Sonntag, 17. Juli 2011

Acis et Galatea heute live aus Aix


Nach der hochkarätigen Übertragung der La Traviata mit Natalie Dessay gestern abend kann heute dank ARTE LIVE WEB eine weitere Oper aus dem diesjährigen Programm des Festivals in Aix-en-Provence am Bildschirm verfolgt werden. Acis & Galatea - eine der zahlreichen Händelopern, deren Inhalt man sich nie merken kann und die alle irgendwie gleich klingen! Das es sich dabei um ein Vorurteil handelt wird das handverlesene Ensemble unter Beweis stellen. Noch einen Vorteil haben die Übertragungen bei ARTE LIVE WEB: Die dort gezeigten Mitschnitte stehen auch noch mehrere Monate nach der ersten Ausstrahlung zum Abruf bereit!

Kommentare:

  1. Natalie Dessay in Ehren, mich konnte sie in dieser Rolle nicht überzeugen. Ihre Stimme ist zu klein, sie saß immer wieder unterhalb der Maske und vermittelte den Eindruck als läge Puder über ihrer Interpretation. Das konnten einige schöne Momente wie in der Sterbeszene nicht wett machen. Tezier hat mich noch nie vom Stuhl gerissen, er wirkte zu jung für die Rolle während Frau Dessay als seine Schwester hätte durchgehen können. Die Traviata aber muss zwingend jung sein. Auch die Regie war oft einfallslos, sie ließ überdies die Traviata zu hektisch, zu aufgekratzt agieren, was nur gelegentlich bei der Krankheit Sinn macht aber nicht durchgehend. Da enstehen keine Höhepunkte. Positiv war dass man die schreckliche Annette Gerlach nicht die Ansage hat machen lassen. Auf die sollte man ganz verzicheten. Sie kann ganze Opernabende versauen mit ihrem Layengequatsche. Charles Castronovo ist ein ansonsten phantastischer Alfredo. Hörte ihn voriges Jahr in Philadelphia. Er war gestern nicht ganz auf der Höhe wie gewohnt aber in dieser Regie hätte ich mich auch nicht wohl gefühlt. Bühnenbilder zum Vergessen.

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  2. Dessay wirkte oft gekünstelt im Tonansatz. Sie reißt einen einfach nicht mit. Das Orchester unterLangrée holte nicht genug Verdi heraus. Wien wird sich bedanken für diese Produktion.

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  3. Natalie Dessay, definitiv keine Traviata. Und überhaupt: diese Inszenierung ist zum Vergessen.

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  4. Natalie Dessay wirkte sehr angestrengt. Castronovo verdarb das Ende des 2. Satzes,
    er hätte den hohen Ton nicht wagen sollen...., es schepperte nur so, grauenhaft.
    Inszenierung eher eintönig. Entvervend auch die gierig angesetzten Schnapsflaschen....., furchtbar. Sollten wohl Lust- und Lebensgier verdeutlichen. Armes Wien....

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  5. Castronovo hatte einen guten aber nicht seinen besten Tag. Gerade jedoch die Stretta: O mio rimorso... beherrscht er ansonsten perfekt, mit einem strahlenden krönenden C. (siehe youtube mit Partnerin Irina Lungu, zweite Besetzung in Aix und die perfekte Traviata) . Wieso sang nicht die phantastische Lungu die Premiere? Nationalgefühl? Über den Rest der Übertragung breite ich die Decke des Schweigens.

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  6. Diese Traviata, ausser Castronovo der sich da allerdings auch nicht zu Hause fühlte, eine einzige Katastrophe.

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