Samstag, 12. März 2011

Tristan und Isolde neu in Berlin


Peter Seiffert singt am Sonntagabend den Tristan in der Neuproduktion der Richard-Wagner-Oper an der der Deutschen Oper Berlin. Die Dame an seiner Seite ist aber (hoffentlich) nicht seine Ehefrau Petra-Maria Schnitzer, die in dieser Premiere zum ersten Mal die Isolde singen wird. Ein mit Spannung erwartetes Rollendebüt ist das nicht, es wird eher zur Kenntnis genommen. Anders ist das bei Seiferts Tristan, der - wenn in Form - ein ganz herausragender Wagnersänger sein kann. Vor zwei Jahren ist Seiffert schon einmal halbkonzertant in einen Tristan an der Deutschen Oper eingesprungen, damals noch in der Inszenierung von Götz Friedrich, die jetzt nicht mehr gespielt wird. Bleibt zu hoffen, dass diese letzte Repertoire-Erneuerung in der Intendanz von Kirsten Harms gut geht, es gibt ja auch Beispiele, wo das nicht gelungen ist! Die Inszenierung stammt von Graham Vick, die musikalische Leitung hat der Chef Donald Runnicles, beide haben schon öfter zusammen gearbeitet - unlängst auch mit Schnitzer und Seifert beim Tannhäuser in San Francisco.

Kommentare:

  1. Frau Schnitzer hätte das mal lieber lassen sollen. Die Isolde ist nicht ihre Rolle und wird das auch nie werden. Ihr fehlt das wirklich hochdramatische. Wer einen solchen Liebestod singt sollte vielleicht nicht in einer Premiere an der Dt. Oper in der Rolle debütieren! Erfreulich dagegen Peter Seiffert, so muss man einen Tristan erst mal singen. Über die Inszenierung schweigen wir uns lieber aus...

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  2. Das Nacktmodel hätte man sich sparen sollen. Nicht weil es nackt ist.

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