Samstag, 8. Dezember 2012

Lohengrin aus der Scala im Web



Wer die gestrige TV-Übertragung versäumt hat kann diese noch eine Woche auf der arte-Homepage als Stream anschauen. Die DVD-Veröffentlichung wird dann sicher auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Mehr zum Stück erzählt Jonas Kaufmann hier, smart guy! Viel Freude beim Anschauen!


Kommentare:

  1. Deutlich hörbar ist während des gesamten Lohengrins, dass Kaufmann das Timbre seines Latin-Lover-Tenors im Piano und Mezzoforte zu mäßigen und der Rollengestaltung gefügig zu machen versucht. In “das Gott mir angetraut” hält Kaufmann den hohen, heldischen Ton nur während der ersten Hälfte, das Ende klingt farbloser, weniger sexy. Für solche überall hörbaren Unausgeglichenheiten entschädigt die pure klangliche Üppigkeit der Glanzstellen (“aus Glanz etc”). Hmm, Kaufmanns Diktion klingt komischerweise eine Spur undeutsch.

    “In fernem Land”: im einleitenden Piano-Teil enttäuschend wegen der Quetschvokale und überhaupt wegen der unnatürlich klingenden Piano-Stimme – klingt wie ein Ferrari in der Tempo-30-Zone. Besser ab “Wer nur dem Gral”. Dann etwas selbstgefällig phrasiert bei “mit überird’scher Macht”. Dann etwas Bedeutungshuberei (“jedes Bösen Trug verloren”).

    Größte Leistung unter den Umständen: Dasch, obwohl, sie klingt immer ein wenig überfordert.

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  2. Jetzt hoffen wir mal, Sie haben bei sich selbst abgeschrieben, lieber Giorgio.
    (Oder haben Sie geklaut?)
    Dann hätten Sie aber das Fazit auch noch anfügen sollen: "Jonas Kaufmann eine Wucht.."
    So lese ich es jedenfalls im Original, ist leicht zu finden!

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  3. Nicht nur dass arte wieder einmal technisch Mist gemacht hat ( der Sender scheint darauf abonniert), sie haben auch übel manipuliert. In Mailand kam Guth sehr wohl vor den Vorhang und wurde stark gebuht. Ich war da. Das hielt die unsäfgiche Gerlach nicht davon ab zu posaunen, -ob wohl der Regisseur noch vor den Vorhang kommt, nein er kommt doch wohl nicht etc. Am Ende noch diese Frechheit: Ein Scala-Abend ganz ohne Buhs, das hat es noch nicht gegeben tönt sie verlogen, obwohl sie die Buhs gesehen und gehört hatte. Tja arte und Frau Gerlach, Lügen ist nicht schon, aber so dreist, das ist eine Schweinerei. Durch zeitversetztes Senden konnte man Schönfärben und den Vorhang Guths einfach herausschneiden. Nie wieder arte, sage ich deshalb. Unerträglich auch wieder das artifizielle Gehabe dieser Provinzdiva Gerlach, die im 'Interview' mit Barenboim maniriert, hektisch und dämlich auftrat und man sah es förmlich, dem Maistro den Atem verschlug. Über artes Verhalten und Gerlachs Unvermögen gab es immer wieder viele Beschwerden. Aber wer mit ZDF und ARD kooperiert ist halt trotz aller Kunst eine Beamtenbehörde. Oder mit wem schläft die Gerlach bei den Sendern, dass sie immer noch so unfassbar dumm und penetrant agieren kann?

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  4. Nicht zu fassen - "extrem unsachliche Kommentare werden ab sofort nicht mehr freigeschalten " - heißt es unten stehend !! Geht es hier um Frau Gerlach ? Die Mailänder Aufführung hat anderes verdient als Frau Gerlach zu diskriminieren. Es kommentieren hier immer noch die gleichen Menschen denen es nicht um die Kultur geht...., einfach verwerflich und peinlich was hier einem sich verirrenden Leser präsentiert wird

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  5. Was Rico schreibt ist genauso gewesen und darf erwähnt werden. Betrug bei einer Übertragung, üble Zensur, müssen benannt werden. Und auch die, die das herüber bringt. Frau Gerlach versaute schon so manchen Opernabend in der Vergangenheit und die Tricks von arte sind auch nicht publikumsfreundlich. Sie sind schlicht Betrug. Vielleicht sollte Kultur-IW eine Kirchenzeitung abonnieren.

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  6. Richtig, das war angebrachte Kritik und nicht Diskriminierung. Vielleicht ein bisschen massiv im Ton. Im Übrigen nervt Frau Gerlach bei fast jeder arte-Übertragung, indem sie banale Selbstverständlichkeiten mitteilt, statt sich über interessante Details zu informieren und diese an den Zuschauer weiterzugeben. Und keiner will sie doch bildfüllend sehen, wie sie uns mitteilt, dass sich jetzt die Künstler verbeugen, sondern man will die Künstler sehen. Leider hat sie sich schon für die nächste Übertragung angekündigt.

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