Montag, 12. Juli 2010

Placido Domingo als Rigoletto


Er tut es wieder! Nachdem er im vergangenen Herbst in Berlin höchst erfolgreich sein Bariton-Debüt als Simon Boccanegra gegeben hat greift Placido Domingo jetzt nach einer weiteren Paraderolle im tieferen Stimmfach. Allerdings nicht auf der Bühne, sondern nur auf dem Bildschirm. Anfang September will er für eine internationale Fernsehproduktion als Rigoletto vor der Kamera stehen. Die Aufführung soll an zwei Abenden (04./05.09.2010) als Live-Opern-Film in der italienischen Stadt Mantua, dem Orginalschauplatz des Librettos, produziert werden. An der Seite von Domingo wird die junge russiche Sopranistin Julia Novikova als Gilda zu erleben sein. Sie hat die Rolle bereits mit sehr großem Erfolg an der Komischen Oper in Berlin gesungen. Den Herzog von Mantua - früher Domingos Partie - übernimmt der italienische Tenor Vittorio Grigolo. Unter der musikalischen Leitung von Zubin Metha, der einschlägige Erfahrung mit solchen Großevents hat, wird das RAI-Sinfonieorchester spielen. Partner auf deutscher Seite ist das Zweite Deutsche Fernsehen. In den vergangenen Jahren gab es vergleichbare Projekte bereits mit Direktübertragungen von Tosca aus Rom und La Traviata aus Paris. Die Ausstattung orientiert sich bei diesen Produktionen sehr stark an der Entstehungszeit der Werke und macht diese deswegen für ein breites Publikum interessant, welches das für eine unabdingbare Voraussetzung für einen gelungenen Opernabend hält. Dennoch dürfte Domingo, gerade aus einer längeren Krankheitspause zurück gekehrt, mit dieser neuen Verdi-Partie seinen Rang als Ausnahmesänger unserer Zeit einmal mehr unter Beweis stellen. Niemand wird ihm das missgönnen!

Aktuelle Ergänzungen:

Sendezeiten im ZDF:
1. Akt: Sonnabend, 03.04., 23.50 Uhr
2./3. Akt: Sonntag, 04.09., 23.50 Uhr

Probenbilder aus Mantua

Kurzkritik vom ersten Akt

Kommentare:

  1. Leider habe ich schon von vielen dieser "Mißgönner" gelesen, die es verurteilen, dass Plácido Baritonpartien in sein Repertoire aufnimmt, die ihn von der Bühne wünschen und sagen, es sei längst überfällig, dass er abtritt. Mir persönlich ist es gleich, ob er eine Bariton- oder Tenorpartie singt - ich weiß, er wird es gut machen, weil er auf Grund seiner Musikalität und Erfahrung gar nicht anders kann, als ein packendes Rollenporträt bieten!
    Ich hatte das Glück, ihn in Berlin als Simon Boccanegra erleben zu dürfen und noch einmal vor zwei Wochen in London! Es waren absolute Sternstunden, das Theater hat getobt - und ich hatte mehr als nur feuchte Augen! Also, ja! Ich freue mich auf seinen Rigoletto! Und wer ihn nicht sehen/hören will, muss es ja nicht!
    Viele Grüße!
    Desdemona

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  2. Tja Desdemona, manche haben nicht nur feuchte Augen, in Amerika spricht von von der wet-pants-Fraktion. Hormone die durchgehen sind schwach in der Beurteilung. Domingo gilt hier inzwischen als unersättlich unabhängig davon was er bringt. Er war kein Boccanegra, er war Domingo der sich an Boccanegra versucht. Er kann noch viel weniger Rigoletto gerecht werden. Er ist ein lausiger Dirigent, ein schlechter Operndirektor mit riesigem Verwaltungswasserkopf der fast nur Minus produziert und so gut wie nie da ist weil er ja in Dubai wieder ein Restaurant eröffnen oder einen fußballer umarmen muss oder die Brüste von Catherine Jenkins in den Himmel hebt und diese dämliche Schlageristin, die sich als mezzosopran vermarkten läßt 'unterstützt'. In Amerika hat man ihn sehr geliebt aber seine Unersättlichkeit ist selbst Amerikanern, die nicht zimperlich sind inzwischen ein Greuel.

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  3. Schon typisch, dass so ein hämischer Kommentar anonym ist. Plácido Domingo ist ein außerordenlicher, großartiker Künstler, der Musikliebhaber aus aller Welt mit seinem Gesang und seiner Kunst glücklich macht. Ich habe ihn auch viele Male - u.a. auch als S. Boccanegra - erlebt. Man sieht ihm die Freude an seiner Arbeit an, wer das mit Gier verwechselt, hat ein Problem. Mir scheint der Neidfaktor doch sehr hoch! Ich wünsche mir, ich habe noch oft Gelegenheit von Plácidos Gesang feuchte Augen zu bekommen! Karina

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  4. Ich stehe zu meiner Äußerung vom 1. 8. Ich kenne ihn persönlich und habe ihm das schon selbst gesagt. Unter Fachleuten ist meine Meinung ziemlich verbreitet. Auch Bekannten darf man die Wahrheit sagen.

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  5. Nun hat Anonym also einen Namen, fein. Wer seine Meinung als "Wahrheit" sieht ist mir allerdings schon ziemlich unheimlich. Und um noch mal auf die "nassen Höschen" zu kommen: Ist es nicht unglaublich toll, wenn ein fast 70 Jahre alter Mann nur mit seiner Stimme und seiner Ausstrahlung Frauen in sexuelle Erregung versetzt? Plácido bleibt der Größte!

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  6. Karina hat gesagt...

    Neidhammel!! Ich freue mich auf eine Aufführung ohne Zerstörung durch die Regie, auf tolle Stimmen in herrlichen Kostümen und auf Originalschauplätze. Und zu den Stimmen gehört Domingo genauso wie Grigolo! Karina, Du kannst ja ins Bett gehen!!! Ich bleibe auf und habe bereits meinen DVD-Recorder programmiert.
    Ich bin auch nicht anonym!
    UlrichBraeunlich@t-online.de

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  7. Hallo Ulrich,
    lies bitte alle Kommentare und richtig! Ich liebe Plácido!Ich freue mich wahnsinnig auf Rigoletto und ich habe schon Karten für "Il postino" in Wien. Ins Bett gehen sollte wohl eher Anonym alias Richard Clark

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  8. Domingo ist ein absoluter Ausnahmekünstler, hochmusikalisch, eine Stimme mit erotischem Schmelz, wer das nicht spürt, fühlt, dem fehlt eine ganze Menge in seiner emotionalen Ausstattung. Sein Rigoletto war phantastisch und rührt zu Tränen. Für mich ist und bleibt er ein "Operngott", ich hab ihn in Bayreuth, Wien, NY erlebt, durfte auch mit ihm, diesem wunderbaren, charmanten Menschen plaudern.
    Und wer bitte schön ist Richard Clark......

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  9. Eva, Karina - Mädels, ich stimme Euch voll und ganz zu. Ich bin zwar auch schon 70 Jahre alt, aber meine Emotionen sind mir zum Glück geblieben !
    Was glauben Sie denn, wer Sie sind, "verehrter" Herr Clark ? Für mich sind Sie ein Niemand !
    Wie krank und vergiftet muss man denn sein, wenn man so einen Kommentar über Placido Domingo schreibt. Und an den Ohren müssen Sie auch etwas haben, sonst würden Sie ja hören, wie wundervoll er auch in seinem Alter noch singt, ganz gleich ob er Tenor, Bariton oder Domingo singt. Die ganze Welt liebt diesen Ausnahmekünstler und jubelt ihm zu und da haben Sie die Dreistigkeit, so über ihn zu schreiben und ihn derartig zu beleidigen ? Verstehen Sie überhaupt etwas von Musik ?
    Es kann jeder behaupten, er kenne ihn persönlich. Im Internet ist man ja auch mit Namen so schön anonym. Das glaubt Ihnen doch kein Mensch, dass Sie ihm das alles schon selbst gesagt haben. Männer können wohl nicht ertragen, dass er zu seinem grandiosen Erfolg und der wundervollen Stimme auch noch gut aussieht - selbst mit 70 Jahren noch !
    Kümmern Sie sich um Ihr eigenes Leben und halten Sie sich mit Ihrer fragwürdigen Kritik künftig zurück !
    Ich finde Placido als Rigoletto und als Simon Boccanegra wundervoll. Er ist ein Perfektionist und was er tut es mit Leidenschaft. Das lieben wir an ihm und hoffentlich singt er noch ein paar Jahre.
    Also, lassen Sie diesen wundervollen Menschen einfach das tun, was er tun muss !
    So, das musste mal gesagt werden.

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  10. In Amerika nennt man ihn nur noch die 'Firma Domingo'. Unersättlich will er alles machen. Er konnte mal sehr gut singen, wenn auch mit einem transponierten C. Ein echtes hatte er nie weswegen Sony ihm für Neuaufnahmen oft nachgereist ist um annähernd klingende Töne einzufangen. Er ist ein schlechter Dirigent, erlebte selbst in der MET zweimal wie er zu Recht in La Bohème ausgebuht wurde. Er ist kein Bariton. Er kann die schwierige Rolle des Rigoletto einfach nicht. Nur mit Grimassieren wird man der hochpsychologische Figur nicht gerecht. Er klingt wie ein verkappter Tenor. Das ist Vergewaltigung Verdis.
    Franco Bastiano voice agent

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  11. Bastino als voice agent, köstlich dieser Hochstapler, der sich in allen Foren etabliert und in seinen Kommentaren jederzeit fachliche Inkompetenz offenbart. An ihren Worten sollt ihr sie erkennen, die sich selbst stilisierenden Hochstapler.

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  12. The man is called Bastiano. And his agency may be found in N.Y. and Bologna. What Clark ( works for Bastiano) and Bastiano suggested about Domingo is simply the truth. Fans can't stand beeing faced with facts.

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