Sonntag, 10. März 2013

Petrenko dirigiert Frau ohne Schatten
















Noch hat die Bayerische Staatsoper nicht das Programm für die kommende Saison bekannt gegeben, doch der Verkündung, die traditionell im Laufe des Monats März stattfindet, wird in München mit großem Interesse entgegen gesehen. Im Mittelpunkt wird eine Personalie stehen, der neue Generalmusikdirektor Kirill Petrenko. Der ist ein Vielarbeiter und ein Könner in Sachen Mozart, Strauss und Wagner - der drei Münchner Repertoiregötter. Das unterscheidet ihn von seinem noch amtierenden Vorgänger Kent Nagano, der gerade in diesem Repertoire überhaupt nich reüssieren konnte. Petrenko wird - soviel ist bereits bekannt - eine neue Frau ohne Schatten dirigieren, das wird eine Jubiläumsaufführung, denn mit diesem Werk wurde das Nationaltheater 1963 auch eröffnet. Außerdem ist schon für seine erste Saison ein Ring des Nibelungen versprochen. Dabei wird es nicht bleiben und das vergrößert die Vorfreude erheblich. München war nicht zuletzt seit der Ära des gerade verstorbenen Wolfgang Sawallisch ein Haus, das in Repertoireaufführungen glänzte. Es könnte nun gelingen, an diese goldene Zeit anzuknüpfen. Die Spannung steigt!



Kommentare:

  1. Es kann nur aufwärts gehen in München!

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  2. Hoffentlich gibt es dann bald auch wieder einen ordentlichen Rosenkavalier! Salome wäre auch nicht schlecht!

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  3. Petrenko ist ein großer Gewinn, glückliches München! Wir hatten hier in Berlin ein paar wunderbare Opernjahre, als er an der Komischen Oper war. Es waren gerade die Repertoireaufführungen die dank Petrenko glänzten. Eigentlich kam danach nichts vergleichbares mehr nach...die drei Berliner Opernhäuser glänzen nun schon lange nicht mehr musikalisch, sondern nur an der Oberfläche. Traurig, aber wahr!

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  4. Gibt es schon Infos über die Besetzung ? Nicht so einfach, hier eine optimale Mannschaft zu besetzen.

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    1. Warlikowski soll inszenieren, für die Besetzung werden folgende Namen gehandelt: Botha oder Gould, Pieczonka oder Stemme, Koch oder Lundgren, Pankratova als Färberin scheint gesetzt. Das Rätseln hat ja bald ein Ende, ist aber bei diesem Stück wirklich reizvoll, denn alles steht und fällt mir der Besetzung. Aber wenn München keine ordentlichen zusammen bekommt, wer dann?

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