Mittwoch, 22. März 2017

Adé Zeittunnel













Der legendäre Götz-Friedrich-Inszenierung von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen an der Deutschen Oper Berlin geht in seine letzte Runde, noch zwei Mal steht der komplette Zyklus im April 2017 unter der Leitung des Generalmusikdirektors Donald Runnicles auf dem Spielplan. Die Produktion hatte in der Saison 1984/85 Premiere, als Berlin noch geteilt war. Auch der Mauerfall fünf Jahre später konnte der zeitlosen Interpretation des Stoffes nichts anhaben, immer wieder kam das Werk - in wechselnden prominenten Besetzungen - aufs Programm. Und das Publikum kam, bis heute - es gibt wohl keine vergleichbar erfolgreiche Ring-Inszenierung auf der Welt. Jetzt ist Schluss, aber die Deutsche Oper arbeitet bereits an der Nachfolgeporoduktion: Regiestar Stefan Herheim wird 2020 seinen ersten Ring herausbringen, ebenfalls wieder unter der Leitung von Donald Runnicles. Die Vorarbeiten laufen bereits. Bekannt wurde jetzt, dass Daniel Barenboim im Berliner Ring-Streit zurück gesteckt hat: Er wird seinen neuen Ring in der Staatsoper Unter den Linden erst zwei Jahre später herausbringen, im Jahr 2022 begeht er auch seinen achtzigsten Geburtstag.

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