Montag, 30. Mai 2011

Maria Stuarda konzertant in München


Vesselina Kasarova und Krassimira Stoyanova singen im Dezember 2011 zwei konzertante Vorstellungen von Donizettis Belcantoschinken Maria Stuarda. Es dirigiert der junge Maestro Massimiliano Murrali. Die beiden aus Bulgarien stammenden Diven haben bereits öfters zusammen konzertiert und schwenken jetzt wohl gemeinsam richtig ins Belcantofach ein, für Mai 2012 ist eine Gala Viva Belcanto geplant - ebenfalls in der Münchner Philharmonie am Gasteig. Es handelt sich wohl um die Nachfolgeproduktionen der konzertanten Traviatas mit welchen Edita Gruberova im Vorjahr an gleicher Stelle beeindruckte. Die zahlreichen Verehrerinnen und und Verehrer dieser beiden unspektakulär großartigen Sängerinnen wird das neue Projekt freuen!

Freitag, 27. Mai 2011

Bayreuther Lohengrin auf arte


Am 14. August 2011 wird die Lohengrin-Aufführung ab 17.15 Uhr von arte live aus dem Bayreuther Festspielhaus übertragen. Am selben Tag findet auch das public viewing in Bayreuth statt. Die Inszenierung von Hans Neuenfels steht seit dem vergangenen Sommer auf dem Programm der Festspiele und hatte als "Ratten-Lohengrin" bei Publikum und Presse für Furore gesorgt. Die musikalische Leitung hat weiterhin Andris Nelsons inne. Die Titelrolle übernimmt Klaus Florian Vogt von Jonas Kaufmann, als Elsa steht wie im Vorjahr Annette Dasch auf der Bühne. Weitere Rollen sind mit Petra Lang (Ortrud), Georg Zeppenfeld (Heinrich der Vogler), Tómas Tómasson (Friedrich von Telramund) und Samuel Youn (Heerrufer) besetzt.

Unterbrechung der Übertragung im ersten Akt

Montag, 23. Mai 2011

Thielemann nimmt Abschied in München


Mit den zwei letzten Konzertwochen verabschiedet sich Christian Thielemann jetzt aus München. Sicher der Höhepunkt war die zusätzlich ins Programm genommene Fünfte Sinfonie von Anton Bruckner am Sonntagvormittag. Es war nicht zu überhören, dass die letzten Jahren unter Thielemann nicht spurlos an den Münchner Philharmonikern vorüber gegangen sind. (Mit dem selben Stück begann er 2004.) Selten hat man diese sperrige Sinfonie so autark, so ausgewogen, so selbstbewusst gehört! Thielemann dirigierte sein Bravourstück auswendig, vor einem äußerst konzentrierten Publikum und die Stille nach Finale dürfte ihm und allen Anwesenden als gleichwohl freundliches, wie schmerzliches Adieu noch lange in Erinnerung bleiben. Auch in den drei Aufführungen mit der Mahler-Liedern (Michael Volle sprang für den erkrankten Christian Gerhaher ein) in der vergangenen Woche präsentierten sich Orchester und Dirigent in bermerkenswerter Übereinstimmung. Am Mittwoch reflektiert Thielemann seine Münchner Zeit in einem öffentlichen Gespräch im Carl-Orff-Saal. Noch drei Mal wird Thielmann dann in dieser Woche die Münchner Philharmoniker dirigieren, mit einem unorthodoxen Programm aus Mozart, Ravel und Debussy. Den Abschluss bilden dann zwei Gastkonzerte im Wiener Musikverein und der Maestro macht sich auf nach Dresden, um dort sein Blaues Wunder zu erleben!

Sonntag, 22. Mai 2011

Peter Schneider dirigiert nicht in Dresden


Nicht-Nur-Wagner-Experte Peter Schneider hat leider sein Dirigat der aktuellen Aufführungsserie des Tannhäuser an der Dresdner Semperoper abgesagt. Für ihn übernehmen Stefan Blunier (02.06.) und Asher Fish (29.05./05.06.). In der immer noch sehenswerten Konwitschny-Inszenierung sind auch zwei verschiedene Tannhäuser zu erleben, einmal Jon Fredric West (29.05.) sowie Stephen Gould in den beiden anderen Vorstellungen (02./05.06.) Kurz vor ihrem Bayreuth-Debüt in der Rolle singt Camilla Nylund die Elisabeth noch einmal an ihrem Stammhaus, die Venus gibt Tichina Vaughn. Den Wolfgang teilen sich Markus Butter und Christoph Pohl. Bleibt zu hoffen, das Maestro Schneider beim Bayreuther Tristan im Sommer wieder zur Verfügung steht!
Tichina Vaughn
Tichina Vaughn

Barenboim übernimmt für Levine


Aufgrund anhaltender Rückenprobleme muss der amerikanische Stardirigent James Levine seine für Berlin geplanten Konzerte zum wiederholten Mal ab­sagen. Auf dringenden Rat seiner Ärzte muss Levine eine Auszeit bis zum Herbst nehmen. Daniel Barenboim wird für seinen Freund und Kollegen einspringen und am 25. Mai in der Philharmonie nicht nur am Klavier, sondern auch als Dirigent zu erleben sein. Mit der Staatskapelle Berlin wird er Wolfgang Amadeus Mozarts letztes Klavierkonzert sowie Gustav Mahlers monumentale 9. Sinfonie aufführen, genau eine Woche nach dessen 100. Todestag. Das für den 24. Mai geplante zweite Konzert entfällt.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Springt Dresden in Salzburg ein?


Die Staatskapelle Dresden könnte ab 2013 die Position der Berliner Philharmoniker bei den Salzburger Osterfestspielen übernehmen, die das Festival zugunsten einer Neugründung in Baden-Baden verlassen. Dort haben die Dresdner ab 2012 bereits eine jährliche Residenz unter ihrem neuen Chef Christian Thielemann. Derart umfangreichen Gastierpausen werfen in Dresden inzwischen auch Fragen nach den Verpflichtungen des Orchesters in der heimischen Semperoper auf. So könnte das in Dresden seit 1827 von der Staatskapelle veranstaltete Palmsonntags-Konzert vakant werden, auch der dichte Repertoirebetrieb in der Oper muss gewährleistet werden. Sollte es zu diesem Wechsel kommen würden die Dresdner in vergleichsweise kurzer Zeit nach dem ZDF-Silvesterkonzert bereits das zweite Traditionsprojekt der Berliner Philharmoniker übernehmen. Die deutsche Orchesterlandschaft stellt sich neu auf, im Moment kennen wir nur die Gewinner!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Zum 100. Todestag von Gustav Mahler


Am 18. Mai 1911 starb Gustav Mahler im Alter von nur 50 Jahren in Wien. An seinem 100. Todestag erinnern die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Claudio Abbado mit zwei Spätwerken, dem Lied von der Erde und dem 1. Satz aus der Symphonie Nr. 10 in Fis-Dur, an den großen Wegbereiter der Moderne. Die Gesangsparts übernehmen die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter und der soeben von der New Yorker Walküre zurückgekehrte deutsche Tenor Jonas Kaufmann. ARTE überträgt das Konzert live.

Staatsoper Unter den Linden öffnet erst 2014


Wegen unvorhersehbaren Erschwernissen wird sich die Wiederöffnung der Berliner Staatsoper Unter den Linden um mindestens ein Jahr verzögern. Anvisierter Termin ist jetzt der Herbst 2014. Ob unter diesen Umständen der Kostenrahmen eingehalten werden kann ist nicht bekannt. Auch wenn Proben bereits im Frühjar 2014 möglich sein sollen verlängert sich für das Ensemble die Zeit im Ausweichquartier Schillertheater. Wetten über weitere Bauverzögerungen werden angenommen...

Edit 19.05.2011
Auch die Berliner Zeitung macht sich ihre Gedanken...
Schon 1743 kostete die Oper das Doppelte...

Montag, 16. Mai 2011

Jonas Kaufmann fährt nicht nach Japan


Aus persönlichen Gründen verzichtet Tenor Jonas Kaufmann auf eine Teilnahme an der Japan-Tournee der New Yorker Metropolitan Opera. Er sollte die Titelrolle in Verdis Don Carlo singen. Außerdem abgesagt hat Olga Borodina, die als Eboli vorgesehen war. Sie gibt gesundheitliche Gründe an. Übernommen werden die Rollen von Yonghoon Lee (Foto) und Ekatarina Gubanova. Ebenfalls abgesagt hatte bereits vor einigen Wochen James Levine, seine Dirigate übernimmt jetzt Fabio Luisi. In New York wird die weltstarbesetzte Japan-Tournee der MET seit dem Erdbeben im März kontrovers diskutiert. Lange war fraglich, ob sie überhaupt zu Stande kommt.

Edit 19.05.2011
Das aktualisierte Programm in Japan

Samstag, 14. Mai 2011

Berliner Philharmoniker verlassen Salzburg


Nun also doch: Die Berliner Philharmoniker werden 2012 zum letzten Mal bei den Salzburger Osterfestspielen auftreten, um ein Jahr später erstmals in Baden-Baden bei einem neuen eigens für sie aufgelegten Festival zu spielen. Im Herbst 2009 fiel diese Entscheidung noch anders aus, für Salzburg und gegen Baden-Baden. Das neue Festival soll den Schwerpunkt auf szenische Opernaufführungen legen, deren Umfang die Berliner in Salzburg gern ausgeweitet hätten. Die in letzter Zeit von mehreren Finanzskandalen gebeutelten Osterfestspiele sahen sich dazu nicht in der Lage. Vor kurzem erst war eine langfristige und bereits sehr konkret geplante Kooperation der Osterfestspiele mit dem Teatro Real in Madrid angekündigt worden, die jetzt mit nach Baden-Baden wandern wird. Dieser überraschende, aber nicht unlogische Wechsel wird wohl der Auftakt umfangreicher Veränderungen im europäischen Klassik-Festival-Betrieb sein. Nach einem Jahrzehnt der Unsicherheit und des Beharrens auf alten Strukturen stecken jetzt die großen Spieler auf dem Markt ihre Claims ab. Dass mit den Berliner Philharmoniker eines der Spitzenorchester den ersten Schritt tut spricht Bände über die aktuellen Verhältnisse der Branche!

Freitag, 13. Mai 2011

Der Rosenkavalier in München


Der neue ist der alte - in München steht im Nationaltheater ab 02. Juni 2012 wieder Richard Strauss Der Rosenkavalier auf dem Spielplan. Nicht in der schon länger avisierten Neuinszenierung mit Luc Bondy als Regisseur und Phillipe Jordan als Dirigent, sondern die Uralt-Produktion von Otto Schenk und Jürgen Rose aus dem Jahr 1972. Diese stand zwei Jahre nicht auf dem Programm und wird komplett neu angefertigt! Unter der musikalischen Leitung von Leif Segerstam gibt Anja Harteros ihre erste Münchner Marschallin, Kate Aldrich nach ihrer Babypause den Octavian und Lucy Crowe die Sophie. Den Ochs von Lerchenau singt Peter Rose, vielleicht nicht mehr die spektakulärste Besetzung der Partie. Angesichts der Qualität der Neuproduktionen der klassischen Standardwerke in den letzten Jahren muss man über diese Revitalisierung wirklich froh sein. Ob die Rechnung aufgeht wird sich erweisen müssen. Früher waren für diesen Rosenkavalier nie Plätze zu bekommen. Das ist nicht mehr so, für alle sieben Vorstellungen sind im Moment noch Karten erhältlich!

So fanden wir es: Anja allein zu Haus

Dienstag, 10. Mai 2011

Luisi ante Portas


Wer hätte gedacht, dass Fabio Luisi nur ein reichliches Jahr nach seinem übereilten Rückzug aus Dresden als New Yorker Nachfolger von Dirigenten-Legende James Levine in den Startlöchern steht? Der an der MET zum Principal Guest Conductor ernannte Luisi übernimmt jetzt Levines Dirigate bei der großen Japan-Tournee im Juni und auch verschiedene New Yorker Projekte. Levine, schon länger mit gesundheitlichen Problemen kämpfendend, muss sich von allen anstehenden Aufgaben zurückziehen, auch an der Sommerresidenz seines Boston Symphony Orchestras in Tanglewood kann er in diesem Jahr nicht teilnehmen. Sein vorerst letzter Auftritt an der MET soll die weltweit in die Kinos übertragene Walküre am 14. Mai sein, dann will er bis zu Saisoneröffnung am 13. Oktober mit Don Giovanni pausieren. Luisi fällt somit unerwartet und weit auf der Karriereleiter nach oben. Ob es unter diesen Umständen überhaupt noch zu seinem Engagement in Zürich ab 2012 kommt weiß niemand. Wer Luisis Dirigate in den letzten Jahren in Dresden und München regelmäßig erlebt hat dürfte außerdem etwas verwundert über die offenbar hohe Reputation des Italieners sein, denn einzelnen wirklich gelungenen Abenden stehen viele durchschnittliche und gerade mal solide Aufführungen gegenüber. Auch die andauernden Querelen hinter den Kulissen erweckten nicht immer den Eindruck von Weltklasse.

Tristan und Isolde in der Jahrhunderthalle


Zum Abschluss seiner Intendanz der Ruhrtriennale inszeniert Willy Decker in diesem Jahr in der Bochumer Jahrhunderthalle Tristan und Isolde. Programmatisch verwundert das etwas, denn das Festival will sich unter dem Titel Ankunft - Suche nach dem Jetzt mit der buddhistischen Gedankenwelt beschäftigen. Mit Kirill Petrenko steht der zukünftige Münchner Orchesterchef und auch der designierte Bayreuther Ring-Dirigent für 2012 am Pult, in den Titelpartien sind Anja Kampe mit ihren Rollendebüt als Isolde und Christian Franz zu hören, in weiteren Rollen Elisabeth Kulmann (Brangäne), Stephen Milling (Marke) und Alejandro Marco-Buhrmester (Kurwenal). Premiere ist am 28. August, dann sind bis Mitte September sechs Vorstellungen geplant!

Montag, 9. Mai 2011

Bayerischer Rundfunk gedenkt Mahler


Der Bayerische Rundfunk gedenkt in den nächsten Tagen und Wochen mit Hörfunk- und Fernsehsendungen sowie mit einer Konzertreihe des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks an Gustav Mahler der in diesem Jahr 100. Todestag hat und im Jahr 2010 seinen 150. Geburtstag feierte. Hören!

Freitag, 6. Mai 2011

Elina Garanca ist schwanger


Der aus Lettland stammende Mezzo-Star wird im Oktober diesen Jahres Mutter. Wir freuen uns mit und wünschen Elina Garanca und ihrem Mann Karel Mark Chichon alles Gute! Die bereits geplanten Opernauftritte als Jane Seymour in New York und als Donna Elvira an der Scala dürften nun genauso gestrichen werden, wie die beiden konzertanten La Favorita im Dezember an der Deutschen Oper in Berlin. Wer für die Partien nachbesetzt wird ist mit Spannung zu erwarten, denn eine Kandidatin, auf die das hinausläuft gibt es im Moment nicht.

Katharina kürzt den Ring


Bayreuths Festspielchefin Katharina Wagner wird am 27. November 2012 am Teatro Colón in Buenos Aires eine auf einen Abend verkürzte Ring-Fassung von Cord Garben herausbringen, die dann 2013 auch in Europa gastieren soll. Das wurde in dieser Woche von einer großen deutschen Tageszeitung gemeldet. Unklar bleibt weiterhin, wer im Sommer 2013 den kompletten Zyklus im Bayreuther Festspielhaus inszenieren soll. Wim Wenders hatte Anfang April abgesagt, die Verpflichtung von Michael Haneke wurde inzwischen auch dementiert. Warum unter diesen Umständen eigentlich nicht die argentinische Kurzversion nach Oberfranken importieren? Die Zahl der Ring-Aufführungen würde sich vervierfachen und dadurch die Kartensituation merklich entspannen...

Mittwoch, 4. Mai 2011

Marek Janowski dirigiert Meistersinger


Mit Die Meistersinger von Nürnberg setzt Marek Janowski mit seinem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin am 03. Juni 2011 den Zyklus konzertanter Wagner-Aufführungen in der Berliner Philharmonie fort. Auf dem Besetzungszettel stehen viele wichtige Namen des aktuellen Wagnergesangs. Albert Dohmen gibt den Hans Sachs, Edith Haller die Eva, Dietrich Henschel den Beckmesser. Noch vor seinem Bayreuther Auftritt in dieser Rolle im Sommer ist Georg Zeppenfeld als Veit Pogner zu hören. Interessant bestezt ebenfalls Robert Dean Smith als Walter von Stolzing, er wird im Sommer wieden den Tristan auf dem Grünen Hügel geben. Marek Janowski gilt als einer der wichtigsten Wagner-Dirigenten unserer Zeit, gleichwohl er sich Anfang der 1990er Jahre komplett aus dem Operngeschehen zurück gezogen hat. Seine Schallplatteneinspielung des kompletten Rings mit der Staatskapelle Dresden aus den frühen achtziger Jahren halten viele für die wichtigste Referenzaufnahme des Gesamtwerks. Alles in allem genug Gründe sich auf den Weg nach Berlin zu machen!

Edit 14. Mai 2011:
50 % Rabatt in den ersten drei Platzgruppen

Dienstag, 3. Mai 2011

Netrebko/Schrott Silvester in Dresden


Anna Netrebko und Erwin Schrott treten auch in diesem Jahr beim Silvesterkonzert in der Dresdner Semperoper auf, dass vom ZDF übertragen wird. Unter der Leitung von Christian Thielemann werden Ausschnitte aus Franz Lehárs umfangreichem Operettenschaffen erklingen, mit dabei ist auch der Tenor Piotr Beczala. Im vergangenen Jahr gab es bereits eine außerplanmäßige Vorabaufführung, als Renée Fleming nicht rechtzeitig zum ersten Konzerttermin anreisen konnte und die beiden sehr kurzfristig für sie einsprangen. Am vergangenen Wochenende waren die beiden zusammen in der TV-Show Wetten das? aufgetreten (die ebenfalls vom ZDF produziert wird), was auch kritisiert wurde, weil Anna Netrebko in den letzten zwei Wochen eine ganze Europatournee mit Pergolesis Stabat mater aus gesundheitlichen Gründen abgesagt hatte. Ihre nächsten Auftritte sind in München geplant, wo die Sopranistin ab 11. Mai in drei Vorstellungen L'elisir d'amore die Adina singen soll. Die Eintrittspreise sind mit bis zu 264 Euro auch für Münchner Verhältnisse beträchtlich. Getoppt wird das aber noch von den 341 Euro die für das Ende Juli stattfindende Open-Air auf dem Münchner Königsplatz bezahlt werden müssen.

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