Montag, 14. Januar 2013

Opéra de Paris mit Rekordjahr 2012

Die Opéra national de Paris hat das vergangene Jahr mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Die Kasseneinnahmen in beiden Häusern sind um 15 % auf mehr als 65 Millionen Euro gestiegen. Mehr als 850.000 Zuschauer haben 370 Ballett- und Opernaufführungen in der Opéra Bastille und im Palais Garnier gesehen. Die Gesamtauslastung betrug stolze 96 %, eine Steigerung von 2 Punkten gegenüber dem Vorjahr. (Zahlen, die auch für die Berliner Opernstiftung von Interesse sein könnten!) Einige Produktionen waren komplett ausverkauft, darunter nicht nur Dauerbrenner wie Carmen und Rigoletto, sondern auch Richard Strauss Capriccio in einer Reprise der Inszenierung von Robert Carson und die Bob-Wilson-Produktion von Pelleas et Melisande, beide übrigens in der musikalischen Leitung des Pariser Musikchefs Philippe Jordan. Trotz dieser Erfolge wird der Vertrag des Direktors der Opéra de Paris Nicolas Joel nicht über das Jahr 2015 hinaus verlängert. Sein Nachfolger steht bereits fest: Stéphane Lissner, amtierender Chef der Mailänder Scala. Ob sich dann auch Lissner den Vorwurf, ein zu konservatives Programm zu veranstalten, gefallen lassen muss, bleibt abzuwarten. Für alle, die sich einen Eindruck verschaffen wollen, wie in Paris Oper und Ballett veranstaltet werden, nämlich teuer, wirkungsvoll und nur mäßig innovativ, aber dennoch irgendwie gut, hier eine aktuelle Ballettproduktion zum Nachschauen:





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