Sonntag, 3. August 2014

Geht Kirill Petrenko in Bayreuth?















Nicht mehr nur hinter vorgehaltender Hand ist in Bayreuth zu hören, dass sich Kirill Petrenko bereits im nächsten Jahr wieder vom Grünen Hügel verabschieden will. Er hätte den Ring des Nibelungen dann in drei Durchgängen dirigiert. Hocherfolgreich, da sind sich Presse und Publikum auf ganzer Linie einig. Über die Hintergründe kann nur spekuliert werden, der äußerst scheue und zurückhaltende Dirigent gibt seit Jahren keine Interviews mehr. Termingründe könnten ausschlaggebend sein: In München, wo er jetzt ein Jahr Musikchef an der Oper ist, fehlt er bei den alljährlich im Juli stattfindenen Opernfestspielen, was bei einigen Aufführungen in diesem Jahr auch zu hören war. Die noch mal teureren Festspielkarten müssen an den Mann gebracht werden und das geht auch im starversessenen München besser, wenn der Chef am Pult steht.

1 Kommentar:

  1. Kirill Petrenko habe ich einmal in einer kleinen Diskussionsrunde anlässlich der Tristan-Aufführung bei der Ruhrtriennale kennengelernt. Seine akribische und begeisterte Arbeitsweise ist wirklich beeindruckend! Er sagte damals, er hasse es, zuviele Engagements anzunehmen und dann nicht mehr auf gewohntem Niveau arbeiten zu können. Vielleicht spielt das auch jetzt eine Rolle bei seiner (eventuellen) Entscheidung, Bayreuth zu verlassen.

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