuten aufgewachsen und später selbst in diesem Metier tätig, bin ich in der Wolle gefärbt. Aber selbst das werden Sie wieder einschränken wollen. Nun also. Ich habe den Eindruck hier wird gern unqualifiziert kritisiert und eingedroschen. Da lobe ich mir die Atmosphäre in der ich sensiblen Umgang mit Künstlern führen mußte und gerne führte. Nichts anderes hatte ich bei meinen Eltern gesehen. Übrigens: Corelli und Callas sowie di Stefano habe ich einige Male getroffen. Ein Teil der legendären stagefright des Lampenfiebers Corellis hatte auch mit seiner kritischen Ehefrau, der ehemaligen Sängerin Loretta di Lelio zu tun, die in jeder Vorstellung an der Seitenbühne stand und es oft übertrieb. Callas war viel sensibler und verletzlicher als oft dargestellt und di Stefano sang die letzten Jahre nur noch um Geld für seine schwer kranke Tochter zu verdienen. Abschreiben ist etwas was ich weder kenne noch nötig habe. Gesang ist mein Beruf gewesen. Aber Sie scheinen ja alle Quellen zu kennen und so vertun Sie sich offenbar gelegentlich. Ich hatte mich hier zufällig verirrt, jedoch ist in meinem Alter ein Kindergarten nicht der richtige Platz.

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    6. Ja danke, das ist doch einmal eine präzise Antwort, die man wirken lassen kann. Auch ich bin ein absolutes oldtimer Modell . Auch ich habe Corelli noch live gehört, Vinay leider nicht. Was mich bei Ihrer zweifelsohne vorhandenen Erfahrung so stört, ist, daß Sie wenig differenziert urteilen. Hätten Sie differenziert fachliche Kritik an Kaufmann geübt, in einer Sprache, die Sie eigentlich beherrschen müßten, wäre mein Eindruck ein anderer gewesen. Ich kann jede Kritik an Kaufmann akzeptieren, wenn sie fachlich kompetent vorgetragen wird und nicht mit Stadttheater-Niveau - Sprüchen. Wobei Sie doch wissen müßten, daß gerade aus diesem Bereich der Nachwuchs kommt. Auch Marilyn Horne hat in Gelsenkirchen angefangen. Aber lassen wir das. Ich sehe Sie sind erfahren, haben background, was ich bei Ihren Fundamentaleinlassungen leider so nicht erkennen kann. Ihre Einlassungen bieten für mich einen interessanten Rückkoppelungsbereich unter Kollegen. Insofern ist diese Einlassung wenigstens eine positive Bereicherung meines Erfahrungsschatzes unabhängig davon, ob ich Ihre Meinung teilen kann. Das ist aber nicht zwingend notwendig. Auch der Gegensatz kann konstruktiv sein, wenn er fachlich nachvollziehbar ist. Danke für Ihre ausführliche Darlegung. Wenn Sie in Zukunft präzise Kritik üben würden,werde ich das jederzeit auch als Bereicherung sehen.

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    7. Für mich wäre z.B. interessant gewesen, wie Sie Ihre Unzufriedenheit mit Kaufman darlegen würden. Was ganz konkret ist bei ihm schlechter als bei wem? In welcher Rolle ist er warum schlechter als wer? Bei allem Erfahrungswissen, was ich Ihnen ja glaube, wäre doch eine differenzierte Darlegung sehr interessant. Aber wenn ich solche Einlassungen lese wie " der kann nicht italienisches, der kann nicht deutsches Fach usw., sorry, aber das ist mir einfach zu wenig. So läßt sich nicht ernthaft diskutieren. Solche Einlassungen führen auch dazu, daß man den Schreibenden zwangsläufig unterschätzt. Wenn die Sprache differenzierend ist, wird ein Schuh draus.

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    8. Man sollte mal aufhören soviel Aufhebens um Kaufmann zu machen. Ein derart hochgejubelter Sänger wie er ist allein mit dem Attribut guten Aussehens und einer zu geringen Anzahl bester Tenöre zu erklären. Hinzu kommen die Suggestionen der Industrie die oft endimensionaler und platter nicht sein könnten. Kaufmann ist obere Mittelklasse aber mehr nicht. dazu ist seine Stimme viel zu uneinheitlich und unentschieden. In Italien zuckt man in der Regel die Schulter wo man bereits in Piacenza mehr von Oper versteht als in München. Er möchte auch Wagner und vieles andere. Überzeugend, wirklich atemberaubend, sind nur zwei französische Rollen. Und könnte mal jemand diesen Mathelehrer hier abstellen?

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  8. Meiner Meinung nach verhält es sich etwas anders: Das wir heute in der Spitze (vielleicht auch in der Breite) einen viel einheitlicheren, glattgebügelteren Standard haben als früher ist unbestritten.
    Wenn wir nun aber die sogenannten "Stars" betrachten, dann fällt doch auf, dass es sich um ein Panoptikum handelt: Die ausgefallene Stimme (knabenhaft wie KFV oder dunkel wie JK, stratosphärisch wie JDF oder anachronistisch wie JCalleja) wird vermarktet. Und wir haben doch daran die meiste Schuld, weil wir immer Neues wollen und gerade bei den Monstrositäten nicht gelassen wegschauen.
    Meiner Meinung nach ist Kaufmann kein guter Schauspieler. Egal welche Rolle er spielt/singt, es steht immer Kaufmann auf der Bühne. Was seine Musikalität betrifft, ist er momentan konkurrenzlos. Und vielleicht einer der intelligentesten Tenöre, die es bislang an der Spitze (egal wie diese Spitze zustande kommt) gab. Was das italienische Fach betrifft, genügt vielleicht der Hinweis, dass er in Italien selbst damit kaum auftritt und mit seinen Auftritten dort wenig überzeugen konnte. Anders als im Rest der Welt. Will aber den Italienern unterstellen, dass sie das intuitiv besser bewerten können als der Rest der Welt.
    Seine Technik halte ich für richtig und gut. Es ist eine Weise des Singens, die durch den Zweiten Weltkrieg aus Europa geflohen ist bzw. ausgerottet wurde. Jedenfalls verlorenen gegangen ist. Man findet sich verstärkt auf dem nordamerikanischen Kontinent. Sie ist direkt physiologisch richtig. Daher nur zur Richtigstellung: Er macht die Stimme nicht dunkler. Die Stimme wird durch diese Technik dunkler. Über eine Technik sich zu streiten ist nun aber so sinnvoll wie die Diskussion, ob man lieber Automatik oder ein Auto mit Schaltung fährt.

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  9. Indem er die falsche Technik anwendet, macht er die Stimme dunkler. Wenn ich Wasser nehme und meine Körper damit benetze, werde ich nass. Was nordamerikanische Technik betrifft so seinen Sie versichert, dass die in Europa federführenden Schulen und Akademien, vor allem in Italien, richtungsweisend sind. Deshalb kaommen auch fast alle amerikanischen Sänger die weiterkommen wollen, nach Europa. Nicht etwa weil es dort keine Opernhäuser oder Schulen gibt. Von dem Moment an, als Kaufmann fälschicherweise Richtung Versimo ging, versuchte er die Stimme tieferzulegen, was man auch an seiner Körpersprache beim Singen sehen kann. Singt er Französisches Fach ist das nicht zu bemerken.

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    1. Sehr interesssant zu lesen. Verraten Sie mir freundlicherweise noch Ihre fachliche Kompetenz zu diesen Wertungen zu kommen, dann würde einiges klarer außerhalb der reinen Behauptungsebene.

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  10. @AnonymJan 27, 2012 03:40 AM
    Ich bin anderer Meinung. Die in Amerika gut ausgebildeten amerikanischen Sänger kommen nach Europa, weil es hier Jobs gibt.
    Was mich an Ihrem Beitrag wirklich interessiert:
    a) Was ist Ihrer Meinung nach an seiner Technik falsch (und bitte nicht klang-orieniert antworten, sondern möglichst physiologisch-orientiert)
    b) Was sehen Sie an seiner Körpersprache?

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  11. Ich bin zwar nicht der Angesprochene, aber ich versichere Ihnen, es gibt in Amerika mehr Jobs für Opernsänger als hier. Osteuropa und Asien haben Europa durch ihre hier relativ niedrigen Gagen fest im Griff. Und es komen mehr.

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  12. Das laienhafte Geschwätz über richtige und falsche Technik nervt. Vielleicht helfen ein paar Links den Horizont erweitern:
    http://greatoperasingers.blogspot.com/2009_08_01_archive.html
    http://tenortalkblog.com/2011/03/09/melocchi-del-monaco-corelli-and-the-method/#comments
    http://tenortalkblog.com/2011/09/11/overblown-singers/
    Generell gilt, es gibt nicht die eine wahre Technik für eine perfekte Stimme. Caruso wurde von seinen Zeitgenossen eine völlig falsche Technik vorgeworfen, diese aber hat er bis zur Perfektion vervollkommnet!
    So what!

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    1. Ich stimme Ihnen voll zu. Wenn sich hier jemand vorstellt und seine fachlich ausgebildete Kompetenz nachweist, dann ist es interessant seine Meinung zu hören. Aber dieses stetige Laiengeschwätz über komplexe Sachverhalte, die nur Behauptungen beinhalten, sind in allen Foren an der Tagesordnung. Kein wirklicher Fachmann würde so formulieren, wie das hier die Regel ist. An der Art der Einlassungen erkennt man, daß es sich fast immer mehr um heisse Luft als um Fachkompetenz handelt.

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  13. Tolle links, Anonym Jan 30, 2012 10:17 AM,
    endlich geht es hier mal zu Sache!
    Vielen Dank.

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  14. Ansichten und Erfahrungen sind nicht automatisch laienhaftes Geschwätz wenn sie nicht professoral vorgetragen werden. Und Paul, der des öfteren aus solchen sehr theoretischen blogs abgeschrieben hat, sollte man hier nicht allzu ernst nehmen. Er hat sich schon anderswo ausschwadroniert.
    Kaufmann, der in vieler Hinsicht eine interessante Stimme hat, weil sie zwei Personen zu gehören scheint, gilt bei Stimmdisponenten als der Mann für alle Gelegenheiten. Das ist mit Verlaub nicht nur positiv zu betrachten wenn man meint: Mit ihm kann man nicht wirklich daneben hauen, aber Kaufmann ist eben auch nicht eindeutig. Mit eindeutig meine ich einen Sänger wie Wunderlich. Ohne Einschränkung, gesanglich aus einem Guss mit stupender Technik und einer natürlichen Anwendung aller eigenen Ressourcen, ohne Tricks.
    Was Caruso betrifft, so warfen ihm Zeitgenossen nicht nur falsche Technik vor sondern noch viele andere Mankos, weil sie ihn nicht verstanden und weil diese Stimme, so far out of any range uptil today, alles bisher Dagewese in den Schatten stellte. Sie alle wurden eines besseren belehrt und noch heute findet man tolle Hinweise in Marafotis Buch über seine Kunst. Caruso führte eine bis dahin unbekannte Art des Singens ein, löste die Rampe ab und überwand die Schule des Belcanto aus sich selbst und seinem Erleben des Gesanges, ohne die qualitativ wichtigen Errungenschaften der Belcantoschule aus dem Auge zu verlieren. Caruso entwickelte eine natürliche belcantistisch-veristische Technik die einzigartig war und die niemand ihm beibringen konnte außer er selbst. Nach ihm konnte niemand mehr so singen wie zuvor. In einer einzigen Saison gelang es Caruso den bis dahin als unschlagbaren Star des Tenorgesanges berühmten Jean de Rezske an der MET in Vergessenheit geraten zu lassen. Wie Flaubert im Roman mit dem Stil der Bovary eine völlig neue Art des Schreibens begann so erreichte Caruso eine neue Zeitrechnung die bis heute andauert. Wie Flaubert in der Literatur die Demontage des romantischen Diskurses gelang, so überwand Caruso alles bisher Bekannte in einem ähnlichen natürlichen Kraftakt der mühelos schien. Beide waren sehr harte Arbeiter in ihrer Kunst. Der Schnitt Flauberts zwischen Romantik und Realismus entspricht Carusos instinktiv entdecktem neuen Singen. Es geht hier darum die Tragweite und Bedeutung der Kunst Carusos anzumerken. Sie ist mit nichts zu vergleichen.
    As Pavarotti said very right: Takes us all together, the greatest singers of today, take all of us and be assured, we can olny kiss the shoes of Caruso.
    **Carusos Method Of Voice Production The Scientific Culture Of The Voice, by P. Mario Marafoti

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    1. Erstens schreibe ich nicht aus blogs ab, und aus Sachbüchern schon gar nicht, Sie kneifen Anonym!

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  15. Mehr fällt diesem Tölpel zu einem wirklich klugen Beitrag nicht ein. Na dann Prost.

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  16. Was ist daran klug, einen anderen als "nicht allzu ernst nehmen" zu beschimpfen, einen internationalen Topkünstler kleinzureden, und aus einem Sachbuch zu zitieren? Zu den Behauptungen aber, die aufgestellt werden, und von anderer Seite zur Diskussion gestellt werden, keinerlei Beweise oder Fakten.

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  17. Paul ist das lebendige Sachbuch. Wird Gott sei dank nicht wieder aufgelegt.

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  18. Kleinreden? Da leidet wohl einer, Paul, an Verfolgungswahn. Eine äußerst kluge und treffende Kritik möchte Paul kleinreden. So doof, Paul, sind wir aber hier nicht, gerade Ihnen auf den Leim zu gehen. Sie können nicht lesen, deshalb lesen Sie nur das, was Sie lesen wollen. Der wunderbare Vergleich mit der Bedeutung Flauberts ist eine Erbauung. Hut ab. Bei Paul behalte ich ihn auf. Die arme Frau, wenn er denn eine hat. Selten einen solch penetranten Rechthaber erlebt. Paul, halten Sie einfach mal die Klappe. Zum Lachen holen wir uns Stoff woanders.

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  19. Es geht hier nicht um Caruso, über den ein paar Sätze aus wikipedia abgeschrieben wurden, auch nicht um Flaubert, einen Schriftsteller, sondern um die Behauptung, Herr Kaufmann habe eine falsche Technik. Doch dazu sagt Herr Anonym gar nichts, wenn man um Klarstellung bittet, sondern weicht vom Thema ab und flüchtet sich in Beschimpfungen.
    Seine übliche Vorgehensweise.

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  20. Hab nachgesehen, in der Form steht nichts über Caruso in Wikipedia. Es gibt auch Leute die etwas wissen. Jedoch Paul weiß immer alles besser. He's a wet blanket.

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  21. "Caruso führte eine bis dahin unbekannte Art des Singens ein, löste die Rampe ab und überwand die Schule des Belcanto aus sich selbst und seinem Erleben des Gesanges, ohne die qualitativ wichtigen Errungenschaften der Belcantoschule aus dem Auge zu verlieren. Caruso entwickelte eine natürliche belcantistisch-veristische Technik die einzigartig war und die niemand ihm beibringen konnte außer er selbst. Nach ihm konnte niemand mehr so singen wie zuvor."(Herr Anonym)
    "Caruso begründete einen völlig neuen Gesangsstil, indem er den Belcanto der Anfangszeit hinter sich ließ und eine Art Verismus des Singens praktizierte, in dem nicht das schöne Abliefern an der Rampe im Vordergrund stand, sondern das Einswerden mit der dargestellten Figur. Nach ihm konnte niemand mehr zur alten Form des Singens zurückkehren." (wikipedia, Enrico Caruso)
    Soviel dazu.
    Zum Kern der Sache kommen Sie immer noch nicht.

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  22. Wer sich wie ich sein Leben lang mit Caruso befaßt braucht kein Wikipedia. Was Sie da zitieren kenne ich gar nicht. Das weiß man. Ich war auch an den Aufnahmen Caruso live beteiligt und befasse mich mit dem Phänomen Caruso seit 40 Jahren. Zwei wissenschaftliche Bücher gibt es von mir über Caruso und ganz ohne WIKi, stellen Sie sich das mal vor. Das ist ein Laienforum. Insofern Herr Paul, was da geschrieben steht ist Allgemeingut. An der englischen WIKI-Seite über Caruso habe ich sogar mitgewirkt. Aber Sie werden wieder Haare in der Suppe finden. Kritik an Sängern jedenfalls ist wichtig und wünschenswert wo angebracht. Und das sind viele. Nehmen Sie Schrott, Netrebko, Giuliacci, Giordano, Alagna.... nehmen Sie die meisten. Wenn Sie hier zur Sprache kommen darf man sie beurteilen und der Maßstab ist immer der höchste. Haben Sie mein Wissen über Flaubert auch in WIKI gefunden? Das ist auch so ein Phänomen mit dem ich mich Jahrzehnte befasse. Wiki oder Ähnliches sind für Leute wie mich Quellen, die ich so gut wie nie nutze. Aber Sie werden ja besser wissen was ich tue. Soll ich mal raten? Deutsch, sehr Deutsch, Lehrer, oder so, pensioniert oder so, Reihenendhaus mit Rasen der mit dem Zollstock gemessen wird. Oder ein melancholischer Norweger der leidlich Deutsch kann? Ich eher Lavendelfeld Südfrankreich. Adieu.

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    1. Nun, möglicherweise hat wikipedia Sie zitiert, das kann ich nicht ausschließen.
      Wer Sie sind interessiert mich weniger, Sie scheinen sich aber für mich zu interessieren.
      Kommen Sie zur Sache, Mann.
      Kritik ist legitim, nur sollte sie sachlich, qualifiziert, fundiert und belegbar sein. Ihre ist herabwürdigend.
      Kommentare zu Kritiken, Gegendarstellungen sind auch legitim. Sie sich mit Beschimpfungen vom Leib halten zu wollen, zeugt nicht unbedingt von Souveränität.
      Ich ziehe mich aus dieser Diskussion zurück. Sie kommt keinen Schritt voran.

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    2. Endlich. Sie hatten schon so viel versprochen.

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  23. Dieser Paul kotzt mich langsam an. Ich hörte von einer Bekannten den gibt's schon lange. Zu lange. Mann schaff Dich ab.

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  24. Zu Kern der Sache kommen... Diese Wortfolge habe ich in verschiedenen Wörterbüchern gefunden. Paul, Paul, Sie sind ein Plagiator!!

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  25. Freiburg: Lohengrin
    Auch gesanglich bewegte sich der Abend auf hohem Niveau. Leider hatte an diesem Tag der Krankheitsteufel zugeschlagen und sich den ursprünglich für den Lohengrin vorgesehenen Christian Voigt als Opfer auserkoren. Gott sei Dank war in Marius Vlad ein adäquater Ersatz zur Stelle, der auch noch genug Zeit für eine ausführliche szenische Einweisung in die Produktion hatte und demgemäß, jung und blendend aussehend, schon darstellerisch sehr überzeugend war. Auch vokal schlug er sich hervorragend. Er verfügt über einen insgesamt gut focussierten, substanzreichen und ausdrucksstarken Tenor, den er differenziert einzusetzen wusste und damit seiner Rolle ein beachtliches Profil zu geben vermochte. Leider neigte er dazu - darin seinem Fachkollegen Jonas Kaufmann nicht unähnlich -, bei Piani in der Höhe die Körperstütze aufzugeben und den Atem etwas zu stauen, was einen leicht gaumigen Klang nach sich zog.

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  26. War eine tolle Aufführung. Christina Vassileva als Elsa war ausgezeichnet. Guter Chor. Inszenierung interessant. Marius Vlad gefiel mir besser als Kaufmann in der Rolle. Gutes Dirigat.

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  27. Bei Herrn Steinbach (Mr. Körperstütze - kommt in jeder seiner Kritiken mindestens einmal vor) hinterließ das Dirigat eher "gemischte Gefühle".
    Herr Vlad:
    http://www.youtube.com/watch?v=Tel8FXwj0OM

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  28. Nicht umsonst erhielt Fabrice Bollon 3 Nominierungen zum Dirigenten des Jahres 2010 in der Zeitschrift „Opernwelt“.
    Tagesformen kennt jeder.

    Verdi Requiem in Köln
    „Von der musikalischen Warte aus war die Aufführung dagegen eine absolut hochklassige. Fabrice Bollon am Pult des Gürzenich-Orchesters bot eine glutvolle Interpretation, die man wörtlich verstehen kann: Auch in den kontemplativen Momenten des Werks verstand er es meisterhaft, das gleißende Höllenfeuer des 'Dies Irae' noch glimmen zu lassen. „
    Klassik magazine online
    Ähnlich hymnische Rezensionen allenthalben. Und das zu Recht. Mit seinen Wagnerdirigaten in Freiburg befaßt sich bereits die internationale Presse. Es wurde sogar vom The new Bayreuth of the south gesprochen

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  29. Und das berühmte Gürzenich-Orchester ist nicht einfach zu dirigieren. Glauben Sie mir. Gruß aus Köln.

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  30. Servus aus Wien. War gestern in Faust. Ich mag diese Inszenierung nicht aber es war ein auch sonst enttäuschender Abend. Einzig Inva Mula die albanische Sopranistin war auf Augenhöhe mit Kaufmann, der allerdings auch nicht seinen besten Tag hatte. Unten forcierte er, oben in der Höhe und beim Piano war er zu leise. Frau Mula war etwas scharf in den hohen Lagen. Müder Schlussapplaus. Sowas hab ich hier sehr selten erlebt und meine teure Karte tat mir nachher leid. Kaufmann kam nur zweimal raus, das zweite mal sehr schnell weil der Applaus schon fast aufhörte. Im ganzen gerecht. Der Mann macht zuviel.

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  31. Wo war Frau Wagner vom Merker?

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  32. Dominik Troger war auch da. Und alle konnten es hören.
    In der Pause Enttäuschung schon und Diskussionen. am Ende war für die, die etwas von Oper verstehen die Sache im eimer. Sogar die unentwegten waren merkwürdig still.
    'Jonas Kaufmann als Faust, das ergab quasi zwei ganz unterschiedliche stimmliche Aggregatzustände, von denen einer überzeugte und einer Fragen aufwarf – und die beide nicht recht zueinander passen wollten. Kaufmanns Tenor klang verheißungsvoll im ruhigen dahinströmen lassen der Stimme, und verblühte gleichsam auf den Lippen, sobald der Sänger ihn für eine Pianophrase zurücknahm.
    Üppig strömte sein überaus baritonal gefärbter Tenor im ersten Akt, sang sich Faust heroisch seinen Weltschmerz von der Seele. Blass und stilistisch unsicher geriet hingegen der dritte. Bei den sanften Liebesregungen wurde die Stimme ihre baritonalen „Anhängsel“ nie richtig los und sie schwamm so dahin, mal (sehr) leise, mal etwas lauter, in den Farben erblassend, ohne den leuchtend-filigranen Grund eines poetisch ausgeformten Piano zu erhaschen. Der erste Teil des „Salut! Demeure chaste et pure“ bereitete dem Zuhörer demgemäß kein wirkliches Vergnügen und das „hohe C“ realisierte sich mit hörbarer Unsicherheit. Es gab nur verhältnismäßig kurzen Szenenapplaus mit wenigen Bravorufen.'
    Und er wird weiter absteigen. Leider. Er wendet seit langem eine verhängnisvolle Technik an. Und die Ausflüge ins Verismo-Fach rächen sich jetzt. Ausgerechnet im Französischen Fach, wo er einst sehr gut war. Als ich diese Entwicklung bereits vor vier Jahren voraussagte wurde ich heftigst angegriffen.
    Die ist kein Angriff auf Kaufmann, sondern feststellung und auch Bedauern. Denn wer hätte ihm das gewünscht?

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  33. Schreibfehler bitte entschuldigen. Sehr in Eile.

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  34. Sie können es einfach nicht lassen.
    Warum greifen Sie eine Kritik heraus, von jemandem, der ja nun wirklich kein ausgewiesener Kaufmannfreund ist, es gibt auch einige durchaus positiver klingende. Haben Sie die Aufführung gesehen, einen einzigen Ton davon gehört? Dass dies kein Topabend war, lag am wenigsten an Kaufmann, am Dirigenten diesmal auch nicht. Man darf auch mal einen schwächeren Abend haben, mit Glück helfen einem die Kollegen dann auch etwas heraus. Mit einer Orchesterprobe in einer Nichtinszenierung einen Tag vorher, nach einer Serie von fünf schweren Don Carlos war er mit Abstand noch immer am überzeugendsten.
    Ein Faust besteht nicht nur aus einem Akt.
    Darüberhinaus hat Herr Kaufmann bisher keine einzige Verismorolle gesungen, dem streng genommen weder Puccini, und sicher nicht Verdi oder Wagner zuzurechnen sind, oder? Was er technisch macht, haben Sie bis heute nicht verstanden. Dass eine Stimme sich auch mal aus einer Rolle oder einem Fach hinausentwickeln kann, auch nicht.

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  35. Ich weiß nicht mit wem Sie da reden Paul, aber es fällt mir auf, dass Sie Kritik, gleich welcher Art, an Kaufmann einfach nicht dulden wollen, wenn ich das alles so lese.Da misch ich mich mal ein. Kaufmann ist ein erstaunlicher Sänger und ich hab ihn vor Jahren sehr geschätzt. Aber an dem, was man hier sagt, ist viel dran. Übrigens ist Cavaradossi ein Paradebeispiel für eine Versimo-Rolle, die all diese Schwierigkeiten enthält. Spalten Sie keine Haare. Ich habe mal die Wagner-Kritik gelesen und wer lesen kann liest da das gleiche wie bei Troger, nur freundlicher. Carmen, Don Carlos, Walküre, Fidelio, Manon Lescaut berühren für die Tenor-Hauptpartie durchaus Schwierigkeit wie sie im Verismo vorkommen. Den Faust zu singen, mit einer Orchesterprobe durchhaus üblich wenn man die Rolle frisch drauf hat, denn es gibt vor allem Klavierproben und davon hatte er genug, bleibt es trotzdem einfach dumm die Rolle anzunehmen wenn man so oft den Don Carlos zuvor singen mußte. Alles lange geplant, kein Einspringen, da kann man nur sagen, unverantwortlich mit den eigenen Ressourcen so umzugehen. Aber schon im Don Carlos war zu hören, dass die Stimme momentan nicht optimal ist. Kaufmann entwickelt sich jedenfalls abwärts was ich persönlich sehr bedaure, aber es ist so. Mit Ihnen hatte ich noch nicht das Vergnügen, aber lassen Sie andere Meinungen mal gelten. Sie sind kein Stimmen-Papst.

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  36. Lecouvreur ist Verismo und das Heldische im Parsifal ist durchaus mit veristischen Anforderungen in Verbindung zu bringen.

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  37. @ Lola
    Lecouvreur ist Verismo , Sie haben Recht.

    @ Anonym Feb 3, 2012 06:57 AM
    "Lassen Sie andere Meinungen mal gelten."
    Man könnte es natürlich auch umdrehen. Nämlich, dass gezielt eher negative Kritiken zitiert werden, um seinen eigenen Standpunkt durchzusetzen. Kritik und jemanden dauernd abzuwerten sind zwei verschiedene Dinge. Das ist es, wogegen ich mich wende. Das betrifft Ausdrücke wie "*nur schön*, *Stadtheaterniveau*, *falsche Technik*, *falsches Fach* und ähnliches, die ein gewisser anonymer Kommentator hier ständig wiederholt. Wenn man konkrete Belege für diese Behauptungen erbittet, wird ausgewichen, die positiven Kritiken zählen nicht. Zufällig, oder auch nicht zufällig, betrifft es immer die gleichen Sänger. Einer davon ist Jonas Kaufmann. Er bewegt sich hin ins schwerere Fach, da ist er nicht der erste. Aber er versucht einen Mix, was nicht unvernünftig ist. Jeder wird wohl seine Stimme und seine Ressourcen selbst am besten einschätzen können. Ob eine sichere Planung unter heutigen Bedingungen als freischaffender Künstler immer möglich ist, ist eine andere Frage. Verträge einfach platzen zu lassen, wohl auch keine optimale Lösung. Wohin sich Kaufmann entwickelt wird sich zeigen, darüber, wo er im Augenblick steht, was er kann, wie er es technisch umsetzt, gibt es wie so oft verschiedene Meinungen. Bis zu einem gewissen Grad sollten aber auch Meinungen auf objektiven Kriterien beruhen. Ich persönlich glaube soviel Sachverstand zu haben, um nachvollziehen zu können, was, im konkreten Fall, Herr Kaufmann macht, und um unvoreingenommen zu überprüfen und abzuwägen zu welchem Ergebnis andere kommen. Meine Bilanz ist jedenfalls nicht negativ. Und das bringe ich auch zum Ausdruck. Nicht nur bei Jonas Kaufmann.

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  38. Vielleicht sollte man nicht dauernd irgendwelche Kritiker und deren Kritiken zitieren, sondern lieber mal die e i g e n e Meinung schreiben. Das setzt natürlich voraus, dass man in der jeweiligen Vorstellung war und den Künstler auch gesehen hat. Nichts ist so langweilig und dumm wie die Meinung zu einem Künstler oder einer Vorstellung, die man gar nicht gesehen/gehört hat.
    Damit disqualifiziert man sich selbst, denn alles ist ja nur "Hörensagen".
    Und eins sei auch gesagt - und ich weiß wovon ich spreche - kein Sänger oder Schauspieler sagt einfach "mal eben so" eine Vorstellung ab. Da hängt eine Menge mehr dran, als die Animositäten, die hier so kursieren. Spätestens bei diesen Beiträgen zeigt sich, dass hier Amateure unterwegs sind, statt der selbsternannten "Insidern". Aber das ist ok - jeder kann denken und schreiben, was er will.

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  39. Als ich am 18. Mai 1961 im Royal Opera House Covent Garden Giuseppe die Stefano in Tosca hörte, wurde mir für mein Leben klar, dass nie ein Nichtitaliener diese schwierige Rolle des Cavaradossi je würde so singen können. Mit welch feinen, differenzierten und sicheren Mitteln hier die Gesangslinie des Genies Puccini, speziell die Arie E lucevan le stelle ist mir noch im Ohr, mit diesen unvergleichlichen piani und diminuendi, wie also diese Rolle vermittelt wurde, ohne Pose in der Stimme, ohne Tricks und hohle Handhabung, und dem ständig spürbaren Gedanken, wie kriege ich das jetzt hin, das läßt sich kaum beschreiben. Da reden wir hier von Leuten wie Kaufmann, die sich daneben wie aus einem Schülerwettbewerb ausnehmen. Selbst Sänger wie Flaviano Labò, der damals in der 'zweiten Reihe' stand, den ich auch in dieser Rolle für die er berühmt war, hörte, sänge alles was man heute kennt an die Wand, inklusive Italiener. Auch Domingo hätte gegen diese 'zweite Reihe' keine Chance gehabt. Einen Eindruck von dem was ich meine, das gelebte Singen, ungeschminkt und nicht für den Plattencover à la Hollywopd, kann man in der Live-Aufnahme auf youtube von 1952 aus Buenos Aires spüren, in der di Stefano neben der Callas agiert. (E lucevan le stelle heraussuchen, er mußte es wiederholen). All that is gone, so let us calm down and admit that Kaufmann is a mere male model that tries to sing italien opera. Not more.

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  40. Entschuldigung bitte, aber ist das nicht ein bisschen sehr vermessen, es sei Ihnen gestattet nur das was war zu verherrlichen, das haben Menschen älterer Jahrgänge so an sich, ohne Ihnen zu nahe zu treten, aber das ist einfach nur noch unfair, allen heutigen Sängern gegenüber, egal wie sie heissen.
    Hätte es diesen Blog damals schon gegeben, wäre auch ein die Stefano, ein del Monaco, ein Kraus - und, und, und ...... zerissen worden.

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  41. Jeder kann hier schreiben was er will, kontroverse Meinungen sind sogar erwünscht. Und das mit den Älteren ist nicht nur ein Cliché, ein Vorurteil ist es auch und außer Acht gelassen wird, dass Ältere durchaus mehr Ahnung haben können. Darüber hinaus sind Standards gesetzt worden die man nicht mehr aufgeben darf und vernünftige Menschen tun das auch nicht. Noch heute werden Sänger am höchsten aller Standards gemessen, Enrico Caruso, dessen 258 veröffentlichte Aufnahmen beweisen, dass er nie wieder erreichbar sein wird. Umso mehr darf man auf Sänger wie di Stefano zurückgreifen, die in bestimmten Rollen höchste Standards gesetzt haben. Übrigens reichte in der Generation di Stefano auch niemand an seine neapolitanischen Lieder heran, nicht einmal Pavarotti später. Was del Monaco betrifft so war er ausschließlich im Verismo bahnbrechend und Alfredo Kraus war ein unerreichter Stilist; seine stets verläßliche Höhe wird noch heute bewundert. Allerdings klang seine Stimme leicht spröde. man mußte sie mögen. Jede hohe tessitura jedoch bewältigte er mit Links. Ich bin 35 und nehme gern die Erfahrungen Älterer in Anspruch. Was anonym von 03:55 schreibt überzeugt mich durchaus, nachdem ich mir di Stefano ausgiebig angehört habe. Ich beneide den Schreiber darum, dass er das Glück hatte ihn zu hören.

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  42. Sorry es war 1952 Palacio de Bellas Artes, Mexico City.
    Part3/3.

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  43. Di Stefano und Franco Corelli, die ungekrönten Könige der Cavaradossi-Partie, di Stefano betont den lyrischen Gehalt, Corelli den heldischen Spinto wobei auch seine diminuendi phänomenal sind. Beide unerreicht.

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  44. Veramente unico nel suo genere.

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  45. Aus gegebenem Anlass weist die Bundesagentur für Arbeit nochmals ausdrücklich auf ihr umfangreiches Umschulungsprogramm für Sänger hin. Da kürzlich festgestellt wurde, dass höchste Standarts nicht mehr erreicht werden, wurde der Beruf des Sängers bundesweit abgeschafft.
    Bei dieser Gelegenheit gibt die Kultusministerkonferenz der Länder bekannt, dass mit sofortiger Wirkung alle Musiktheater einer umfangreichen Renovierung zum Einbau modernster Tontechnik unterworfen werden, die leider eine vorübergehende Schließung notwendig macht. Zur Wiedereröffnung dürfen Sie sich dann auf ein Caruso Medly von neuesten digital aufbereiteten Tonträgern freuen.

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  46. Aber im Ernst. An einigen Häusern gibt es, als Regieassistent kommt man rum, heimliche Verstärker. Einige Sänger haben es tatsächlich nötig.

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  47. @Anonym Feb 4, 2012 04:33 AM
    Sehr interessantes Thema. Ich wollte schon lange mal einen Insider dazu hören. Wie macht man das denn? Namen können Sie verschweigen.
    Sie dürfen auch anonym bleiben.

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  48. Dass die Met verstärkt ist bekannt. Kleine Häuser machen das auch oft per Tontechnik. Das ist wirklich nix neues mehr. Hat auch oftmals was mit der Gesamt-Klangqualität zu tun - nicht jedes Theater ist mit guter Akustik gesegnet. Ist wirklich mittlerweile ein alter Hut.

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  49. Der alte Hut den ich abnahm, andeutungsweise, ist brisant, es geht um einzelne Sänger auf deren Namen man nicht verzichten möchte, deren Simmen jedoch mit einem versteckten kleinen Knopf im Kostüm verstärkt werden. Etwa Domingo. Die Gesamttontechnik, von der Sie sprechen, ist bekannt. Die dient weniger der Unterstützung einzelner Stimmen, sondern der gleichmäßigen Tonstreuung.

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  50. Naja, "brisant" sind andere Dinge.

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  51. Die MET benutz ein Digital Surround Calabasas Sound Format, das die gleichmäßige Beschallung ermöglicht. Die MET verstärkt nicht generell um Sänger besser hörbar zu machen. Sie stellt, und das wird mit dem Management gewisser gesuchter Sänger vereinbart, ein unsichtbares System zu Verfügung, das den hier nicht genannten ermöglicht, 'stressfrei die gewünschte Leistung zu bringen'. Und wenn ich hier neben Domingo etwa zehn Namen nennen würde, was ich weder will noch darf (bei Domingo ist es bekannt), dann wäre die Brisanz mehr als erfüllt.

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  52. Womit wir hier langsam in den Bereich der Märchen abdriften.

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  53. Wenn Sie wüßten wieviele angebliche Märchen Wahrheit geworden sind.

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  54. In diesem Blog ist es wohl eher so, dass sich die meisten der hier verbreiteten angeblichen Wahrheiten und Gerüchte nichts weiter als Märchen sind.

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  55. Ich habe schon in so manchem Opernblog die Erfahrung gemacht, dass es nichts Fanatischeres...und damit auch nichts Dämlicheres...als die Anhänger eines bestimmten Sängers oder einer bestimmten Sängerin gibt.
    Fanatismus ist immer exkludierend...und damit als Diskussionsgrundlage nicht geeignet. Wenn doch alle bgreifen würden, dass in Foren MEINUNGEN geäußert werden...und selbige sind ja bekanntlich frei!!!
    Meine Empfehlung für die besonders Empfindsamen: ...einfach NICHTS ernst nehmen und die eigene Attitüde auch mal überprüfen!
    Es gibt in der Musik KEINE(N) BESTE(N)...es gibt nur GESCHMÄCKER!!!

    "Es lebe die Oper"...und sie wird alle ihre "Fans" ganz sicher überleben!!!

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  56. Eine Steigerung gibt es noch...die NEIDER, MISSGÖNNER und EHRABSCHNEIDER...doch über die Worte zu verlieren wäre verschwendete Lebenszeit!

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  57. Da recycled sich wieder einer selbst. Ahnen Sie wer? der unendliche Quatschkopf.

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