Sonntag, 22. Januar 2012

Heute Livestream aus München: Don Carlo


Heute um 17 Uhr beginnt der Livestram von Verdis Don Carlo auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper. Die Besetzung ist erlesen: Anja Harteros, Jonas Kaufmann und René Pape und das Angebot ist kostenlos. Gute Unterhaltung!

Kommentare:

  1. Aber nur wegen Harteros. Nur sie ist Weltspitze.

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    1. Blödsinn. Alle Hauptdarsteller (Harteros, Kaufmann und Pape) sind Weltspitze.

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  2. Sie haben recht Kaufmann,Harteros und Pape sind
    Weltspitze ,habe den Don Carlos live in München
    gesehen besser gehts nicht

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  3. Weltspitze als Don Carlo sind Giordano, Javanovich, Sartori, Vargas, Lee. Richards...
    Pape ist Weltspitze aber nicht als Philip. Harteros ist eine einsame Klasse für sich selbst.

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    1. Haben Sie Jovanovich denn schon als Carlo gehört?

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    2. 2009 bei einer Gala in Houston sang er Io la perduta und das grosse Duett aus dem 4. Akt. Die ganze Rolle singt er erst 2012, ebenfalls in Houston.
      Aber es war zu hören was er kann. Es gab Momente die mich an den grossen Aragall erinnerten, der in dieser Rolle Maßstäbe setzte.

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    3. Aha, mit zwei Ausschnitten bei einer Gala in Houston ist man dann hellseherisch gleich Weltspitze. Es wird im übrigen ein Don Carlos (in französisch), da hätte ja dann Kaufmann - französisch kann er doch, oder? - auch noch eine Chance.

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  4. Sehr richtig. Und Kaufmann gurgelt. Italienisches Fach kann er nicht. Wohl aber das Französische.

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  5. Das ist Meckern auf sehr hohem Niveau. Keiner kann es allen recht machen.
    Und Philipp II. schreibt sich immernoch mit 2 p - oder spanisch Felipe II. Soviel Zeit muß sein.

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  6. Allen schreibt man in diesem Falle groß. Immernoch schreibt sich auseinander. So viel Zeit muß sein.

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    1. Falsch: "es allen recht machen" ist richtig!!

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  7. Ohhh, hier ist wohl Beckmesser unterwegs?
    (Hoffentlich habe ich alles richtig geschrieben.)

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  8. Dass Kaufmann gurgelt ist vollkommen richtig - ich habe immer das Gefühl sein Singen sei Plan B - weil er die Stimme die er haben könnte/müsste nicht zeigen will oder kann. Italienisch oder Französich Hin oder Her. Deswegen sind seine Konkurrenten nicht automatisch 'Weltklasse' oder gar 'der Einzige'

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  9. Ohne Gurgel geht beim Singen gar nichts.

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  10. Ohne Gurgeln schon. Und das ist höchst wünschenswert.

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  11. Sollten Sie doch mal definieren das Gurgeln, damit wir wissen, wovon Sie reden.

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  12. würde mich auch interesieren.Habe Kaufmann schon
    etliche mal live gehört und war gerade von seiner
    Stimme immer begeistert

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  13. Der Schreiber meint wohl das unangenehme künstliche Verdunkeln das Kaufmann immer wieder betreibt, dadurch entsteht ein seiner Stimme nicht gemäßes gaumenenges Geräusch was tatsächlich stört und mir so vorkommt als wolle Kaufmann die Stimme künstlich maskuliner und tiefer anlegen. Das aber führt dazu, dass die Stimme oft nicht frei klingt und er in der Höhe mittlerweile Unsauberkeiten aufweist. Ein feinstes Piano, wie er früher lieferte geht nicht mehr. In diesem Punkt jedenfalls hatte Kaufmann die falschen Lehrer, denn das ist antrainiert und gab es zu Beginn seiner Karriere überhaupt nicht. Erst als die schwereren Rollen angestrebt wurden, was ein Fehler war.

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  14. Was Sie hier beschreiben hat mit Gurgeln nun gar nichts zu tun.
    Ich mache Ihnen einen Gegenvorschlag. Vielleicht hat er aufgehört seine Stimme künstlich aufzuhellen, ihr den Sitz zu gönnen, der natürlicherweise angelegt ist, und ihn nicht unangemessen nach oben zu verlagern. Auch heute noch singt er ein feines Piano, er kann es sogar crescendieren und wieder zurückführen. Nicht jeder Tenor ist gleich. Aber fast alle, die ihre Stimme voll ausschöpfen, haben eine Problemstelle im Übergang zwischen den Registern. Da nämlich ändern sich die muskulären Verhältnisse, die die Stimmbänder kontrollieren. Man braucht eine Technik um dies zu lösen. Man kippt den Kehlkopf, verändert Verhältnisse im Resonanzraum und gleicht Vokale an hin zu dunkleren Tönen, manche verändern auch den Atemdruck. Stimmen verändern sich. Tenöre haben meist erst mit Mitte 30 die volle Muskelstärke und erreichen allmählich ihr Potential. Jegliches Singen ist "antrainiert"!

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  15. Vieles von dem was Sie sagen, Paul, ist richtig. Nur bei Kaufmann habe ich beobachtet, dass er die Stimme gelegentlich so verändert (er verändert sie selbst, man sieht es an der Mimik), dass sie nicht mehr in der Maske sitzt. Im Idealfall sollte die Stimme, theoretisch natürlich, in der Mitte des Nasenrückens herauskommen und wie ein Faden gezogen bruchlos präsentiert werden, weswegen man bei italienischen Lehrern auch von filo Faden spricht. Erinnere mich an meinen Gesangsunterricht, den ich in der Jugend zum Vergnügen nahm, dass mein Lehrer immer filo filo sagte und auf die beschriebene Mitte zeigte. Gleichzeitig, und das ist nicht einfach, sollte man beim Singen an die Mitte der Schädeldecke denken um nicht abzusacken. Mein Lehrer Caetano war Italiener und sehr anerkannt. Habe dann später aber was ganz anderes gemacht. Caetano ist lange tot, aber seine Schüler sind zu 60 % Solisten geworde, eine Traumquote.
    Leider sind in Kaufmanns Stimme die Registerübergänge nicht bruchlos. Dafür kann er nichts, aber mit besserer Technik wäre das weniger zu hören. Bei Werther hörte man es fast gar nicht.

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  16. Leider hatten Sie wohl nicht lange genug Unterricht bei Caetano, um die weitergehenden Prinzipien des Singens kennenzulernen. Dass Sie "was ganz anderes gemacht" haben, spricht dafür, dass Sie sich mit Ihrem gefährlichen Halbwissen auch nicht zu wertenden oder belehrenden Äußerungen die Singkunst betreffend hinreißen lassen sollten. Jede Stimme ist anders. Jeder Sänger ist anders. Und obwohl es grundlegende Prinzipien des Singens gibt, muss jeder Sänger seinen Weg finden.
    Als Amateur können Sie nicht einmal erahnen, welche Hürden, Anstrengungen und Experimente Sie hätten auf sich nehmen müssen, um in der Liga von Kaufmann und Co. mitspielen zu dürfen.
    Was Kaufmann technisch macht ist simpel. Es dennoch so kunstvoll und individuell interessant zu präsentieren/zu verkaufen ist eine Kunst. Alle deutschen Tenorstimmen sollten einen Teil dieser "Technik" erlernen. Da Singen aber nicht nur Technik, sondern auch Musikalität bedarf, ist Jonas Kaufmann als Künstler nicht hoch genug zu schätzen.

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  17. Sie kommen sehr lehrerhaft daher, Paul, und was Sie dann sagen ist wenig hilfreich, fachlich uninteressant und sehr subjektiv. Aber ich will nicht so unhöflich sein wie Sie. Ich habe etwas anderes gemacht, nicht weil ich es nicht gekonnt hätte, denn immerhin habe ich es bis zum Steuermann im fliegenden Holländer gebracht, zum Nemorino, Cassio, Alfredo, Kleinstrollen am Anfang nicht gerechnet. Bei Caetano war ich fünf Jahre und meine Zeit an der Oper, Bielefeld, Düsseldorf, Karlsruhe und Stuttgart hat auch fünf Jahre gedauert. Allerdings gefiel mir der hektische mörderische Opernbetrieb nicht und ich bin frohen Herzens in die Forschung gegangen, in einem Fach das ist studiert habe. Ansonsten Paul, viel Freude bei ihren lehrerhaften Äußerungen, die, Sie sind wohl pensioniert und haben sonst nichts zu tun, anscheinend ihr Lebensinhalt sind. Sei's drum. Filo.

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    1. Filo, dieser letzte Eintrag von Anonym (4:17) ist wirklich nicht von mir.
      Sie dürfen aber gerne weitervermuten.

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  18. Lieber Filo, das hier ist kein Forum, wo geholfen werden soll. Es ist ein Diskussionsforum. Subjektiv ist in der Ästhetik, respektive dem Singen beinahe alles (man denke nur an Ihr zitiertes "filo, filo!").
    Zu Ihren Erfolgen auf der Opernbühne gratuliere ich Ihnen herzlich und zolle den entsprechenden Respekt. Doch was wollen Sie damit belegen? Dass NUR SIE die Prinzipien des Gesangs verstehen und bewerten können?
    Ich bitte Sie herzlich, Ihre Formulierungen auf diesen Aspekt hin zu beurteilen. Was SIE von Caetano gelernt haben, war etwas, was gerade in diesem Moment IHRER Entwicklung helfen sollte. Das war sozusagen - bestenfalls - maßgeschneidert. Andere Stimmen brauchen andere Hinweise. Insofern stören mich Formulierungen wie "man sollte ...", "die Stimme sollte ...". Sagen Sie lieber etwas wie "mir hat es damals geholfen ...". Dagegen würde ich nichts einwenden, aber Sie müssten das Tun, was Ihnen schwer zu fallen scheint: Zuzugeben, dass es - anders als in der Forschung - äußerst wenige und kaum zu verifizierende stabile überindividuelle Faktoren beim Singen gibt.
    Tun Sie sich selbst einen Gefallen und beginnen Sie Sänger wohlwollend zu beurteilen. Das Gute an einem Sänger und seinem Singen herauszustellen erfordert mehr soziale und Fachkompetenz als die verbesserungswürdigen Aspekte auszubreiten.
    Meine Zeilen mögen auf Sie vielleicht lehrerhaft wirken. Das ist Ihr gutes Recht. Aber auch hier können Sie versuchen, es ins positive zu wenden: Sie können noch mehr Freude an der Kunst entwickeln, wenn Sie die Menschen lieben statt zu beurteilen.

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  19. Die Freude an der Kunst muss mich niemand lehren. Die habe ich seit Kindertagen. Stellen Sie sich vor: man kann Menschen lieben und sie dennoch beurteilen. Ich könnte Ihnen hunderte Sänger nennen, die mich nur begeistert haben. Aber die hier zur Diskussion stehenden weisen für mich dieses oder jenes Manko auf. Ich sage meine Meinung. Sie ist natürlich nicht die allein gültige. Das habe ich jedenfalls nirgendwo gesagt. Wie ich formuliere kann hier nicht zur Debatte stehen, das ist so als würden Sie in meinem Schulheft einiges rot anstreichen. Wir sind hier aber nicht in der Schule.
    Meine Zeit an der Oper war für mich unschätzbar wertvoll. Mein Intendant in Bonn war Gian-Carlo DelMonaco, dem ich viel verdanke und der einer der ganz wenigen großen Opernregisseure ist, die vom Singen unendlich viel verstehen. Er liest Partituren wie ein Buch, er kann an die 130 Opernrollen (auch Frauenrollen) auswendig (allerdings singt er nicht so schön wie sein Vater), er hat jede Note im Kopf, jedes Wort. Bei Proben hat er imer wieder die bekanntesten Sänger überrascht durch sein Wissen. Das waren drei Jahre großer Freude und großen Lernens in Bonn, in denen Domingo, Carreras, Botha, und diese Kategorie Sänger und Sängerinnen ständig zu Gast waren. Durch DelMonaco kam ich nach Karlsruhe und Stuttgart und er, mit dem ich heute noch befreundet bin, er lebt in Madrid, riet mir vom Wechsel ab, denn, wie er sagte, wo hat man schon mal einen deutschen Tenor der das Italienische Fach so gut bedient. Das hat mich geehrt, aber nach fünf Jahren nicht vom Wechsel abhalten können. Diese Jahre aber haben mich geprägt, ein Fundament der Freuede gelegt und mir sogar in der Forschung eine Art erhalten, die dort nicht so bekannt ist. Kurz: Ich habe den Wechsel nie bedauert, treffe Sängerfreunde immer wieder und erlaube mir gelegentlich etwas zu Stimmen zu sagen die ich eigentlich schätze, die aber verbessert werden könnten, und das glaube ich, kann ich beurteilen. Und die Forschung betreibe ich mit der Leidenschaft des Gesanges.

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  20. Lieber Filo, danke für Ihre ausgedehnte Antwort. Ihre künstlerischen Erfolge möchte ich gar nicht in Abrede stellen.
    Allein ich will auf eine Sache hinweisen, die in Ihrer Antwort anklingt: Wir als Fachpersonal unterhalten uns oft mit Laien (dazu zähle ich in den meisten Fällen auch heutige Presse, Operndirektoren, Dirigenten und im schlimmsten Falle Agenten) über Sänger und tun unsere Meinung kund. Diese Meinung ist eine subjektive. Ist diese Meinung nun tendenziös negativ, wird der Laie das sofort an den nächsten Laien weitertragen. So entsteht ein Meinungsbild, das der jeweilige Urheber mit narzisstischem Stolz als seine Schöpfung betrachtet. Dass es sich aber ein stückweit um Rufmord handelt, sollten wir wirklich bedenken.
    Gestern las ich in einem sehr wertvollen Buch über Sportpsychologie folgendes:
    "Ein Sportler braucht Liebe, auch wenn man dieses Wort im allgemeinen nicht verwendet. Er braucht Anerkennung durch Zuschauer, Freunde und Familie. Er will akzeptiert werden, mit all seinen Stärken und Schwächen. Solange der Sportler danach strebt, diese Bedürfnisse von außen, durch seine Umwelt zu befriedigen, so lange wird er auch das perfekte Gefühl des Erfolgs nicht kennenlernen.
    Der englische Torwart Ray Clemence zeigte in Beobachtungen bei Mannschaftsversammlungen, dass seine Selbstsicherheit nicht von äußerlichen Faktoren abhing. Er kannte die Mannschaft genau und wusste, was für ein Spiel wichtig war; trotzdem wartete er immer, bis man ihn nach seiner Meinung fragte. Er hatte es nicht nötig, sein Wissen hervorzukehren und kritisierte andere Spieler nicht".
    Ersetzen Sie mal die Worte "Sportler" oder "der englische Torwart Ray Clemence" durch Ihren Namen. Fühlt sich das nicht gut an?
    Zeigen Sie, dass Sie mit Ihrer Entscheidung, den Sängerberuf an den Nagel zu hängen, zufrieden leben. Warum kehren Sie den Fachmann raus? So wie Sie in Ihren Antworten sich sträuben, dass ich Sie bewerte, so will sich sicher auch kein Sänger von Ihnen bewerten lassen.
    Sie haben sich dazu entschieden, die Musik/den Gesang nicht weiter professionell zu betreiben. Davor habe ich großen Respekt. Tun Sie es aber richtig und geben Sie nicht die Rolle des Professionellen (nämlich des professionellen Stimmenherabwürdiger - nur über diesen Fall rede ich seit meiner Beteiligung). Sie sind kein Darsteller mehr.
    Was ich sehr schätzen würde: wenn Sie aus Ihrer aktiven Sängerzeit Erfahrungen mit Ihrer Technik oder mit Regisseuren (wie DelMonaco) bereitstellen würden. Das ist echt interessant!

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  21. Was will der Mann von o1:43 eigentlich. Er scheint mir der Rechthaber zu sein. Und er hört sich gern gönner- und lehrerhaft reden. Der ehemalige professionelle Opernsänger liefert hier eine tolle Vorstellung und hat etwas zu sagen. Und er hat kritisiert. Ja und? Ist dies ein Altar für Lobhudeleien oder ein Diskussionsforum? Stimmenherabwürdiger? Sie werfen aber mit Felsbrocken auf Flöhe. Lassen Sie es sein. Sie nerven.

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  22. Sehr richtig. Vorlesungen über Verhaltensregeln brauchen wir hier nicht.

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  23. Was würde ich um ein paar Verhaltensregeln vom Betreiber dieses blogs geben!
    Immer dasselbe.
    Ich fasse mal nur diesen thread zusammen.
    Wer ist Weltspitze? Der bestimmt nicht, aber die anderen. Der gurgelt, ich hatte als Filo in meiner Jugend zum Vergnügen Gesangsunterricht, habe es dann bis zum Steuermann und Alfredo gebracht und weiß das. Als Anonym habe ich dann aber meinen Beruf gewechselt, jetzt darf ich dann auch Gesangskollegen niedermachen.
    Das ist aber nicht nett, sagt ein anderer Anonym. Halten Sie die Klappe, hier wird diskutiert! Anonym!
    Mal was anderes. 25 Minuten tosenden Applaus gab es am Sonntag im Don Carlo für alle Beteiligten. Die Sänger haben sich gefreut, für das Publikum war es ein schönes Erlebnis, aber wahrscheinlich hatte denen keiner erkärt was Sache ist.
    Hoffentlich habe ich alles richtig geschrieben.

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  24. Tosender Applaus kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Stimmen dennoch Mankos haben können. Als Claus Florian Vogt sich nun wirklich am Cavaradossi vergriff, und ich schätze Vogt ansonsten sehr, gab es reihenweise Verehrerinnnen und Verehrer, die trotz berechtigtem Buhorkan fast am Boden lagen vor Begeisterung; viele von denen hatten offenbar von Oper keine Ahnung. Viele andere wollten den Ausrutscher in Italienische Fach einfach nicht wahrhaben. Das ausgerechnet dieser Paul Verhaltensregeln fordert bringt mich zum Lachen und Weinen.

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  25. Sie sollten vor jeder Vorstellung Handzettel an die Besucher verteilen mit detaillierten Informationen über das was man an Mankos zu erwarten hat. Gehen Sie überhaupt in die Oper, und wenn warum eigentlich?

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  26. Das fand ich bei Osora. Und Paul wird wiedrum dämlich antworten.
    So sehr ich auch Vogt schätze, das Dilemma mit Tosca hätte er sich sparen können. Denn es war vorauszusehen, dass der rein lyrische Tenor mit seiner fein geführten aber fast ätherischen Stimme der Partie des Cavaradossi nicht gerecht werden konnte. Zunächst einmal muss man die geforderte Phrasierung beherrschen, auch das Idiom, man muss mit attacca singen und die Stimme muss corpo haben. Und nicht zuletzt mußte sich Vogt an der Rolle verheben weil er versuchte gleich zwei Stimmkategorien zu ignorieren, den lyrisch-dramatischen Tenor und den Spinto. Der Cavaradossi ist auch für Spintos und in der Wolle gefärbte Italiener ein starkes Stück. Schade, bisher hatte Vogt alles richtig gemacht. Er hätte es besser mit dem Nemorino versucht, wenn es schon das Italienische Fach sein mußte. Unverständlich welche Stimmdisponenten in Berlin das Sagen haben. Das war ein absoluter Laienfehler.

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  27. Die Mühe mit "Osora" hätten Sie sich gar nicht machen müssen. Das Original (oder die Kopie) gibt es hier auch. Anonym ist überall.
    Was Vogt sollte, wollte, ignorierte ist seine Entscheidung oder die seiner (Finanz-)Berater.
    Anonym gehört aber offensichtlich nicht dazu, der hätte es nämlich vorher gewusst.
    Rufen Sie doch mal bei Sony an, vielleicht braucht man dort ihren fachlichen Rat.
    Gruß vom "Vollidiot"

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  28. Sogar paul hätte Vogt sagen können, dass Cavaradossi nicht für ihn ist.

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    1. Wieso sollte ich Vogt etwas sagen wollen. Der Mann hat eine Frau und drei Kinder. Der ist alt genug.

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  29. << Wir als Fachpersonal unterhalten uns oft mit Laien (dazu zähle ich in den meisten Fällen auch heutige Presse, Operndirektoren, Dirigenten und im schlimmsten Falle Agenten) über Sänger und tun unsere Meinung kund. Diese Meinung ist eine subjektive. Ist diese Meinung nun tendenziös negativ, wird der Laie das sofort an den nächsten Laien weitertragen. So entsteht ein Meinungsbild, das der jeweilige Urheber mit narzisstischem Stolz als seine Schöpfung betrachtet. >>

    Sie überschätzen sich da wohl enorm! Ihre Meinung ist lange nicht so wichtig, wie Sie denken. Wenn für Sie der Dirigent nicht zum "Fachpersonal" zählt, wer sollte dann am Pult stehen? Sie vielleicht? Können Sie es besser? Oder der Pförtner? Ich denke nicht. Aber das kritisieren ist natürlich immer ganz einfach. Besonders vom Sofa aus. Bullshit!
    @ AnonymJan 26, 2012 05:20 AM:
    Danke für Ihre Zeilen. Ich arbeite selber am Theater und Ihre Zeilen sind näher an der Praxis, als die von jedem anderen Möchtegern-Besserwisser. Die lehrhaften Beiträge hier schrecken wohl eher jeden "Laien" ab.

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  30. "Die lehrhaften Beiträge hier schrecken wohl eher jeden "Laien" ab"
    Haben Sie sich eigentlich noch nie gewundert, warum Sie hier zum Alleinunterhalter geworden sind?
    Irgendwann merkt sogar der Laie was los ist.
    Schreiben Sie Ihre Memoiren, Anonym, als zukünftigen Ratschlag für die Topleute im Geschäft. Die warten drauf.

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  31. Oh, ich habe zum ersten (und nun zum letzten mal) hier geschrieben. Daher trifft das mit dem "Alleinunterhalter" auf mich nicht zu (weiß nicht, wen Sie meinten). Aber danke, dass Sie gleich am Anfang so beleidigend geworden sind. Wirklich: Vielen Dank! Ich werde diesen Blog meiden.
    Theater, Oper, Musik ist viel lebendiger, als hier darüber geschrieben wird. Das hier ist Korinthenkackerei.
    Sie müssen mir nicht antworten, paul, ich schaue eh nicht mehr hier herein. Da gibt es viel interessantere und fachlich fundiertere Beiträge und Foren im Netz.
    Bleiben Sie alle gesund - das war mein 2. und letzter Beitrag hier. Viel Spass beim Angeben, Besserwissen und Rumprotzen. Immerhin haben die Leser hier dann was zu lachen.
    Bye!

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  32. Danke an Anonym 01.43 Uhr.
    Seit langer Zeit verfolge ich die Häme eines oder mehrer Kommentatoren über Sängerinnen und Sänger, ja auch über andere Personen des öffentlichen Lebens.
    Nach dem Suizid des Torwarts Robert Enke hätte die Politik Sonderschichten einlegen müssen, im TV hätte es Tag und Nacht Sondersendungen und Debatten gegeben, hätte man zuvor über diesen Torwart eine derartige Hetzjagd in den Medien festgestellt. Dieser wäre zweifellos die Schuld zugewiesen worden. Weit hergeholt dieses Beispiel? Nein, am schlimmsten hat man es mit Herrn Villazón getrieben.
    Wir lassen solche Dinge hier nicht mehr zu!!!!

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  33. Dass mir nur niemand Gottschalk wegen seiner neuen Sendung kritisiert. Wir wollen doch alle Freunde sein und nur nichts negatives weitergeben. Und Kritik, selbst an dem Schmarren, wäre doch Rufmord, nicht wahr!!!

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  34. Der einzige Beitrag der mir und überhaupt etwas zu sagen hat, ist der des ehemaligen Operntenors. Da stimmt alles.
    Auch anonym von 09:10 hat Recht.

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  35. Wenn hier etliches durcheinandergerät, dann weil es vor Anonyms wimmelt.
    Mich kann man erkennen, der böse paul.
    Sollte es gelingen, hier irgendwann herauszufinden, wer wer ist, wäre schon viel gewonnen. Sich einen Namen zu geben, bei dem man auch bleibt, genügt.
    Es gibt hier keinen thread, in dem nicht zunächst ein paar abfällige Bemerkungen, Selbstdarstellungen, Behauptungen, Beschimpfungen - ich kann endlos weitermachen mit diesen negativen Dingen - in Kommentaren auftauchen. Langsam kennt man seine Pappenheimer. Sie schreiben immer und überall ihre gleichen Formulierungen.
    Dieser blog heißt "Gesamtkunstwerk" Hier lesen und schreiben Menschen, die einerseits über Kunst und eigene Erfahrungen damit berichten und im gleichen Kommentar selbstgefällig und beleidigend über Künstler herziehen und Mitkommentatoren angreifen. Aus dem Gesamtkunstwerk wird eine Müllhalde.
    Vielleicht sollte man sich mal die Mühe machen, diesen thread von Anfang bis Ende zu lesen, es ist immer das gleiche Muster.
    Und jetzt tue ich es wieder: Lieber Anonym Jan 27, 2012 01:14 PM
    Wenn es Ihnen Spaß macht "negatives weiterzugeben", dann fange ich gleich an. Es wäre zwar schöner, wir könnten Freunde sein, aber hiermit kritisiere ich Ihren Beitrag als großen Schmarrn!

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  36. Paul, Sie sind unerträglich und wären wohl gern ein Gesamtkunstwerk. Komme hier vorbei und wundere mich gründlich. Aber Paul ist der Störsender. Übrigens bietet der blog ja anonym als Wahlmöglichkeit an. Wenn das nun einer wählt gemäß den Möglichkeiten, ist es auch legitim. Paul schaffen sie sich ab aus diesem blog und ähnlichen.

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    1. Worüber wundern Sie sich denn? Können Sie das, was ich sage, widerlegen? Da steht *Beschimpfungen und abfällige Bemerkungen*. Lesen Sie mal was Sie geschrieben haben.

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  37. Wie wahr, hoffentlich schweigt er nun.

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  38. Niemand will Paul widerlegen, niemand ihn bestätigen. Man will Paul hier überhaupt nicht. Begreift er das? Offensichtlich nicht. er nutzt seine Intelligenz falsch. Hoffen wir auf ein Einsehen und Schweiiiigen!!!

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    1. Sprechen Sie lieber für sich. Mit Verallgemeinerungen ist das immer so eine Sache.
      Sind Sie sicher, dass *man* SIE hier will?
      Wie kommen Sie darauf, dass ich Intelligenz besitze?
      Hier geht es übrigens um den Don Carlo aus München im Live-stream.
      Es sangen drei der in Deutschland beliebtesten Künstler. Wenn man die Kommentare auf der Facebookseite der BSO liest, scheint es fast allen gefallen zu haben. Mir hat es auch gefallen. Dem Publikum in der Oper auch, sehr sogar, in allen vier bisherigen Vorstellungen. Ich kann es bezeugen. Manche haben beim Schlussduett sogar eine Träne vergossen. Lob an die BSO, dass sie das möglich machte.

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  39. Bei Heino weinten auch viele, armer Paul. Nur Harteros war Weltklasse. Kaufmann kann keine Italiener. Pape ist nicht für Philipp. Sind nicht schlecht die beiden letzten aber auch nicht überragend. Paul überragt sie alle mit seiner Penetranz.

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    1. Ehrlich gesagt, bei Heino habe ich noch nie geweint. Das liegt aber vielleicht eher an mir als an ihm, oder an dem was er sang. Und Sie?
      Prinzipiell heule ich aber gerne mal, auch wenn ich arm bin.
      Womit wir inzwischen wieder am Anfang angekommen sind:
      Anonyms Jan 28, 2012 05:47 AM final verdict.

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  40. " Wie kommen Sie darauf, dass ich Intelligenz besitze?"

    Ja, das fragt man sich.

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  41. @Anonym Jan 28, 2012 11:39 AM
    Meinen Sie, wie man auf so einen dummen Gedanken kommen kann?
    Wollen Sie wirklich wieder von vorne anfangen?

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  42. War vor ein paar Tagen mal hier. Paul quatscht immer noch. Ob der es schafft, wenn auch nicht intelligent, wenigstens klug zu sein? Da soll es einen Unterschied geben.

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    1. "Der Klügere gibt nach"?
      Ab und zu mal Quatsch machen ist gut für das Allgemeinbefinden.
      Ich führe ein selbstbestimmtes Leben, soweit das möglich ist.
      Also entscheide ich selbst, wann ich aufhöre zu quatschen.
      Sie waren nicht nur vor ein paar Tagen hier, sondern auch um 11:43. Es gibt nichts Neues, Paul quatscht, und irgendein Anonym gibt seinen Kommentar dazu ab.

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  43. Mir scheint dieser Mensch eher fremdbestimmt; vom letzten Wort.

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    1. Wäre es dann nicht klug, ihm das letzte Wort zu lassen?
      Der hört sonst ja nie auf.
      Warum muss immer alles so ernst gesehen werden?
      Auch wenn Sie es mir nicht glauben, mir geht es um Spass am Sonntagvormittag.
      Wer hält dieses Spielchen am Laufen?
      Aber ich höre jetzt wirklich auf. Es gibt bald was zu Essen.

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  44. Sollte der tatsächlich 'ne Frau abbekommen haben, dann zählt er ihr wahrscheinlich die Erbsen in den Topf und vor Abnahme darf nicht serviert werden.

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  45. Das war ja mal eine tolle Antwort, gefällt mir. Ehrlich.
    Aber Erbsen gibt es bei uns selten. Gestern hatten wir Rosenkohl. Muss man nicht soviel zählen.
    Übrigens bin ich jetzt im "Adriana" thread. Da geht es um das gerne genommene Thema: Kaufmann kann kein Italienisch nur Französisch.
    Wird spannend.
    Ich bin dann drüben.

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